Herren 4. Liga KF

Trainer
Schenker Andreas KONTAKT

Trainingszeiten
Dienstag 20:20 - 21:45 Gerbrunnen
Freitag 20:20 - 21:45 TH Leinfeld
Torhüter
#
Persönlicher Sponsor
Graf Yannik
94
 
Schmid Cyrill
37
 
Feldspieler
#
Persönlicher Sponsor
Binder Sebastian
14
 
Bühler Raphael
43
 
Coray Andreas
68
 
Coray Markus
89
 
Dobler Adrian
16
 
Geiser Etienne
13
NÄF ITCOM AG
Gurzeler Lorenz
88
 
Hug Simon
21
 
Hurni Alain
66
 
Hurni Yves
78
 
Müller Janic
77
 
Müller Joel
75
 
Rattaggi Simon
19
 
Stampfli Denis
27
 
Stampfli Nico
18
 

Spielplan & Resultate

Spielübersicht UHC Trimbach, Herren 4. Liga Gr. 8
Datum, ZeitGegnerOrt
04.11.2018, 09:00UHC Basel United IIISporthalle Sappeten (Bubendorf)
04.11.2018, 10:50TV NunningenSporthalle Sappeten (Bubendorf)
25.11.2018, 09:55Unihockey Mümliswil IIITurnhalle Egg (Frenkendorf)
25.11.2018, 11:45UHC Nuglar United IIITurnhalle Egg (Frenkendorf)
16.12.2018, 14:30FBC Känerkinden 03Sporthalle Tannenbrunn (Sissach)
16.12.2018, 17:15TV Wild Dogs Sissach IISporthalle Tannenbrunn (Sissach)
27.01.2019, 09:55TV LiestalMZH Dörlimatt (Känerkinden)
27.01.2019, 11:45FBC Känerkinden 03MZH Dörlimatt (Känerkinden)
24.02.2019, 12:40TV Bubendorf IISportzentrum Bechburg (Oensingen)
24.02.2019, 15:25SC Oensingen Lions IISportzentrum Bechburg (Oensingen)
17.03.2019, 15:25TV NunningenGerbrunnen (Trimbach)
17.03.2019, 17:15UHC Basel United IIIGerbrunnen (Trimbach)
07.04.2019, 09:55Unihockey Mümliswil IIIHofackerhalle (Nunningen)
07.04.2019, 11:45UHC Nuglar United IIIHofackerhalle (Nunningen)
Spielübersicht UHC Trimbach, Herren 4. Liga Gr. 8
Datum, ZeitOrtGegnerResultat
26.05.2018, 19:00Gerbrunnen (Trimbach)Kestenholz-Niederbuchsiten6:17
30.09.2018, 14:30Rotacker (Liestal)TV Wild Dogs Sissach II2:4
30.09.2018, 16:20Rotacker (Liestal)TV Liestal4:3
14.10.2018, 10:50Haulismatt (Balsthal)SC Oensingen Lions II1:11
14.10.2018, 13:35Haulismatt (Balsthal)TV Bubendorf II4:4
Tabelle Herren Aktive KF 4. Liga Gruppe 8 2018/19 per 17.10.2018
Rg.TeamSpSUNToreTDPt.
1UHC Basel United III440026:12+148
2TV Nunningen421127:21+65
3Unihockey Mümliswil III420223:20+34
4FBC Känerkinden 03420220:17+34
5TV Wild Dogs Sissach II420218:17+14
6TV Liestal420217:23-64
7SC Oensingen Lions II420219:33-144
8UHC Trimbach411220:13+73
9UHC Nuglar United III411228:25+33
10TV Bubendorf II401317:34-171

Berichte

  • Spielbericht 1. Meisterschaftsrunde Herren 4. Liga KF

    Fehlstart in Liestal

    Das Herren-Team startet denkbar schlecht in die neue Saison. Gegen Sissach und Liestal mussten wir jeweils als Verlierer vom Feld schleichen, obwohl wir phasenweise vor allem defensiv sehr ansehnlichen Unihockeysport zeigten. Zwei alte Laster kosteten uns die Punkte: Die Chancenauswertung und die Unkonzentriertheit nach fragwürdigen Entscheidungen.

