Herren 4. Liga KF

Trainer
Schenker Andreas KONTAKT

Trainingszeiten
Dienstag 20:20 - 21:45 Gerbrunnen
Freitag 20:20 - 21:45 TH Leinfeld
Torhüter
#
Persönlicher Sponsor
Graf Yannik
94
 
Schmid Cyrill
37
 
Feldspieler
#
Persönlicher Sponsor
Binder Sebastian
14
 
Bühler Raphael
43
 
Coray Andreas
68
 
Coray Markus
89
 
Dobler Adrian
16
 
Geiser Etienne
13
NÄF ITCOM AG
Gurzeler Lorenz
88
 
Hug Simon
21
 
Hurni Alain
66
 
Hurni Yves
78
 
Müller Janic
77
 
Müller Joel
75
 
Rattaggi Simon
19
 
Ruesch Patric
 
Schenker Andreas
22
 
Stampfli Denis
27
 
Stampfli Nico
18
 

Spielplan & Resultate

Spielübersicht UHC Trimbach, Herren 4. Liga Gr. 8
Datum, ZeitGegnerOrt
16.12.2018, 14:30FBC Känerkinden 03Sporthalle Tannenbrunn (Sissach)
16.12.2018, 17:15TV Wild Dogs Sissach IISporthalle Tannenbrunn (Sissach)
27.01.2019, 09:55TV LiestalMZH Dörlimatt (Känerkinden)
27.01.2019, 11:45FBC Känerkinden 03MZH Dörlimatt (Känerkinden)
24.02.2019, 12:40TV Bubendorf IISportzentrum Bechburg (Oensingen)
24.02.2019, 15:25SC Oensingen Lions IISportzentrum Bechburg (Oensingen)
17.03.2019, 15:25TV NunningenGerbrunnen (Trimbach)
17.03.2019, 17:15UHC Basel United IIIGerbrunnen (Trimbach)
07.04.2019, 09:55Unihockey Mümliswil IIIHofackerhalle (Nunningen)
07.04.2019, 11:45UHC Nuglar United IIIHofackerhalle (Nunningen)
Spielübersicht UHC Trimbach, Herren 4. Liga Gr. 8
Datum, ZeitOrtGegnerResultat
26.05.2018, 19:00Gerbrunnen (Trimbach)Kestenholz-Niederbuchsiten6:17
30.09.2018, 14:30Rotacker (Liestal)TV Wild Dogs Sissach II2:4
30.09.2018, 16:20Rotacker (Liestal)TV Liestal4:3
14.10.2018, 10:50Haulismatt (Balsthal)SC Oensingen Lions II1:11
14.10.2018, 13:35Haulismatt (Balsthal)TV Bubendorf II4:4
04.11.2018, 09:00Sporthalle Sappeten (Bubendorf)UHC Basel United III4:4
04.11.2018, 10:50Sporthalle Sappeten (Bubendorf)TV Nunningen4:6
25.11.2018, 09:55Turnhalle Egg (Frenkendorf)Unihockey Mümliswil III6:1
25.11.2018, 11:45Turnhalle Egg (Frenkendorf)UHC Nuglar United III8:8
Tabelle Herren Aktive KF 4. Liga Gruppe 8 2018/19 per 10.12.2018
Rg.TeamSpSUNToreTDPt.
1UHC Basel United III862051:28+2314
2TV Wild Dogs Sissach II860243:32+1112
3FBC Känerkinden 03850352:34+1810
4TV Nunningen841351:41+109
5Unihockey Mümliswil III840437:41-48
6UHC Trimbach823342:32+107
7TV Liestal830543:44-16
8UHC Nuglar United III813450:53-35
9TV Bubendorf II821536:63-275
10SC Oensingen Lions II820637:74-374

