Junioren C

Trainer
Thöni Dominik KONTAKT
Haldimann Sven KONTAKT

Trainingszeiten
Dienstag 18:55 - 20:20 TH Leinfeld
Spieler
#
Persönlicher Sponsor
Basic Haris
 
 
Giorgi Noé
 
 
Herzog Milo
 
 
Kälin Sacharia
 
 
Mühlemann Jan
 
 
Poch Tim
 
 
Studer Luca
 
 
Studer Manuel
 
 
Tanner Liam
 
 

 

Spielplan & Resultate

Spielübersicht UHC Trimbach, Junioren C Regional Gr. 8
Datum, ZeitGegnerOrt
21.12.2019, 14:30TV Wild Dogs Sissach3-Fachhalle (Oberdorf BL)
21.12.2019, 16:20Unihockey Fricktal II3-Fachhalle (Oberdorf BL)
04.01.2020, 09:00TV Oberwil BL IIMZH Dörlimatt (Känerkinden)
04.01.2020, 11:45TV BubendorfMZH Dörlimatt (Känerkinden)
18.01.2020, 14:30TV Wild Dogs SissachSporthalle Sappeten (Bubendorf)
18.01.2020, 16:20Unihockey Fricktal IISporthalle Sappeten (Bubendorf)
14.03.2020, 09:00TV Oberwil BL IIHalle Matte (Magden)
14.03.2020, 11:45TV BubendorfHalle Matte (Magden)
Spielübersicht UHC Trimbach, Junioren C Regional Gr. 8
Datum, ZeitOrtGegnerResultat
21.09.2019, 12:40Raiffeisen Arena Hägendorf (Hägendorf)TV Oberwil BL II8:9
21.09.2019, 15:25Raiffeisen Arena Hägendorf (Hägendorf)FBC Känerkinden 0316:3
19.10.2019, 09:00Sporthalle Tannenbrunn (Sissach)SV Waldenburg Eagles3:20
19.10.2019, 10:50Sporthalle Tannenbrunn (Sissach)Unihockey Fricktal II8:4
02.11.2019, 13:35Thomasgarten (Oberwil BL)Team Aarau I23:3
02.11.2019, 16:20Thomasgarten (Oberwil BL)TV Bubendorf3:5
16.11.2019, 10:50Halle Matte (Magden)TV Wild Dogs Sissach10:2
16.11.2019, 13:35Halle Matte (Magden)Olten Zofingen II4:20
30.11.2019, 11:45Gerbrunnen (Trimbach)W.T. Härkingen-Gäu16:5
Tabelle Junioren C Regional Gruppe 8 2019/20 per 13.12.2019
Rg.TeamSpSUNToreTDPt.
1SV Waldenburg Eagles9900187:51+13618
2Olten Zofingen II9702174:43+13114
3Team Aarau I9702156:51+10514
4W.T. Härkingen-Gäu9702118:54+6414
5FBC Känerkinden 03950477:41+3610
Rg.TeamSpSUNToreTDPt.
6TV Bubendorf930654:66-126
7UHC Trimbach930649:113-646
8TV Oberwil BL II930660:136-766
9TV Wild Dogs Sissach910826:224-1982
10Unihockey Fricktal II900923:145-1220