    In der ersten Halbzeit des Saisonstarters gegen Sissach war keine Spur von gegenseitigem Abtasten erkennbar. Beide Teams legten eine wilde Performance aufs Parkett. Dies erinnerte mich an die ähnlich wilde Darbietung eines Schreiner-Schnupperlehrlings zurück, welchen wir in diesem Sommer betreuten. Dieser hormonell übermotivierte Drittnamen-Bengel der Marke Dustin-Kevin-Jason zeigte ein beunruhigendes Bild der heutigen Jugend auf. (Klar, es sind nicht alle so.)
    Ähnlich dramatisch steht es um unsere Kaltblütigkeit vor dem Tor. Ein ums andere Mal sündigten wir vor dem gegnerischen Gehäuse. Nico Stampfli glich kurz vor der Pause den Rückstand doch noch mit einem schnippischen Handgelenkchip aus (Pass: Hug). Pausenstand 1:1.
    Nachdem A. Coray via Weitschuss (Pass: Dobler) auf 2:1 erhöhen konnte, artete das Spiel aus. Wieder einmal flogen die Spieler in und über die Banden. Unser werter Schiri, ein paradiesischer Alt-Hippi mit Hang zum Wahnsinn, verlor das Spiel komplett. Indiz: Vor dem Spiel mussten wir sogar noch zur Spielerkontrolle antraben, schon da ahnten wir das Unheil kommen. Denis schied zudem mit einer Bänderverletzung aus. Sissach seinerseits konnte das Spiel drehen und kurz vor dem Ende zum 2:4 ins verlassene Tor einnetzen.

    Nochmal zurück zu Dustin-Kevin-Jason: Da stand der aufgeblasene, pubertierende Halbhohe vor mir und musterte mich von oben bis unten und legte plötzlich los (ich hatte eine kurze Hose an):“Boa ey Andreas, ist echt ein No-Go deine „unfreshe“ Beinbepelzung. Wenn du richtig Erfolg beim „adden, daten oder socializen“ der Frauen haben willst, musst du dir die Beine rasieren“. Diese Worte aus dem Munde eines 14-Jährigen, in solchen Momenten bekomm ich immer Adrenalinschübe. Ich ignorierte die Vorführung dieses Klappspaten und zeigte ihm das erste Übungsstück.
    Beim Mittagessen fiel mir auf, dass er vegan speiste. Meine Wenigkeit packte ein gutes Stück Fleisch aus und verspeiste es nach dem Mikrowellengang genüsslich. Er fiel total in ein Loch:“ Das Fleisch macht dich kaputt! Du isst viel zu viel Fleisch…die Umwelt!“ und ass einen Reisspuffer und trank sein Bio-anti-aging-Kokoswasser. A:“Reisspuffer hat man früher zum Fenster dichten oder als Pinnwand benutzt! Das Fleisch soll mich kaputt machen? Nein, ich bin ein 90er, wir haben so viel ausprobiert, getrunken und gegessen, das Fleisch macht mich nicht kaputt!“ Die Debatte war eröffnet…

    Das Spiel gegen Liestal begann ruhig und kontrolliert. Die Teams steigerten das Tempo aber zusehends. Zwischendurch gab es grenzwertige Szenen. Unsere Bank blieb über das ganze Spiel einigermassen ruhig. Im ersten Match tobte der Mob regelmässig, die Konzentration kam so stets abhanden.
    Zur Pause lagen wir mit 1:2 zurück, Joel Müller konnte mittels Weitschuss reüssieren.
    In der zweiten Halbzeit gab es wenige Torchancen, die Teams fanden den direkten Zug zum Tor nicht mehr und der Ball wurde kontrolliert in den Reihen gehalten. Nach dem 1:3 verkürzte Alain Hurni mit einem frechen Backhander (Pass: A. Coray) auf 2:3. Kurz vor dem Ende nutzen die Liestaler einen Stellungsfehler zum 2:4 aus. Joel traf Sekunden vor der Sirene nochmals mit einem strammen Weitschuss zum 3:4 (Pass: Dobler). Bei diesem Resultat blieb es bis zum Schluss.