Berichte

  • Spielberichte 4. Meisterschaftsrunde Herren 4. Liga KF

    Erfolgreiche Runde in Frenkendorf

    In turbulenten Zeiten, in welchen adelige noch Adiletten tragen und Arno „von Kurz“ del Curto, welcher eigentlich ein ganz Langer ist, seinen sporthistorischen Rücktritt bekannt gab, bleibt eine Konstante: die alarmierende Entwicklung der Gesellschaft und deren Kommunikation. Es sind Zeiten, in welchen der Schein den höheren Stellenwert hat als das Sein, der Mensch nur dann glücklich ist, wenn er heute mehr hat als Gestern, Morgen mehr als Heute und Übermorgen mehr als Morgen. Oder anders gesagt, wir kaufen Dinge die wir nicht brauchen, von Geld das wir nicht haben, um Leute zu beeindrucken, die wir nicht leiden können. In Zeiten, in welcher Dick und Doof nur noch eine Person ist, die Schulden des Einen, das Vermögen des Andern sind, der Mensch lieber seinen Handy-Akku anstatt seines Geistes lädt. Ja meine lieben Freunde der nonverbalen Kommunikation und des Touch-Screen-Wahnsinns, in diesen Zeiten holte das Herren-Team drei verdiente Punkte aus dem Baselbiet.

    Gegen Mümliswil starteten wir suboptimal. Früh mussten wir einen 0:1 Rückstand hinnehmen. Von diesem Zeitpunkt an waren wir hellwach und konnten die Kontrolle des Spiels an uns reissen. Bis zur Pause gelangen uns drei Tore zur verdienten 3:1 Führung (2x Ändu, Yves). Nach der Pause markierte Mümliswil diverse Abschlüsse, welche Pädi im Tor oder unsere Jungs auf dem Feld mit guten Blocks neutralisierten. Auf der Gegenseite gelang uns das 4:1 (Kusi). Nach diesem Tor gab es diverse wilde  Szenen, welche den Blutdruck der jeweiligen Protagonisten in die Höhe schnellen liess. Die Stockfreunde aus dem Guldental kassierten nach einer unübersichtlichen Aktion eine 5‘-Strafe. Kusi fasste aus dieser Aktion eine 2‘- Strafe und wanderte in die Kühlbox. Ein Bild aus früheren Zeiten entstand, als Ändu mit einer weiteren 2‘ sich zu Kusi gesellte und die Coray’s wiedermal zusammen die Wolldecke fassten. Aus diesen Strafen resultierten keine Resultatveränderungen. Diese gab es kurz vor dem Ende, als Adi und Ändu zum verdienten Schlussstand von 6:1 einchippten.

    In der ersten Halbzeit des zweiten Spiels rannten wir oft den schnellen und flinken St. Pantaleoner Schwarzbuben hinterher, konnten aber mit einer ungewöhnlich starken Effizienz überzeugen. Zur Pause führten wir mit 3:1 (Löru, Kusi, Yves). In der zweiten Hälfte überschlugen sich die Ereignisse. Viele Tore und körperbetonter Unihockeysport wurde geboten. Nuglar konnte jeweils auf ein Tor aufschliessen, ehe wir postwendend mit einem Tor antworten konnten und die 2-Tore Führung wieder herstellten. Dieser Schlagabtausch ging bis zum 8:6 weiter. Zu diesem Zeitpunkt kassierten wir eine 2‘ Strafe, welche Nuglar mit 4gg2 zum 8:7 ausnutzte. Kurz vor dem Ende unternahmen wir alles, um den Ausgleich zu verhindern. Leider mussten wir den achten Gegentreffer doch noch hinnehmen, dies bei 4gg3. Alain setzte seinen Trick-Shot eine Sekunde vor dem Ende knapp übers Gehäuse. Wäre diese Aktion von Erfolg gekrönt gewesen, hätte sie sogar Mutti Merkel ein Schmunzeln auf die Lippen gezaubert. Mit einem spektakulären 8:8 wurden die Punkte geteilt. (Tore: Simi Rattaggi, Adi, 2x Kusi, Ändu)

    Wir haben nicht die ganze Tafel Schokolade gekriegt, aber wenigstens ein paar Riegel.

    Sin seveser, danke Volker!

    Andreas „Pispers“ Coray: Ist auch nicht besser als die Anderen, driftet gerne mal ab und pisst gegen den Wind.