Berichte

  • Spielberichte 3. Meisterschaftsrunde Herren 4. Liga KF

    Lehrreicher Sonntag für das Herrenteam

    Kaum zu glauben, in vier Wochen ist schon wieder Heiligabend. Nun, dann präsentiere ich jetzt schon mal ein paar tiefsinnige Gedankengänge und quasi ernst gemeinte Ratschläge für den Endgegner Weihnachten.
    Ihr wisst, der Anpfiff zur Besinnlichkeitsoffensive steigt am 1. Advent und zwar spätestens ab diesem Tage müsst ihr dann auch performen! Stichworte wie „selbstgebacken schmeckt am besten“ und „zur Mitte, zur Ti..e, zum Sack, zack zack!“ gehören zur gängigen Praxis.
    Thema Verschwörungstheorien: Die Erwachsenen sprechen sich einmal im Jahr ab, um den eigenen Kindern Blödsinn über die Herkunft der Geschenke zu erzählen. Da sparen sich die Leute das Geld für die Geschenke, um ihre kleinen Rotzlöffel zu beschenken und behaupten dann, sie wären es nicht gewesen.
    Wenn sie Weihnachten einer Person Respekt erweisen wollen, dann ja wohl dem Paketboten. Er ist nämlich dermassen damit beschäftigt den gesellschaftlichen Materialismus an die Türen zu liefern, dass er selbst auch nur im Internet bestellen kann. Also gut möglich, dass sich der arme Mensch seine eigenen Geschenke liefern muss.
    Sucht zudem zeitig den Einzelhandel auf. Ihr wisst ja wie es läuft… 2. Dezember:  Heute kaufe ich in Ruhe einen Duft für meinen Lieblingsmenschen. Er sollte harmonisch sein, lange haften und vielleicht sogar einen Hauch Verführung versprühen. Ich lasse mir Zeit und schaue was ich in aller Ruhe finde…18. Dezember: husch husch ein guter Duft muss her, nicht zu teuer aber gut wäre schön…24. Dezember: Irgendetwas, scheissegal, Hauptsache es riecht!
    Jedes Jahr wollen wir daraus lernen und es nächstes Jahr besser machen (oder in diesem Fall früher), meist doch erfolglos.

    Apropos lernen, es war ein überaus lehrreicher erster Novembersonntag in Nuglar. Vielleicht philosophierten wir zu viel über das in Sichtweite befindende und vor sich her dampfende Atomkraftwerk nach und verloren so den Blick auf das Wesentliche ;). Wir spielten so klangvoll und elegant wie eine 5-saitige Stromgitarre mit defektem Verstärker und zweitem Loch im Korpus. Unser Spiel wirkte so stabil wie ein Stuhl mit zwei Beinen. In beiden Partien verschliefen wir den Start und rannten dem jeweiligen Rückstand dem Rest vom Match hinterher. Die logische Folge: ein punkteloser Spieltag. Die beiden Gegner Flüh und Riehen spielten und bewegten sich definitiv wacher, spritziger und zielstrebiger. Gratulation zu den Punkten, wir gehen nochmals über die Bücher.

    Hochachtungsvoll

    A.C
    Tendiert dieses Jahr zu einem vegetarischen Weihnachtsmenü. Es gibt so grossartige vegetarische Gerichte, so unfassbar leckere Kreationen mit Gemüse, welche kaum zu verbessern sind…ausser man legt ein saftiges Stück Fleisch daneben!

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  • Spielberichte 2. Meisterschaftsrunde Herren 4. Liga KF

    Ein Sonntag für die Geschichtsbücher
    Es ist Herbst, sehr launisch, schlägt manchmal dezent aufs Gemüt: Dauermüdigkeit, Polarluft oder die Zeitumstellung, der Jetlag des Proleten. Haben sie schon Kastanienmännchen gebastelt dieses Jahr? Ich schon, das entspannt. Es gibt wenig Schöneres als im Kaminzimmer zu sitzen, zusammen mit den Kindern kleine Löcher in die Kastanien zu bohren und aus Zahnstochern kleine Beinchen zu machen… schwubdiwub ein Tier! Leider habe ich kein Kaminzimmer, geschweige denn Kinder.
    Dazu kommen die längere Dunkelheit und ein altbekannter Freund namens Nebel, eintönig! Diese Komponenten machen den Aufstehprozess, bei welchem sich der Mensch mühevoll, orientierungslos und nur sehr träge aus seinem gefederten Schutzbunker quält, zu einem wahren Kraftakt. Wo ist er nur, der so sympathische goldene Herbst? Apropos eintönig: Gerne vergleiche ich die herbstliche Schattenseite mit dem Motorsport Formel 1 (Greta Thunberg soll grosser Motorsport Fan sein). Ich versteh das Konzept ja sowieso nicht, die fahren ja nirgendwo hin. Wenn man jetzt wenigstens sagen könnte: Lewis Hamilton setzt sich direkt an die Spitze, auf seiner Fahrt nach Zürich, auf der Rückbank 8m2 Teppichfliesen für Susi‘s neue Liebesoase im Niederdorf. Aber der fährt nur im Kreis, der Vogel…