    … Am Ende des Tages hatte der Lümmel die Übungsrahmeneckverbindung fertiggestellt, rief mich und sagte nur:“ bääm!“, zückte sein Handy und schoss ein Selfie von sich mit dem Übungsstück und stellte das Foto (kein Scherz) sofort auf Instagram. „Andreas, das Teil hab ich easy fresh gerockt“. Der Arbeitskollege kam hinzu und entgegnete ihm trocken:„Nein hast du nicht, das hat mit rocken überhaupt nichts zu tun. Rock’ n Roll ist meiner Auffassung nach Elvis Presley, AC/DC, Foo Fighters, Metallica, Rolling Stones, Status Quo etc. und du bist gerademal Evolutionsstufe Justin Bieber.“
    Es wurde jedenfalls eine lange und nervenaufreibende Woche, hoffentlich wird unsere Saison nervenschonender! 😉

    Möglichkeit zur Korrektur des Fehlstarts haben wir bereits am 14.10.2018. Gegen Oensingen und Bubendorf stehen in Balsthal die nächsten Spiele auf dem Programm.

    Hochachtungsvoll

    Andreas Coray, mag die bald wieder startende Faschings-Zeit nicht. Denn ich wurde zum Umzug eingeladen und war der einzige der verkleidet war, alle anderen haben Kisten und Möbel geschleppt.

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  • Spielbericht Ligacup Herren 1. Runde