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  • Spielberichte 3. Meisterschaftsrunde Herren 4. Liga KF

    Kleine Ausbeute aus erwartet schwieriger Runde

    Liebe Freunde der Tanzmusik und des Breitensports. An der dritten Meisterschaftsrunde in Bubendorf bekamen wir es mit dem aktuellen Leader Basel United und der Nummer Zwei aus Nunningen zu tun. Es kam der erwartet schwierige Spieltag  auf den Trimbacher Stockschwingklub zu. Der Hahn krähte uns um halb sieben aus den heimelig warmen Nachtgemächern. Im Leinfeld angekommen, begrüssten sich weder Schlafmützen, Alkoholfahnen noch halblebendige Gestalten. Das waren gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Runde, welche für uns schon um Neun Uhr in der Früh begann.

    Erster Gang: Basel United. In der ersten Halbzeit kontrollierten wir das Geschehen auf dem „Bitz“. Beide Seiten verzeichneten diverse Abschlüsse. Der einzige Unterschied war, dass wir das Tor dreimal trafen. Zur allgemeinen Erheiterung unseres Lagers, führten wir souverän mit 3:0, als das Pausengeläut die Grundmauern des Bubendorfer‘ Sporttempels zum ersten Mal zum Vibrieren brachte. Die Devise war klar, in der zweiten Halbzeit gleich auftreten und das Ding nach Hause bringen.
    Leider schafften wir es nicht, die gute Leistung der ersten zwanzig Minuten zu bestätigen. Basel drückte nun mit aller Kraft. Stellungsfehler und eine zu wenig aktive Deckung unsererseits brachten die Bebbi zurück ins Spiel. 3:3. Beide Equipen holten nun alle Restenergien aus ihren Adonis ähnlichen Feinkostfriedhöfen heraus und setzten nochmals zu explosiven Kurz, Brienzer und Wyberhoogge an. Jedes Team erzielte jeweils einen Rahmen zum gestellten Schlussresultat von 4:4. Ein intensives Spiel, welches zum Schluss auf beide Seiten hätte kippen können.

    Zum zweiten Gang zogen wir uns gegen Nunningen die Zwilchhosen über. Die dünn besetzten Schwarzbubenländler spielten schläfrig, abwartend aber sehr effizient. Mit dieser Spielweise kamen wir überhaupt nicht klar. Wir konnten unser Spiel nie wirklich aufziehen, waren teilweise unachtsam und fehleranfällig. Zudem fanden unsere Abschlüsse zu 90% nur die Beine des Gegners und nicht den Weg bis zum gegnerischen Gehäuse. Als das Horn von Gondor erklang, führte der Gegner mit 2:3. In der zweiten Halbzeit war das gleiche Bild zu sehen. Wir rannten immer einem Tor hinterher. Als wir kurz vor Schluss Pädi durch einen vierten Mann ersetzten, netzte Johnny Supertechniker noch zum Endresultat von 4:6 für den Kontrahenten ein. In diesem Spiel wären Punkte definitiv machbar gewesen Leider gehörte dieses Spiel zu den schwächeren der bisherigen Saison. Ein Teelöffel weniger verkrampft Spielen und dafür mehr Abgeklärtheit und Mut hätte definitiv nicht geschadet. Hierfür ein Beispiel aus dem Alltag: Sitzt da ein Mann mit Glatze mit dem Rücken zu dir, gehst du zu ihm hin. Nun tätschelst du seinen kahlen Kopf und sagst hämisch:“ Test, Test, one, two, three, Test…!“

    Dieser Spieltag ist ein bisschen mit dem Verzehr eines zu lang gebratenen Stück Fleisch zu vergleichen. Mit Vorfreude gestartet, gefolgt von einer zähen und mühsamen Verspeisung und schlussendlich nicht wirklich zufrieden mit dem Geschehenen. Nun müssen wir wieder über die Bücher. Christian Streich würde es so formulieren:“ Am beschte machsch de Telefon aus, schausch‘ de Tabelle nit an, bringt eh alles nix. Spielsch! Übsch!“

