Spielberichte 2. Meisterschaftsrunde Herren 4. Liga KF

In der Meisterschaft angekommen
Den Fehlstart der ersten Runde korrigierten wir mit Erfolg. Die Pferde im Nebel gesattelt, erwartete uns in Balsthal die Sonne. Vor der Halle wurden Sonnenbrillen an alle geschundenen Augenlidträger der Jura-Südfüssler Nebelschmöcker verteilt. Die Voraussetzungen schienen nicht optimal zu sein, anstatt zweier motivierten Teamkollegen, luden wir Scheintote, nach Luft und Lebenswillen schnappende Gestalten in die koreanische Hämorrhoiden-Schaukel ein. Ohnehin war das Matchblatt mit nur Sieben Feldspielern dünn bestückt.

Entgegen den Erwartungen, war das Spiel gegen Oensingen eine deutliche Angelegenheit. Wir nahmen das Spieldiktat von Minute Eins an in unsere Hände und spielten mit einer gloriosen Leichtigkeit. Oensingen setzte vereinzelt Nadelstiche, welche von unserem Goalie-Debutanten Pädi allesamt neutralisiert wurden. Auf die Frage, wieso er nach dem Spiel ein solch schmerzverzerrtes Gesicht ziehe, witzelte er:“ Die Nadeln steckten verdammt tief!“ Bandenhobel Kusi Del Coray schwang die Arno’sche Peitsche an der Bande. Stilsicher wie eh und je mit Brille auf dem Kamin, trieb er die Mannschaft an. Zur halbzeitlichen Rast führten wir 7:0. Nach der Pause liessen wir den Schlendrian nicht einkehren (auch Köbi, Housi und Sepp nicht) und zogen unser Spiel durch. Die Lions legten ihrerseits nochmals zu und erzielten den Ehrentreffer. Auf der Resultattafel hing das Schlussresultat 11:1. (Das Gascho Krawallbrause/Ballerbrühe wird nachgeliefert, Anm. der Redaktion)
Tore: Janic, Alä(2), Adi(3), Simu(2), Ändu(3)
Assists: Joel(2), Janic, Alä(2), Adi(2), Ändu(2)

Vor dem zweiten Spiel gegen Bubendorf gab es noch ein paar quietschfidele Wortwechsel mit dem gut gelaunten Schiri, getreu nach dem Motto:“ Wie heissen nochmals Gebäude die geschützt werden müssen?…Denkmal!…mach ich ja, komm aber nicht drauf.“ Oder noch ein Beispiel von Dieter (Name der Redaktion bekannt) im Dorfladen:“ Ich hätte gerne einen Liter Milch.“ Verkäuferin erwidert:“ Wir haben nur Fettarme!“ Dieter ganz keck:“ Ja das sehe ich, ich hätte trotzdem gerne einen Liter Milch.“ Zudem gab es zwei Mutationen. Kusi kam für Joel ins Spiel, welcher im Sauerstoffzelt neue Lebensenergie tankte. Zudem verliess uns Simon Hug, für ihn fand Lorenz Gurzeler den Weg in die Sportstätte. Genau dieser Flegel eröffnete das Spiel mit einem Paukenschlag. Unsere dezimierte Möhrli-Gang sass noch nicht mal auf der Bank, schon hing der Ball im Netz. Löru erzielte quasi vom Bully-Punkt die Führung. Das Spiel war ein offener Schlagabtausch. Zum Pausengetränk konnten wir mit einem 4:2 die Teetassen klingeln lassen. In der zweiten Hälfte gelang uns nicht mehr viel, die Kräfte verliessen uns mit jeder Minute mehr. Knabendorf netzte hingegen noch zweimal ein. Nach einem Pfostenschuss kurz vor Schluss unsererseits, endete das Spiel gestellt. 4:4
Tore: Löru, Janic, Ändu(2)
Assists: Kusi, Alain

Drei Punkte haben wir aus dem Thal entführt, eine erfolgreiche Runde. Ein Lob an die Schiedsrichter, souveräne Leistung! Die Liga sieht auf den ersten Blick wieder ausgeglichen aus. So trennt den Dritten und den Neunten nur einen Punkt.
sin seveser
Andreas Markusson, hat im NationalGeographic gelesen, dass Alligatoren auch an Land schneller sind als Menschen…im Wasser ist klar…aber auch an Land rennen die Biester schneller als Menschen. Das bedeutet doch, dass wenn man gegen einen Alligator im Triathlon antritt, hervorragend Rad fahren muss, wenn man das Ding noch gewinnen will.