    Am Sonntag des 20. Oktober machten sich elf tapfere Hänsel auf die Suche nach dem Lebkuchenhäuschen und wollten der bösen Hexe ein paar Punkte abluchsen. Gretel blieb übrigens Zuhause und las ein gutes Buch. Der Weg führte uns aus dem Nebel heraus nach Riehen BS, in welchem zwei Nachbarduelle auf uns warteten. Einerseits das altbekannte Kappel, andererseits das fast neu gegründete und turmhoch favorisierte Wangen, welches aus Angst der Unterforderung? die beiden untersten Ligen lieber überspringen wollte.
    Im ersten Spiel gegen Kappel darf unsere Leistung milde gesagt als „bescheiden“ betitelt werden. Kappel spielte clever und abgeklärt, wir hingegen waren im Geiste nicht wirklich anwesend und dementsprechend immer einen Schritt zu spät und generell zu ungenau. Klingt ein bisschen wie die Schattenseite des Herbstes, welcher eigentlich grosses Potential in sich stecken hätte. Logische Folge: 5:9 Niederlage.
    Ehrlich gesagt weiss ich nicht mehr, was sich das Team in der Pause bis zum zweiten Spiel des Tages in die Speiseröhre geschüttet hat, es muss ein Vergnügungspark in flüssigem Aggregatszustand gewesen sein. Gegen Wangen starteten wir hellwach, schwungvoll und aufsässig.
    Obwohl der Gegner phasenweise dominant auftrat, blieben wir auch dank einem sackstarken Eti im Gehäuse immer im Spiel und konnten überraschenderweise mithalten. Auch die zwischenzeitliche 3:1 Führung für Wangen interessierte uns herzlich wenig. Wir spürten, es ist möglich diesen Goliath heute zu bodigen. Keine Ahnung wann wir zuletzt so viele Meter auf dem Feld abgespult haben. Kurz vor der Pause gelang uns der 2:3 Anschlusstreffer. Aus dem Feuer, das jeder von uns in diesem Spiel in sich trug, wurden als Folge des Anschlusstores wahre Waldbrände entfacht. Nach dem Pausensäftchen war unsere junge U20 Fraktion kaum zu halten. Nun folgte die Sternstunde von Pädi Thöni. Mit zwei Treffern versetzte der wilde Jüngling den Gegner in Schockstarre und unser Team zugleich in Ekstase! Der Trimbacher Schnellzug war nun nicht mehr aufzuhalten. Nici setzte in dieser Phase noch einen drauf und markierte das 5:3. Eskalation grande! Die Wangener schienen mit dieser ungewohnten Situation nicht wirklich klar zu kommen und agierten ziemlich nervös…wir zogen unser Spiel durch und Pädi durfte sich nach seinem Schuss ins verlassene Wangener Tor sogar den Hattrick gutschreiben lassen! Die Resultatkosmetik zum 4:6 darf als Randnotiz gewertet werden.

    Die Freude unsererseits war riesig! Nahestehende, welche in diesem dynamischen Sport in höheren Ligen um den gelochten Ball kämpfen, prophezeiten uns eine Niederlage im zweistelligen Bereich…naja, kann sich ja jeder einmal irren…;) Dem Gegner fügten wir die erste Meisterschaftsniederlage der Vereinsgeschichte zu…die war wohl noch nicht in der 4. Liga budgetiert gewesen.
    Hochachtungsvoll
    Doktor Ellbogen, ich grüsse noch den Captain von Wangen! Noch nie hat mir jemand so charmant „gesagt“, dass er sich mein Gesicht merken würde. Ich sehe das als Kompliment, bin aber nicht interessiert.
    Nimm es locker alter Knabe, ein weiser Typ aus dem beschaulichen Örtchen McClellanville nähe Charleston im US-Bundesstaat South Carolina sagte einmal: Weine nicht über verschüttete Milch.