    Sin seveser

    A.C., hat die Freude an extremen Hobbys entdeckt. Ganz toll ist es, im Auto zu sitzen und Leute nach dem Weg fragen. Wenn die Person antwortet immer ein bisschen weiter fahren. Sie oder Er läuft dann automatisch mit bis sie erstaunt bemerkt, welche Strecke wir schon zurückgelegt haben.
    Oder auch sehr beeindruckend ist es, extreme Orte zu besuchen. Hierbei packte ich mein Bobbycar und ein paar belegte Brote und machte mich auf den Weg zu den Hells Angels. Als ich dann dem Türsteher gegenüber stand, welcher einen Schal aus Leichen trug, musste ich schleunigst Land gewinnen.

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  • Spielberichte 2. Meisterschaftsrunde Herren 4. Liga KF

    In der Meisterschaft angekommen
    Den Fehlstart der ersten Runde korrigierten wir mit Erfolg. Die Pferde im Nebel gesattelt, erwartete uns in Balsthal die Sonne. Vor der Halle wurden Sonnenbrillen an alle geschundenen Augenlidträger der Jura-Südfüssler Nebelschmöcker verteilt. Die Voraussetzungen schienen nicht optimal zu sein, anstatt zweier motivierten Teamkollegen, luden wir Scheintote, nach Luft und Lebenswillen schnappende Gestalten in die koreanische Hämorrhoiden-Schaukel ein. Ohnehin war das Matchblatt mit nur Sieben Feldspielern dünn bestückt.

    Entgegen den Erwartungen, war das Spiel gegen Oensingen eine deutliche Angelegenheit. Wir nahmen das Spieldiktat von Minute Eins an in unsere Hände und spielten mit einer gloriosen Leichtigkeit. Oensingen setzte vereinzelt Nadelstiche, welche von unserem Goalie-Debutanten Pädi allesamt neutralisiert wurden. Auf die Frage, wieso er nach dem Spiel ein solch schmerzverzerrtes Gesicht ziehe, witzelte er:“ Die Nadeln steckten verdammt tief!“ Bandenhobel Kusi Del Coray schwang die Arno’sche Peitsche an der Bande. Stilsicher wie eh und je mit Brille auf dem Kamin, trieb er die Mannschaft an. Zur halbzeitlichen Rast führten wir 7:0. Nach der Pause liessen wir den Schlendrian nicht einkehren (auch Köbi, Housi und Sepp nicht) und zogen unser Spiel durch. Die Lions legten ihrerseits nochmals zu und erzielten den Ehrentreffer. Auf der Resultattafel hing das Schlussresultat 11:1. (Das Gascho Krawallbrause/Ballerbrühe wird nachgeliefert, Anm. der Redaktion)
    Tore: Janic, Alä(2), Adi(3), Simu(2), Ändu(3)
    Assists: Joel(2), Janic, Alä(2), Adi(2), Ändu(2)

    Vor dem zweiten Spiel gegen Bubendorf gab es noch ein paar quietschfidele Wortwechsel mit dem gut gelaunten Schiri, getreu nach dem Motto:“ Wie heissen nochmals Gebäude die geschützt werden müssen?…Denkmal!…mach ich ja, komm aber nicht drauf.“ Oder noch ein Beispiel von Dieter (Name der Redaktion bekannt) im Dorfladen:“ Ich hätte gerne einen Liter Milch.“ Verkäuferin erwidert:“ Wir haben nur Fettarme!“ Dieter ganz keck:“ Ja das sehe ich, ich hätte trotzdem gerne einen Liter Milch.“ Zudem gab es zwei Mutationen. Kusi kam für Joel ins Spiel, welcher im Sauerstoffzelt neue Lebensenergie tankte. Zudem verliess uns Simon Hug, für ihn fand Lorenz Gurzeler den Weg in die Sportstätte. Genau dieser Flegel eröffnete das Spiel mit einem Paukenschlag. Unsere dezimierte Möhrli-Gang sass noch nicht mal auf der Bank, schon hing der Ball im Netz. Löru erzielte quasi vom Bully-Punkt die Führung. Das Spiel war ein offener Schlagabtausch. Zum Pausengetränk konnten wir mit einem 4:2 die Teetassen klingeln lassen. In der zweiten Hälfte gelang uns nicht mehr viel, die Kräfte verliessen uns mit jeder Minute mehr. Knabendorf netzte hingegen noch zweimal ein. Nach einem Pfostenschuss kurz vor Schluss unsererseits, endete das Spiel gestellt. 4:4
    Tore: Löru, Janic, Ändu(2)
    Assists: Kusi, Alain

