Spielbericht 8. Meisterschaftsspiel Damen 1. Liga

Knappe Niederlage nach kämpferischem Einsatz der Damen

Für die Damen des UHC Trimbach war von Beginn an klar, dass sie die kleine aber erfolgreiche Heimsieg-Serie gegen die angereisten Zürcherinnen weiterführen wollten. Motiviert und mit einem von Headcoach adaptierten Masterplan wollte man zeigen, dass sich das Team seit der letzten Begegnung weiterentwickelt hatte. Gesagt, getan. Trimbach startete offensiv ins Spiel und liess den Gästen aus Zürich nur wenig Raum. Ein ums andere Mal schaffte es Trimbach, gefährliche Aktionen vor dem gegnerischen Tor zu initiieren. Die Löwinnen schienen vom selbstbewussten Auftritt der Trimbacherinnen sichtlich überrascht. Trotzdem wollte der Ball einfach nicht ins Tor. Entgegen dem eigentlichen Spielverlauf, waren es die Gäste aus Zürich, die nach 12 Minuten das Score eröffneten. Sie profitieren von einem unglücklichen Fehlpass und nützten diesen eiskalt aus. Trimbach powerte weiter und blieb die spielbestimmende Mannschaft, schaffte aber den Ausgleichstreffer bis zum ersten Pausentee nicht mehr.

Im zweiten Drittel wollten auch die Zürcherinnen zeigen, dass sie Unihockey spielen können und nicht nur zum Spass angereist sind. Die Gäste legten los wie die Feuerwehr und machten es den Trimbacherinnen nicht leicht ins Spiel zurückzufinden. Das Blatt hatte sich in dieser Spielphase zu Gunsten der Gäste gewendet. Trotzdem bissen sich die Löwinnen an der defensiven Mauer der Solothurnerinnen die Zähne aus. Für Trimbach kam es aber noch besser. Endlich klappte es mit der Chancenauswertung und ein wunderschön herausgespielter Angriff führte zum lang ersehnten Ausgleichstreffer kurz vor Ende des zweiten Drittels.

Zur Pause war klar: ein Sieg musste her. Dieses Spiel wollte man nicht mehr aus den Händen geben, zumal die Gäste alles andere als überlegen schienen. Erneut erwischten diese aber den besseren Start ins Spiel. Zu allem Übel fand der Ball zweimal den Weg ins Tor der Trimbacherinnen und man war mit einem zwei-Tore Rückstand konfrontiert. Trimbach glaubte aber weiter an sich und kämpfte sich zurück ins Spiel. Das Time-Out drei Minuten vor Schluss kam genau richtig, um die Phase eines strukturierten Powerplays zu starten. Dieses zeigte dann sofort Wirkung. Zwei Minuten vor Schluss schaffte Trimbach den Anschlusstreffer zum 2:3. Der Glaube an den Ausgleichstreffer war zurück und Trimbach ersetzte die Torhüterin durch eine 6. Feldspielerin. Leider führte dann ein Ballverlust 10 Sekunden vor Schluss dazu, dass die Löwinnen ins leere Tor einschieben konnten, was zum Schlussresultat von 2:4 führte. Trotzdem konnte man erhobenen Hauptes vom Platz gehen.

UHC Trimbach: Arnold, Bitterli, Cordi, Di Nicola, Eisenhut, Grilz, Lang, Rudin, Rütimann, Walther, Wollschlegel, Wullschleger, Wyss

UHC Trimbach ohne Blum