Spielbericht 14. Meisterschaftsrunde Damen NLB

Gute Leistung zum Jahresabschluss

UHC Trimbach – Basel Regio 3:7 (1:1, 0:3, 2:3)

Nach der Schlappe vom Samstag war dringend eine Reaktion gegen die Baslerinnen gefragt. Kein einfaches Unterfangen, hatten diese doch am Vortag erst den Leader besiegt.

Beide Teams starteten verhalten ins erste Drittel. Dieses gestaltete sich im weiteren Verlauf sehr ausgeglichen und auf beiden Seiten wurden viele Torchancen kreiert. Der Underdog aus Trimbach zeigte sich ungewohnt offensivstark und überzeugte auch in der eigenen Zone mit Entschlossenheit. Verdienter Zwischenstand zur Pause 1:1.

Im zweiten Drittel galt es an die Leistung anzuknüpfen, was nur teilweise gelang. Das Spiel gestaltete sich ähnlich wie in den ersten 20 Minuten, doch wusste Basel mehr Druck auf Torfrau Sigrist zu machen. Dank eines unglücklichen Eigentors konnten die Baslerinnen nach acht Minuten erstmals in Führung gehen. Es folgten zwei weitere glückliche Tore für die Gäste. Die Solothurnerinnen konnten darauf nur schlecht reagieren. So liessen sie auch die Chancen im Powerplay ungenutzt. Zum Ende des Mitteldrittels konnten sie jedoch mit einem starken Boxplay ein Zeichen setzen, blieben aber weiterhin erfolglos und verpassten das dringend benötigte Anschlusstor. Zwischenstand zur Pause 1:4.

Noch war nichts verloren und so war auch die Entschlossenheit der Gastgeberinnen weiterhin spürbar. Diese wurde gleich zu Beginn durch eine Zweiminutenstrafe ausgebremst. Erneut spielten die Trimbacherinnen ein gutes Boxplay und standen solide in der Defense. Wieder komplett konnte nach einer gekonnten Ballstafette sogleich der Anschlusstreffer zum 2:4 erzielt werden. Das Heimteam war wieder im Spiel! Das Tor brachte Aufwind in die eigenen Reihen und so wurde Trimbach für die kommenden 10 Minuten zum spielbestimmenden Team. Die schön herausgespielten Chancen blieben jedoch allesamt erfolglos. Das Hoch der Gastgeberinnen erlitt einen argen Dämpfer als Mistri, entgegen den Spielverlauf, für ihre Farben punkten konnte. Doch die Reaktion darauf kam postwendend im Powerplay, wo Di Nicola den Ball für Trimbach versenkte. Zwischenstand 3:5. Graber und seine Frauen setzten in der Folge alles auf eine Karte und spielten wiederholt zu sechst ohne Torhüterin. Die Rechnung ging nicht auf und so mussten zwei weitere Gegentore hingenommen werden, welche die 3:7- Niederlage besiegelten.

Das Resultat war zu deutlich und entsprach nicht dem Spielverlauf. Trimbach zeigte seinen Fans ein attraktives und spannendes Spiel. Die Baslerinnen wirkten müde, wussten diese Müdigkeit jedoch durch Effizienz im Abschluss zu kompensieren. Bei den Gastgeberinnen war eine Steigerung zum Samstag klar ersichtlich, es reichte aber auch diesmal nicht. Die zahlreichen Offensivaktionen zeigten einen deutlichen Aufwärtstrend der Solothurnerinnen, wobei dringend noch am Abschluss gefeilt werden muss. Ebenfalls darf Lara Andres ihr Debüt als Verteidigerin als erfolgreich betiteln.

UHC Trimbach – Basel Regio 3:7 (1:1, 0:3, 2:3)

Sporthalle Gerbrunnen Trimbach, 52 Zuschauer. SR Studer / Jenni

Tore: 5. Wagner (Rütimann) 1:0, 7. Basel Regio 1:1, 28. Eigentor Trimbach 1:2, 32. Basel Regio 1:3, 36. Basel Regio 1:4, 44. Wagner (Di Nicola) 2:4, 53. Basel Regio 2:5, 54. Di Nicola (Rütimann) Ausschluss Basel 3:5, 56. Basel Regio 3:6, 58. Basel Regio 3:7.

Strafen: 2 x 2 Minuten gegen UHC Trimbach. 2 x 2 Minuten gegen Basel Regio.

UHC Trimbach: Sigrist; Andres, Gmür, Wollschlegel, Lang, Hell; Zedi, Di Nicola, Rütimann, Wagner, Carere; Gurtner, Stalder, Hämmerli, Wernli, Blättler.

Bemerkungen: UHC Trimbach ohne Rösli, Bortis, Cordi (abwesend/verletzt). Bestplayer UHC Trimbach: Deborah Wagner; Basel Regio: Anna Grütter