    Drei Punkte haben wir aus dem Thal entführt, eine erfolgreiche Runde. Ein Lob an die Schiedsrichter, souveräne Leistung! Die Liga sieht auf den ersten Blick wieder ausgeglichen aus. So trennt den Dritten und den Neunten nur einen Punkt.
    sin seveser
    Andreas Markusson, hat im NationalGeographic gelesen, dass Alligatoren auch an Land schneller sind als Menschen…im Wasser ist klar…aber auch an Land rennen die Biester schneller als Menschen. Das bedeutet doch, dass wenn man gegen einen Alligator im Triathlon antritt, hervorragend Rad fahren muss, wenn man das Ding noch gewinnen will.

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  • Spielbericht 1. Meisterschaftsrunde Herren 4. Liga KF

    Fehlstart in Liestal

    Das Herren-Team startet denkbar schlecht in die neue Saison. Gegen Sissach und Liestal mussten wir jeweils als Verlierer vom Feld schleichen, obwohl wir phasenweise vor allem defensiv sehr ansehnlichen Unihockeysport zeigten. Zwei alte Laster kosteten uns die Punkte: Die Chancenauswertung und die Unkonzentriertheit nach fragwürdigen Entscheidungen.

    In der ersten Halbzeit des Saisonstarters gegen Sissach war keine Spur von gegenseitigem Abtasten erkennbar. Beide Teams legten eine wilde Performance aufs Parkett. Dies erinnerte mich an die ähnlich wilde Darbietung eines Schreiner-Schnupperlehrlings zurück, welchen wir in diesem Sommer betreuten. Dieser hormonell übermotivierte Drittnamen-Bengel der Marke Dustin-Kevin-Jason zeigte ein beunruhigendes Bild der heutigen Jugend auf. (Klar, es sind nicht alle so.)
    Ähnlich dramatisch steht es um unsere Kaltblütigkeit vor dem Tor. Ein ums andere Mal sündigten wir vor dem gegnerischen Gehäuse. Nico Stampfli glich kurz vor der Pause den Rückstand doch noch mit einem schnippischen Handgelenkchip aus (Pass: Hug). Pausenstand 1:1.
    Nachdem A. Coray via Weitschuss (Pass: Dobler) auf 2:1 erhöhen konnte, artete das Spiel aus. Wieder einmal flogen die Spieler in und über die Banden. Unser werter Schiri, ein paradiesischer Alt-Hippi mit Hang zum Wahnsinn, verlor das Spiel komplett. Indiz: Vor dem Spiel mussten wir sogar noch zur Spielerkontrolle antraben, schon da ahnten wir das Unheil kommen. Denis schied zudem mit einer Bänderverletzung aus. Sissach seinerseits konnte das Spiel drehen und kurz vor dem Ende zum 2:4 ins verlassene Tor einnetzen.

    Nochmal zurück zu Dustin-Kevin-Jason: Da stand der aufgeblasene, pubertierende Halbhohe vor mir und musterte mich von oben bis unten und legte plötzlich los (ich hatte eine kurze Hose an):“Boa ey Andreas, ist echt ein No-Go deine „unfreshe“ Beinbepelzung. Wenn du richtig Erfolg beim „adden, daten oder socializen“ der Frauen haben willst, musst du dir die Beine rasieren“. Diese Worte aus dem Munde eines 14-Jährigen, in solchen Momenten bekomm ich immer Adrenalinschübe. Ich ignorierte die Vorführung dieses Klappspaten und zeigte ihm das erste Übungsstück.
    Beim Mittagessen fiel mir auf, dass er vegan speiste. Meine Wenigkeit packte ein gutes Stück Fleisch aus und verspeiste es nach dem Mikrowellengang genüsslich. Er fiel total in ein Loch:“ Das Fleisch macht dich kaputt! Du isst viel zu viel Fleisch…die Umwelt!“ und ass einen Reisspuffer und trank sein Bio-anti-aging-Kokoswasser. A:“Reisspuffer hat man früher zum Fenster dichten oder als Pinnwand benutzt! Das Fleisch soll mich kaputt machen? Nein, ich bin ein 90er, wir haben so viel ausprobiert, getrunken und gegessen, das Fleisch macht mich nicht kaputt!“ Die Debatte war eröffnet…