    26.05.18, 1. Cup-Runde. Gegner: Kestenholz, Spielort: verfluchter Tempel zu Gerbrunnen (nicht zu verwechseln mit dem beim Golfplatz). Es war nicht unser Spiel, 1. Drittel gut, 2. Drittel schlecht und 3. Drittel alles nach vorne und Torhüter raus. Kestenholz insgesamt besser und verdienter Sieger.
    Aber muss euch noch kurz was erzählen…
    Wochen danach konnte ein Kollege mich tatsächlich überreden, mit ihm ins Fitnessstudio zu gehen. Noch nie zuvor hatte ich ein solches Etablissement des Schweisses, Schlabber-Tank-Tops und der Selbstdarstellung betreten. Nun, da stand ich also, wartete auf den Herrn mit voluminösem Haar. Ein paar Minuten vor unserer abgemachten Zeit erreichte mich ein virtueller Briefumschlag: „ Sorry Alter, schaffe es heute nicht mehr.“ Da dachte ich mir: „Naja, wenn ich schon Mal hier bin, kann ich mir das ganze trotzdem Mal ansehen“. (Für den gewieften Leser: Ja, ich war tatsächlich vor der abgemachten Zeit da)
    Ich betrat das besagte Pumphäuschen, da kam der Haus-Arnold auf mich zu. Der gute Herr sah aus, als hätte er gerade eine 10er Karte im Solarium heruntergesonnt, eine Haut wie eine Lederschürze. Er legte los (ich nenne ihn mal Mike)M:“ Hallo, ich bin Mike! Wie sieht es aus, Schnupperkurs gefällig?“ Ich so: „Nö…“. Er schien gut drauf zu sein und lies nicht locker: „Pass auf Maestro, ich zeig dir ein paar Geräte“. Darauf folgte ich diesem sprechenden IKEA-Schrank in die Trainingsräume.
    M:„Das hier ist ein Stepper!“ eröffnete er sein Plädoyer. A:„Den hab ich Zuhause auch, aber ich nenne das Ding Treppe. Habe sogar die Trainingsstufe – Einkaufstüte voll -“. M:„Schau, das ist spinning!“ A:„Nö, das ist ein Fahrrad, mit dem du nie am Ziel ankommst“ entgegnete ich ihm.
    Wir liefen nun an den Laufbändern vorbei…M: „Wie wäre es mit einer Runde auf dem Laufband?“ A: „Als ich zum letzten Mal auf dem Laufband war, haben sie mich aus dem Migros geworfen.“ Der gute Michael war nun der Verzweiflung nahe. M: „Aber bei uns lernst du richtig zu atmen!“…ich sagte nur: „Hör mal zu, bin 24, hier und lebe, ich mache irgendetwas richtig. Muss auch zugeben, ich atme sehr gerne, ist schon fast zum Hobby geworden“.
    Ich erlöste ihn und machte mich alleine auf Entdeckungsreise durch dieses Spiegelkabinett, welches ich im ähnlichen Stil zuletzt auf dem Rummelplatz gesehen habe. Nicht zu übersehen war auch, dass sich die Leute direkt vor die erwähnten Spiegel platzierten, ihre Hanteln unfachmännisch bedienten und sich an ihren Spiegelbildern ergötzten. Es wurden mehr Selfies geknipst als Kilos gedrückt.
    Danach ist mir ein Gerät besonders ins Auge gestochen. Ich habe mich auch prompt dafür interessiert und gleich Mal eine Cola gezogen. Nun war „gnue Heu donde“ und machte mich auf den Weg zum Ausgang. An einer Theke kam ich noch vorbei und fragte freundlich ob man mir nicht noch ein Bier zapfen könnte. Das kam nicht so gut an und ich verlies das Studio.
    Ein paar Erinnerungsfetzen an das Cup-Spiel habe ich noch: Löru mit einem frechen Penalty-Tor. Im ersten Drittel spielten wir nach dem Penalty-Tor wirklich gut und konnten einen 0:3 Rückstand wieder ausgleichen. Es flogen wieder diverse Spieler über die Banden. Provokationen und Dreckeleien waren im Minutentakt zu erspähen. Binder zerschlug nach dem gefühlt fünften Ball in unser verlassenes Tor seinen Schläger am Pfosten. Dieses Geld hättest du auch cleverer investieren können, alter Knabe 😉
    Auch wenn dieser Bericht nicht viel mit dem Spiel zu tun hat, – dies aus den Gründen: Keine Zeit wegen Prüfung und Kantonalturnfest, dadurch weiss ich auch fast keine Details mehr –. Vielleicht hatte ich auch einfach keine Motivation über eine satte 6:17 Klatsche zu berichten 😉

    Die Moral der Geschicht: Muckibuden mag ich nicht.
    Merci Chräbs!
    Hochachtungsvoll
    Andreas Weissenegger: Typ, welcher sein Fitnessprogramm im Arbeitsalltag integriert hat.

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  • Spielberichte 9. Meisterschaftsrunde Herren 4. Liga KF

    Spiel, Satz und ein Sieg – Trimbach

    Die letzte Meisterschaftsrunde der Saison 17/18. Für viele ist das in etwa so, wie das letzte Schoko-Ei im Osternest, das letzte Tram von Polo Hofer, der letzte Schnee des Jahres oder das Staffelfinale von „die Bachelorette“. Schön wars, aber auch keine Tragödie, wenn es vorbei ist. – „Schön wars“ zählt für den letzten Aufzählpunkt übrigens nicht. Die Lächerlichkeit dieser Sendung ist nicht in Worte zu fassen. Da wäre es sinnvoller, mit einem Bobby Car auf dem Sechseläutenplatz ein paar Runden um den Böögg zu drehen. – item, zurück zum Thema: Für mich hingegen immer ein Moment in dem ich denke: Schade, eigentlich könnte die Meisterschaft das ganze Jahr hindurch stattfinden.
    Beim Treffpunkt am Sonntagmorgen schien bei allen wieder einmal die Sonne aus dem Poppes. Mit guter Laune sattelt es sich den Lastesel bekanntlich besser. Die getönten Sonnengläser waren stilsicher auf den Schnarchzäpfen und Gesichterkern montiert. Dann ritten wir los, in den letzten Kampf der Saison. Ziel: Kappel, für alle Klaustrophobie veranlagten, besser zu Hause bleiben.