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  • Spielberichte 1. Meisterschaftsrunde Herren 4. Liga KF

    Punktekonto nach Saisonstart? Business as usual!

    Sanz griesst liabi Laid! Die Herren melden sich wieder aus der neuen Meisterschaftssaison 19/20. Auch in diesem Sommer liessen wir den prozentualen Körperfettanteil wieder nach oben schnellen. Einmal mehr geizten wir nicht mit Grillwarenkonsum und Bierinhalationen. Den Beachbody 2019 konnten wir also schon vergessen, bevor der Sommer richtig begonnen hatte. Das Sommertraining gestalteten wir flexibel und je nach Anzahl Männers, da wir wie jedes Jahr viele Ferienabsenzen hatten. Übrigens hatte sich niemand offiziell wegen den Klimademos abgemeldet. Weitere Information aus dem Sommer: Neuer Weltmeister im Sackhüpfen wurde Housi Bigler, welcher die 100m in 15,99s überragend zurücklegte. Die Teilnehmer legten kollektiv Protest gegen die neu an den Startböcken installierten Kameras ein…die ganze Welt hatte ihre Säcke von unten gesehen.

    An dieser Runde luden wir wieder einmal zur emotionalen Achterbahnfahrt ein. Im ersten Spiel der Saison bekamen wir es mit dem unbequemen Känerkinder’schen Ballsportverein zu tun. Kurz und bündig: Die erste Halbzeit verschliefen wir komplett (1:7). Unser Spiel war so unkreativ wie die Kunst von Jean Tinguely. Er schweisste auch nur Eisen zusammen und liess es quietschen. Coach S. musste unsere Schädel kurz durchschütteln und schickte uns mit neuer Motivation zurück auf den Bitz. Die zweite Hälfte gestaltete sich ausgeglichen. Mehr als Resultatkosmetik gelang uns aber nicht mehr. Das Spiel verloren wir schlussendlich 4:9.
    Notiz: Als einziger konnte Nici Novak überzeugen, welcher von den A Junioren ins Herrenteam integriert wurde. Er netzte in seinem ersten Spiel auf Aktiv-Ebene sogleich zweimal ein!

    Das zweite Spiel lief ganz nach unserem Gusto. Gegen aufsässige Nuglarianer (nicht Nigerianer) fuhren wir die ersten zwei Punkte der Saison ein. In diesem Spiel lief einer besonders heiss! Simon (ohne Garfunkel) „Mika Zibanejad“ Rattaggi liess unsere Spielerbank, welche wie immer mitlitt und emotional kaum zu bändigen war, kurzerhand Lambada tanzen. Nach seinem dritten persönlichen Treffer flogen die Kopfbedeckungen in Richtung Spielfeld und der Mob johlte inbrünstig.
    Der Match (mit Gilbert Gress, Raini Salzstreuer und Dave „die Wade“ Dollée) entschieden wir mit 8:4 für uns.
    hämische Bemerkung: Einen kurzen Moment wurde es still in der Halle. Der Torhüter des Gegners, zeigte nach einem Stockschlag unsererseits auf sein edles Greiforgan (Adi du Wöudsou!), eine preisverdächtige Einlage, bei welchem sogar Vertreter des italienischen Fussballs gediegen einen sanften Applaus gespendet hätten. Man hätte fast denken können, dass in der altehrwürdigen Nunninger Dorfhalle gerade jemand angeschossen worden ist. Der Ersatztorhüter (Feldspieler (mit Torwarterfahrung?)), zeigte ein solides Handwerk, chapeau!)

    1 Sieg, 1 Niederlage, 1mal verschlafen und 1mal hellwach…die Reflexion der ersten Runde klingt jedes Jahr ziemlich ähnlich…business as usual halt…;)

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  • Spielberichte 9. Meisterschaftsrunde Herren 4. Liga KF

    Herren lieferten saubere Büez zum Saisonabschluss

    Anwendungshinweis: Dieser Bericht enthält Sequenzen aus den letzten zwei Meisterschaftsrunden.