    Das Spiel gegen Liestal begann ruhig und kontrolliert. Die Teams steigerten das Tempo aber zusehends. Zwischendurch gab es grenzwertige Szenen. Unsere Bank blieb über das ganze Spiel einigermassen ruhig. Im ersten Match tobte der Mob regelmässig, die Konzentration kam so stets abhanden.
    Zur Pause lagen wir mit 1:2 zurück, Joel Müller konnte mittels Weitschuss reüssieren.
    In der zweiten Halbzeit gab es wenige Torchancen, die Teams fanden den direkten Zug zum Tor nicht mehr und der Ball wurde kontrolliert in den Reihen gehalten. Nach dem 1:3 verkürzte Alain Hurni mit einem frechen Backhander (Pass: A. Coray) auf 2:3. Kurz vor dem Ende nutzen die Liestaler einen Stellungsfehler zum 2:4 aus. Joel traf Sekunden vor der Sirene nochmals mit einem strammen Weitschuss zum 3:4 (Pass: Dobler). Bei diesem Resultat blieb es bis zum Schluss.

    … Am Ende des Tages hatte der Lümmel die Übungsrahmeneckverbindung fertiggestellt, rief mich und sagte nur:“ bääm!“, zückte sein Handy und schoss ein Selfie von sich mit dem Übungsstück und stellte das Foto (kein Scherz) sofort auf Instagram. „Andreas, das Teil hab ich easy fresh gerockt“. Der Arbeitskollege kam hinzu und entgegnete ihm trocken:„Nein hast du nicht, das hat mit rocken überhaupt nichts zu tun. Rock’ n Roll ist meiner Auffassung nach Elvis Presley, AC/DC, Foo Fighters, Metallica, Rolling Stones, Status Quo etc. und du bist gerademal Evolutionsstufe Justin Bieber.“
    Es wurde jedenfalls eine lange und nervenaufreibende Woche, hoffentlich wird unsere Saison nervenschonender! 😉

    Möglichkeit zur Korrektur des Fehlstarts haben wir bereits am 14.10.2018. Gegen Oensingen und Bubendorf stehen in Balsthal die nächsten Spiele auf dem Programm.

    Hochachtungsvoll

    Andreas Coray, mag die bald wieder startende Faschings-Zeit nicht. Denn ich wurde zum Umzug eingeladen und war der einzige der verkleidet war, alle anderen haben Kisten und Möbel geschleppt.

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  • Spielbericht Ligacup Herren 1. Runde

