Spielberichte 3. Meisterschaftsrunde Herren 4. Liga KF

Kleine Ausbeute aus erwartet schwieriger Runde

Liebe Freunde der Tanzmusik und des Breitensports. An der dritten Meisterschaftsrunde in Bubendorf bekamen wir es mit dem aktuellen Leader Basel United und der Nummer Zwei aus Nunningen zu tun. Es kam der erwartet schwierige Spieltag  auf den Trimbacher Stockschwingklub zu. Der Hahn krähte uns um halb sieben aus den heimelig warmen Nachtgemächern. Im Leinfeld angekommen, begrüssten sich weder Schlafmützen, Alkoholfahnen noch halblebendige Gestalten. Das waren gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Runde, welche für uns schon um Neun Uhr in der Früh begann.

Erster Gang: Basel United. In der ersten Halbzeit kontrollierten wir das Geschehen auf dem „Bitz“. Beide Seiten verzeichneten diverse Abschlüsse. Der einzige Unterschied war, dass wir das Tor dreimal trafen. Zur allgemeinen Erheiterung unseres Lagers, führten wir souverän mit 3:0, als das Pausengeläut die Grundmauern des Bubendorfer‘ Sporttempels zum ersten Mal zum Vibrieren brachte. Die Devise war klar, in der zweiten Halbzeit gleich auftreten und das Ding nach Hause bringen.
Leider schafften wir es nicht, die gute Leistung der ersten zwanzig Minuten zu bestätigen. Basel drückte nun mit aller Kraft. Stellungsfehler und eine zu wenig aktive Deckung unsererseits brachten die Bebbi zurück ins Spiel. 3:3. Beide Equipen holten nun alle Restenergien aus ihren Adonis ähnlichen Feinkostfriedhöfen heraus und setzten nochmals zu explosiven Kurz, Brienzer und Wyberhoogge an. Jedes Team erzielte jeweils einen Rahmen zum gestellten Schlussresultat von 4:4. Ein intensives Spiel, welches zum Schluss auf beide Seiten hätte kippen können.

Zum zweiten Gang zogen wir uns gegen Nunningen die Zwilchhosen über. Die dünn besetzten Schwarzbubenländler spielten schläfrig, abwartend aber sehr effizient. Mit dieser Spielweise kamen wir überhaupt nicht klar. Wir konnten unser Spiel nie wirklich aufziehen, waren teilweise unachtsam und fehleranfällig. Zudem fanden unsere Abschlüsse zu 90% nur die Beine des Gegners und nicht den Weg bis zum gegnerischen Gehäuse. Als das Horn von Gondor erklang, führte der Gegner mit 2:3. In der zweiten Halbzeit war das gleiche Bild zu sehen. Wir rannten immer einem Tor hinterher. Als wir kurz vor Schluss Pädi durch einen vierten Mann ersetzten, netzte Johnny Supertechniker noch zum Endresultat von 4:6 für den Kontrahenten ein. In diesem Spiel wären Punkte definitiv machbar gewesen Leider gehörte dieses Spiel zu den schwächeren der bisherigen Saison. Ein Teelöffel weniger verkrampft Spielen und dafür mehr Abgeklärtheit und Mut hätte definitiv nicht geschadet. Hierfür ein Beispiel aus dem Alltag: Sitzt da ein Mann mit Glatze mit dem Rücken zu dir, gehst du zu ihm hin. Nun tätschelst du seinen kahlen Kopf und sagst hämisch:“ Test, Test, one, two, three, Test…!“

Dieser Spieltag ist ein bisschen mit dem Verzehr eines zu lang gebratenen Stück Fleisch zu vergleichen. Mit Vorfreude gestartet, gefolgt von einer zähen und mühsamen Verspeisung und schlussendlich nicht wirklich zufrieden mit dem Geschehenen. Nun müssen wir wieder über die Bücher. Christian Streich würde es so formulieren:“ Am beschte machsch de Telefon aus, schausch‘ de Tabelle nit an, bringt eh alles nix. Spielsch! Übsch!“

Sin seveser

A.C., hat die Freude an extremen Hobbys entdeckt. Ganz toll ist es, im Auto zu sitzen und Leute nach dem Weg fragen. Wenn die Person antwortet immer ein bisschen weiter fahren. Sie oder Er läuft dann automatisch mit bis sie erstaunt bemerkt, welche Strecke wir schon zurückgelegt haben.
Oder auch sehr beeindruckend ist es, extreme Orte zu besuchen. Hierbei packte ich mein Bobbycar und ein paar belegte Brote und machte mich auf den Weg zu den Hells Angels. Als ich dann dem Türsteher gegenüber stand, welcher einen Schal aus Leichen trug, musste ich schleunigst Land gewinnen.