    Die letzten Schweisstropfen fallen auf den Hallenboden nieder.  Der Wind grüsst pfeifend das versammelte Unihockeyvolk im Gerbrunnen und umgarnt die hochgezogenen Leibchen ehemaliger Trimbacher Taktikfüchse und Wadenbeisser. Die undichte Fensterkonstruktion macht augenscheinlich die schlechteste Figur aller Protagonisten in der Halle. Heimspiel, das ist der Tag, an welchem der schüchterne Finanzberater von nebenan auf dem Feld zum Tier wird und nach einem Torerfolg zum einbeinigen Regentanz ansetzt. Das ominöse Horn erklingt und bei den Spielern setzt die Schnappatmung ein. Ja wir haben es tatsächlich geschafft, wir haben den vierjährigen Gerbrunnen-Fluch endlich besiegt! Dank einer fast lehrbuchmässigen Defensivleistung und der nötigen Schlitzohrigkeit vor dem gegnerischen Gehäuse, besiegten wir Basel (5:2) und den Fluch, über welchen wir vor der Meisterschaftsrunde spitzbübisch philosophierten. Die Philosophie hat übrigens eine ähnliche Wirkung wie Alkohol. Die Reise ist nicht besonders zielführend, aber der Weg führt durch schöne Landschaften. Im ersten Spiel erkämpften wir uns ein 6:6 gegen Nunninger, welche an diesem Tag das Verlangen hatten, besonders kreativ zu sein. Nur so ist zu erklären, wieso sie bei gefühlt jeder dritten Aktion irgendwelche Kasperletheater oder sonstige Einlagen mit ihren Stöcken produzierten. (Anm. der Red.: Unser Alain ist mit seinen Vorführungen immerhin ab und zu erfolgreich.)

    Wenn du am Samstag nichts trinkst, hast du am Sonntagmorgen Jesus nichts zu beichten. Zum Glück befolgte keiner der Teamkollegen dieses Zitat meines Bündner Vermieters aus Trin Dorf. Alle waren fit und munter in Nunningen angekommen (zumindest oberflächlich gesehen, unter ihnen Zwei, welche in der Nacht aus Turin zurückkamen). Beichten mussten wir im Anschluss an das erste Spiel trotzdem. Gegen Mümliswil setzte es eine knappe 4:5 Niederlage ab. Ein erstes Highlight des Tages wurde aber schon vor dem ersten Bully bekannt. Coach, Haudegen, Taktikminister, “das Organ“…es gibt viele Worte und Bezeichnungen welche auf ihn zutreffen. Andy Schenker gab an der letzten Runde sein Comeback auf dem „Bitz“ und führte an diesem Tag eine besonders feine Klinge. Mit vier Scorerpunkten (2 Tore) aus Zwei Spielen zeigte er eindrücklich, dass er den praktischen Teil unseres Sportes – im Ernstfall angewendet – nicht verlernt hat. In der zweiten Partie des Tages gegen Nuglar St. Schwarzbubenland zeigten wir uns mit einem 9:6 Sieg von unserer starken Seite und verabschiedeten uns von unseren treuen Fans (merci boggu, danke, danggscheen, danka, grazia fetg, fänks ä lot!) in die kurze Frühjahrsputzpause.
    Den Tag liessen wir in einer Gaststube in Trimbach mit Fleisch, Fachsimpelei, nicht jugendfreien Phrasen, unzüchtigem Gelächter und Diskussionen über kochtechnische Höhenflüge wie beispielsweise Löru’s Sugo ausklingen. Das Team trifft sich bald zum offiziellen Saisonabschluss, bei welchem mit selbstgemachtem Speis und viel eingekauftem Trank das Geschehene Revue passieren gelassen wird.

    Nach der Meisterschaft ist quasi vor dem Cup. Schon bald geht es im Gerbrunnen wieder ums Eingemachte (nein nicht Omas Himbeer-Konfitüre). Hierbei messen wir uns in der ersten Cup-Runde gegen Baden-Birmenstorf, welche eine Liga höher spielen.  Manne ad Arbet!

    Hochachtungsvoll
    Der, der unters Fässli mues

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  • Spielberichte 7. Meisterschaftsrunde Herren 4. Liga KF

    Drei von Vier Halbzeiten tiptop!