    26.05.18, 1. Cup-Runde. Gegner: Kestenholz, Spielort: verfluchter Tempel zu Gerbrunnen (nicht zu verwechseln mit dem beim Golfplatz). Es war nicht unser Spiel, 1. Drittel gut, 2. Drittel schlecht und 3. Drittel alles nach vorne und Torhüter raus. Kestenholz insgesamt besser und verdienter Sieger.
    Aber muss euch noch kurz was erzählen…
    Wochen danach konnte ein Kollege mich tatsächlich überreden, mit ihm ins Fitnessstudio zu gehen. Noch nie zuvor hatte ich ein solches Etablissement des Schweisses, Schlabber-Tank-Tops und der Selbstdarstellung betreten. Nun, da stand ich also, wartete auf den Herrn mit voluminösem Haar. Ein paar Minuten vor unserer abgemachten Zeit erreichte mich ein virtueller Briefumschlag: „ Sorry Alter, schaffe es heute nicht mehr.“ Da dachte ich mir: „Naja, wenn ich schon Mal hier bin, kann ich mir das ganze trotzdem Mal ansehen“. (Für den gewieften Leser: Ja, ich war tatsächlich vor der abgemachten Zeit da)
    Ich betrat das besagte Pumphäuschen, da kam der Haus-Arnold auf mich zu. Der gute Herr sah aus, als hätte er gerade eine 10er Karte im Solarium heruntergesonnt, eine Haut wie eine Lederschürze. Er legte los (ich nenne ihn mal Mike)M:“ Hallo, ich bin Mike! Wie sieht es aus, Schnupperkurs gefällig?“ Ich so: „Nö…“. Er schien gut drauf zu sein und lies nicht locker: „Pass auf Maestro, ich zeig dir ein paar Geräte“. Darauf folgte ich diesem sprechenden IKEA-Schrank in die Trainingsräume.
    M:„Das hier ist ein Stepper!“ eröffnete er sein Plädoyer. A:„Den hab ich Zuhause auch, aber ich nenne das Ding Treppe. Habe sogar die Trainingsstufe – Einkaufstüte voll -“. M:„Schau, das ist spinning!“ A:„Nö, das ist ein Fahrrad, mit dem du nie am Ziel ankommst“ entgegnete ich ihm.
    Wir liefen nun an den Laufbändern vorbei…M: „Wie wäre es mit einer Runde auf dem Laufband?“ A: „Als ich zum letzten Mal auf dem Laufband war, haben sie mich aus dem Migros geworfen.“ Der gute Michael war nun der Verzweiflung nahe. M: „Aber bei uns lernst du richtig zu atmen!“…ich sagte nur: „Hör mal zu, bin 24, hier und lebe, ich mache irgendetwas richtig. Muss auch zugeben, ich atme sehr gerne, ist schon fast zum Hobby geworden“.
    Ich erlöste ihn und machte mich alleine auf Entdeckungsreise durch dieses Spiegelkabinett, welches ich im ähnlichen Stil zuletzt auf dem Rummelplatz gesehen habe. Nicht zu übersehen war auch, dass sich die Leute direkt vor die erwähnten Spiegel platzierten, ihre Hanteln unfachmännisch bedienten und sich an ihren Spiegelbildern ergötzten. Es wurden mehr Selfies geknipst als Kilos gedrückt.
    Danach ist mir ein Gerät besonders ins Auge gestochen. Ich habe mich auch prompt dafür interessiert und gleich Mal eine Cola gezogen. Nun war „gnue Heu donde“ und machte mich auf den Weg zum Ausgang. An einer Theke kam ich noch vorbei und fragte freundlich ob man mir nicht noch ein Bier zapfen könnte. Das kam nicht so gut an und ich verlies das Studio.
    Ein paar Erinnerungsfetzen an das Cup-Spiel habe ich noch: Löru mit einem frechen Penalty-Tor. Im ersten Drittel spielten wir nach dem Penalty-Tor wirklich gut und konnten einen 0:3 Rückstand wieder ausgleichen. Es flogen wieder diverse Spieler über die Banden. Provokationen und Dreckeleien waren im Minutentakt zu erspähen. Binder zerschlug nach dem gefühlt fünften Ball in unser verlassenes Tor seinen Schläger am Pfosten. Dieses Geld hättest du auch cleverer investieren können, alter Knabe 😉
    Auch wenn dieser Bericht nicht viel mit dem Spiel zu tun hat, – dies aus den Gründen: Keine Zeit wegen Prüfung und Kantonalturnfest, dadurch weiss ich auch fast keine Details mehr –. Vielleicht hatte ich auch einfach keine Motivation über eine satte 6:17 Klatsche zu berichten 😉

    Die Moral der Geschicht: Muckibuden mag ich nicht.
    Merci Chräbs!
    Hochachtungsvoll
    Andreas Weissenegger: Typ, welcher sein Fitnessprogramm im Arbeitsalltag integriert hat.

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