Spielbericht 7. Meisterschaftsrunde Damen NLB

Eine Leistung, die sich sehen lässt

Motiviert und mit Selbstvertrauen startete man in das Spiel gegen Waldkirch-St. Gallen. Das gute Einspielen konnte von Anfang an auf dem Spielfeld weitergeführt werden und so kam es, dass Wiedmer in der 7. Minute bei einem Freistoss die Lücke sah und souverän traf. Das erste Drittel gestaltete sich fortan spannend und ausgeglichen. Chancen wurden auf beiden Seiten verzeichnet, die Trimbacherinnen blockten sehr gut und wenn doch einmal ein Ball den Weg zum Tor fand, wurde er von Andres olympisch gehalten. Trotzdem konnte Scherrer in der 18. Minute ausgleichen. Hämmerli antwortete kurz darauf mit einem Bubentrickli und nicht einmal 30 Sekunden später konnte Sieber wiederum den Ausgleich erzielen. Leider erfolgte kurz vor der Pause die erste 2’-Strafe. Die St. Galler nutzten diese Überzahl und so stand es zur Pause 2:3.

Kurz nach der Pause wurde erneut eine Strafe ausgesprochen. Die Trimbacher Defense liess sich davon allerdings nicht beeindrucken und überstand die Unterzahl gekonnt. In der 28. Minute konnte Wollschlegel auf Pass von Krähenbühl ein sehenswertes Tor erzielen. 3:3! Blöderweise erhielt Trimbach kurz darauf eine 5’-Strafe. So wurde zu viert weitergekämpft. Leider schlichen sich aufgrund der Aufregung beim Heimteam einige Fehler ein, wodurch Resegatti zum Doppelschlag ansetzen konnte. Kurz vor der Pause kam es zu weiteren Unachtsamkeiten auf der Seite von Trimbach, was ein Team wie WASA leider knallhart ausnutzte. Zuerst traf Eschbach und kurz darauf Manetsch. Kurz vor der Pause kam es zur nächsten Strafe gegen Trimbach.

Im letzten Drittel wurden mehrheitlich Strafen gegen Wasa ausgesprochen, nämlich deren vier und nur eine gegen Trimbach, wobei Sieber in Unterzahl für WASA punkten konnte. Nach diesem Dämpfer gab sich Trimbach jedoch noch nicht geschlagen und kämpfte bis zum Schluss. So kam es, dass Krähenbühl auf Pass von Wiedmer einen Ball ins Eck katapultierte und zwei Minuten später Wild auf Pass von Stalder in der 58. Minute mit einem Drehschuss zum finalen Resultat von 5:8 verkürzen konnte.

Im Grossen und Ganzen lässt sich festhalten, dass mit WASA sicher nicht ein Gegner antrat, gegen den man Punkte holen muss. Unbestritten – es wäre schön gewesen, die starke Leistung wäre belohnt worden. Nichtsdestotrotz, war in den letzten beiden Spielen der Solothurnerinnen eine massive Leistungssteigerung zu verzeichnen, die sich sehen lässt. Man spielte gemeinsam Unihockey, trat als Team auf, unterstützte sich und traf mehrfach! Nun wird kommende Woche alles darangesetzt, den Schwung mitzunehmen, so dass am Samstag gegen Basel Punkte fällig sind. HOPP TRIMBACH!

UHC TrimbachWASA 5:8 (2:3, 1:4, 2:1)
Giroud Olma – Turnhallen BBZ Olten

SR Beat & Mike Baumgartner

Tore: 7. Wiedmer 1:0, 18. Scherrer (Link) 1:1, 19. Hämmerli (Wollschlegel) 2:1, 19. Sieber (Raschle) 2:2, 20. Resegatti (Eschbach) 2:3, 28. Wollschlegel (Krähenbühl) 3:3, 29. Resegatti (Eschbach) 3:4, 33. Resegatti (Bernhardsgrütter) 3:5, 39. Eschbach (Bernhardsgrütter) 3:6, 39. Manetsch (Link) 3:7, 55. Sieber (Sieber) 3:8, 57. Krähenbühl (Wiedmer) 4:8, 58. Wild (Stalder) 5:8

Strafen: 4×2 Minuten gegen Trimbach, 1×5 Minuten gegen Trimbach, 4×2 Minuten gegen Wasa

UHC Trimbach: Andres; Herzog; Krähenbühl, Thallinger, Hämmerli, Hofer, Wild, Wiedmer (Best Player), Wollschlegel (C), Stalder, Lang, Schlub, Wyss, Grütter
ohne: Bortis, Gurtner, Rütimann, Schenk, Wagner, Zedi (abwesend/ verletzt)