    Der folgende Text ist für Kinder unter 16 Jahren nicht geeignet.

    Düsteres Licht, aus einer heruntergekommenen Box erklingen die magischen Klänge Antonio Vivaldi’s Winter. Der Schreiberling versucht das Geschehene in Worte zu fassen. Immer wieder wirft er einen verwirrten Blick durch das Fenster nach draussen und kratzt sich an der Dunstkiepe. Die malerische Silhouette der Signina-Gruppe brennt magisch im schönen Abendrot. Plötzlich betritt der Bruder des Schreiberlings die Wohnung und meldet sich lautstark an. Schlagartig riecht es nach Arve und Weltmännischkeit. Er reisst den Buchstabenjongleur aus seiner Absorption. Sie drücken sich zur Begrüssung wie ein Gorilla sein Junges. Es wird Zeit für unsere Lieblings-Jahreszeit: Abendessen. Die Eltern warten draussen, das Mahl nahmen wir wie meist wenn wir „dobe“ sind, im Parlatsch ein. Diese Abende laufen meist gleich ab, der Garçon wird zur Tafel gebeten, er kennt uns, die Bestellung lautet immer gleich: Capuns, guter Rotwein und einen Schnaps für den Geschmack.
    Am Nebentisch setzen sich zwei braungebrannte Bodybuilder, sie sehen aus wie die Surfer von den Stränden Malibu‘s. Heute lade ich zum Gaumenschmaus ein, mein Bruder spricht vom Hindukusch, ich entgegne: „Gesundheit“. Gellend lachen wir über die wohlplatzierte Pointe, sogar die zwei Botox-Visagen nebenan würden gerne mitlachen, leider scheint dies seit ihrer letzten Behandlung nicht mehr möglich.

    Soviel zum Thema schöne Traditionen pflegen. Leider hat sich bei uns im Herren-Team eine negative Tradition eingeschlichen, nämlich das verschlafen der Startminuten.

    Es stand eine sehr wichtige Runde auf dem Programm. So trafen wir auf zwei Mannschaften, welche hinter uns klassiert waren. Das Ziel war klar: Zwei Siege einfahren, um dem Abstiegskampf definitiv die Hand zu schütteln und aus dem Hause zu bitten. Die erste Halbzeit gegen Bubendorf können wir getrost überspringen und in die Tonne knallen, denn das war gar nix, 0:3.
    In der zweiten Halbzeit fanden wir diesen vielzitierten und ominösen Schalter, konnten ihn mit viel Kampf und Krampf umlegen und bis kurz vor Schluss auf 4:5 verkürzen. In einer Megadruckphase unsererseits gelang uns Zwölf Sekunden vor dem Ende der vielumjubelte Ausgleich. Das Spiel endete 5:5. Den Kopf nochmals aus der Schlinge gezogen!
    In der zweiten Tafelrunde des Tages stand Oensingen auf dem Menüplan. Die Geschehnisse dieser Partie sind kurz und knackig erzählt. Wir spielten von Beginn weg souverän und nutzten die Fehler des Gegners gnadenlos aus. Unsere Schüsse fanden regelmässig den Weg ins gegnerische Netz und nach einer kurzen kreativen Pause unsererseits mit zwei Gegentoren fuhren wir nach Fahrplan fort. Der gute Alain hatte sogar die Möglichkeit per Penalty das Score zu erhöhen. Mit einer „Zorro-Einlage“ setzte er den Ball über das Gehäuse. Es sei dir verziehen ;). Weiter zu erwähnen sei Löru’s sechs Tore-Spiel, Chapeau! Am Ende resultierte ein ungefährdeter 12:5 Erfolg.

    Hochachtungsvoll
    A‘, Hat ein neues Hobby entdeckt: Das erkunden lyrischer Landschaften. Hier eine kleine Kostprobe meines lyrischen Wirkens:
    Ich bin kein Pfau und keine Frau, sondern ein Mann, der moderieren kann, mit Fun und wenn alle Stricke reissen, dann werde ich weit reisen, denn Reis schmeckt mir auch gut, besser als ein Hut. N-US;

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