Spielbericht 1. Meisterschaftsspiel Damen 1. Liga

Nach einer alles andere als optimalen Saison-Vorbereitung, starteten das Grossfeld-Damenteam in die Saison. Als Gegner warteten die Zürcher Löwinnen in ihrer Höhle Hardau, auf das Kader des neuen Cheftrainer Joel Mumenthaler. Das nach der letzten Saison fast komplett ausgewechselte Team, musste zum Saisonauftakt auf Verstärkung aus dem erweiterten Kader zurückgreifen. So wurde die Spielerbank mit zwei U21-Juniorinnen und zwei Damen-2-Spielerinnen ergänzt.

Die Frauschaft war trotz allen negativen Vorzeichen motiviert und voller guter Dinge für das Spiel. Vielleicht aufgrund der Kameras für die Live-Übertragung oder aus lauter Vorfreude, war die Nervosität spürbar.

Bereits beim Einspielen zeigte sich, dass der schnelle, federnde Boden den Trimbacherinnen nicht lag. Die Lionessen machten ihrem Namen alle Ehre und spielten von Beginn an ein agiles Spiel und machten regelrecht Jagd auf ihre Gäste. Die Trimbacherinnen dagegen hatten Schwierigkeiten sich im Spiel zurecht zu finden. Erst nach 19 Minuten und zwei Gegentoren überzeugten sie mit ihrem Kampfgeist den Ball davon, dass er ins gegnerische Tor gehört.

Anschliessend gab es in der Garderobe einiges zu diskutieren, scheinbar aber ohne die richtige Lösung zu finden. Gleich dreimal schaffte es die Kapitänin der Gegner, die zum Schluss zur ‘Best Playerin’ gewählt wurde, den Ball an der Trimbacher Torhüterin vorbei ins Netz zu schmuggeln. Alle Gegenwehr schien zwecklos.

Die Ansage des Trainers: «dies ist das Saison entscheidende Drittel», mobilisierte noch einmal alle Kräfte der Spielerinnen. – Eine Spielerin hatte zu diesem Zeitpunkt bereits 120 Minuten Unihockey in den Beinen und im Kopf. Das mit 20 Spielerinnen fast doppelt so grosse Kader der Zürcherinnen konnte jedoch immer noch auf frische Kräfte zurückgreifen.  Sie überzeugten auch bei Standartsituationen. Diesmal gelang es den Solothurnerinnen schneller sich zu revanchieren. So überquerte der Ball in 46. Minute nach einer schnellen Ballstafette wieder einmal die Linie des orange-schwarzen Tors.

Einen 6:2 Rückstand aufzuholen schien eine Löwenaufgabe. Schwierig aber nicht unmöglich war das Motto des Tages. Zwar gab es inzwischen ausgeglichen Chancen auf beiden Seiten der Mittellinie, das Glück war jedoch nicht auf der Seite der Reisenden. So mussten sich die Damen des UHCT inklusive Verstärkung mit 8:2 geschlagen geben.

Resultat: 8:2 (2:1, 3:0, 3:1)

Tore: 20. Rütimann (Stamm); 47. Rütimann (Eisenhut)

Trimbach: Lang, Rütimann (C), Wyss, Bitterli, Blum, Rudin, Eisenhut, Loosli, Walther (T), Di Nicola