Tabellenabrutsch auf Rang 2

Mit einer knappen und unglücklichen Niederlage im Spitzenspiel gegen Favorit GC Zürich und einem klaren Sieg gegen Einhorn Hünenberg rutschte das Team von Headcoach Graber in der heimischen Gerbrunnenhalle auf den zweiten Tabellenrang ab.

Zürich als Favorit
Nach einer intensiven Trainingswoche inklusive eines Testspiels gegen das NLB Team UHC Zugerland mit einem Remis von 1:1, schienen die Weichen für ein erfolgreiches Spitzenspiel gegen GC Zürich gestellt zu sein. Beide Teams spielten sehr lange auf Augenhöhe, auch wenn das mit vielen ehemaligen Nationalliga Spielerinnen gespickte Team aus Zürich mehr in Ballbesitz war. Die Heimischen wehrten sich mit vereinten Kräften und erarbeiteten sich das Glück des Tüchtigen. Eine überragende Sigrist im Tor zeichnete sich durch zahlreiche Paraden aus und hielt ihre Farben im Spiel (oder auf dem Rücken;o)). Nach der torlosen ersten Hälfte dauerte es nicht lange und Trimbach nutze eine ihrer eher raren Tormöglichkeiten zur vielumjubelten Führung.

 

Es hat nicht sollen sein
Ein Sieg im Spitzenspiel hätte die deutliche Tabellenführung mit 3 Punkten Vorsprung bedeutet, doch die Stadtzürcherinnen liessen den Ball in ihren Reihen solide zirkulieren. Der Ausgleich in der 30. Spielminute war kurios aber nicht unverdient. Ob der Treffer nun regulär war oder nicht, spielt an schlussendlich keine Rolle mehr. Kurz vor Spielende gingen die Hoppers in Führung und verwalteten den Vorsprung souverän und clever. Die Trimbacherinnen konnten nicht mehr reagieren und so wurden die ersten Punkte in der Meisterschaft unglücklich liegen gelassen. „Schade, dass es gegen GC nicht gereicht hat. Wir waren sehr nahe dran aber am Ende konnte GC seine Routine ausspielen“, zog Assistenztrainer Roland Stettler sein Fazit.

Starke Reaktion nach der bitteren Enttäuschung
Es blieb nicht viel Zeit diese sehr schmerzliche Niederlage zu verdauen, da mit Einhorn Hünenberg ein weiteres Team der vorderen Tabellenhälfte auf die Gastgeberinnen wartete. Die Gegenwehr der Zugerinnen blieb jedoch geringer als erwartet und Trimbach fand zum Toreschiessen zurück. Gleich achtmal schlug es im gegnerischen Tor ein, sodass am Schluss ein diskussionsloses 8:0 zu Gunsten des UHC Trimbachs auf der Anzeigetafel stand. „Die Freude hielt sich bei einigen etwas in Grenzen, doch mit diesem deutlichen Sieg gegen den Tabellendritten konnte sich das Team gleich rehabilitieren“, analysierte Stettler nach dem Spiel. Mit einem Punkt Rückstand auf GC Zürich werden die Trimbacherinnen von den Gejagten zu den Jagenden. Doch vorerst gilt es sich zu erholen, die obligaten blauen Flecken auszukurieren und die Adventszeit zu geniessen, bevor am 21. Dezember die Weihnachtsrunde in Rümlang ansteht.

Matchtelegramme
GC Zürich – UHC Trimbach 2:1 (0:0)

Tore: 21. Lang (Gmür) 0:1, 30. GC 1:1, 37. GC 2:1.

UHC Trimbach: Sigrist; Gmür, Bortis; Zedi, Blättler; Eisler, Rütimann, Lang; Hof, Zimmerli-Graber, Bader; Graber, Gurtner.

Einhorn Hünenberg – UHC Trimbach 0:8 (0:3)

Tore: 4. Rütimann 0:1, 9. Lang (Bortis) 0:2, 20. Zedi (Blättler) 0:3, 22. Eisler (Lang) 0:4, 30. Rütimann (Eisler) 0:5, 32. Rütimann (Lang) 0:6, 36. Zimmerli-Graber 0:7, 38. Rütimann (Bortis) 0:8.

UHC Trimbach: Sigrist; Gmür, Bortis; Zedi, Blättler; Eisler, Rütimann, Lang; Hof, Zimmerli-Graber, Bader; Graber, Gurtner.