    Wir starteten wie so oft, mit einem Rückstand. Drei Zeigerumdrehungen später, glichen wir aus und der offene Schlagabtausch konnte beginnen. Bis zur Pause fielen weitere fünf Tore, nun stand es 4:3 für unsere Farben.
    Nach der Lüftungspause ging es im gleichen Stil weiter. Wir starteten mit einem Treffer, Basel glich aus. 7:6 zeigte das Board an, ehe Basel zur Hälfte der zweiten Halbzeit den Ausgleich erzielen konnte. Nun zeigte sich das Spiel von einer völlig anderen Seite. Tore wollten keine mehr fallen, die Teams neutralisierten sich grösstenteils.
    Zwei Minuten vor dem Ende fasste sich Müller ein Herz, fand unten rechts die winzige Lücke und traf mit einem sehenswerten Weitschuss ins Schwarze (ein klassischer Joel halt!). Gurzeler vollendete in der gleichen Minute wie meistens mit einer Brise Show (ein klassischer Löru halt!). Unsere Bank tobte nach diesen Szenen wie der Ahoy-Mob von Rotterdam, wenn Raymond van Barneveld – Darts Profi alter Schule – wieder einmal ein Leg auf seine unvergleichlich souveräne Art auf Doppel Zwanzig abschliesst. Dobler machte mit dem „empty netter“ Sekunden vor Schluss alles klar.
    Erwähnenswert Eins: Sehr souveräne Leistung des Refs! Erwähnenswert Zwei: Kusi Coray gab in diesem Spiel sein Saisondebut. Der Mann mit dem Trainingsrückstand pumpte wie einst Stefan Raab bei den „Schlag den Raab Sportspielen“, setzte gute Nadelstiche und konnte seine Kampfkraft gekonnt einsetzen. 😉

    Im letzten Spiel der Saison, notabene ein Direktduell um Platz Zwei, wartete Nuglar. Seit ein paar Runden hat sich das Team aus dem schwarzbübischen Ländle gefangen und rollte das Feld von hinten auf (wie das möglich war, bleibt wohl ihr Geheimnis, Chapeau).
    Zum Spiel: Nuglar wirkte über das ganze Spiel spritziger und hatte mehr Zug aufs Tor. Nach den Zehn Buden aus dem ersten Spiel, schienen wir ein wenig ausgeschossen zu sein. Die Effizienz vom ersten Rendez-vous erreichten wir bei weitem nicht mehr. Nuglar hingegen netzte kaltblütig ein.
    Ja, da war noch etwas: Unser Freund im gelben Hudeli. Dieses Gesicht und sein Selbstdarsteller-Gepfeife kamen mir bekannt vor. Wir hatten diese Saison schon einmal die Ehre, diesen Portionen-Plauderi und seine „Qualitäten“ zu bestaunen. Eines ist klar, die grösseren Jungs aus unserem Team, fanden in ihm keinen neuen Kumpel. Sogar unser Kultcoach wurde wegen seinem (scheinbar zu) aktiven Coaching zurechtgewiesen. Nach der allgemein guten und fairen ersten Halbzeit stand es 1:2. Über das was in und nach der Pause geschah, hüllen wir den Mantel des Schweigens. An dieser Stelle einen Gruss an den wohl besten 4. Liga Schiri, Röschu! Äxgüsee, ich bin mir beim Namen nicht mehr sicher. Schande über mich, ich nenne dich einfach Röschu. Merci Röschu! Das Spiel ging mit 4:8 verloren. Wir haben unseren Tabellenplatz trotzdem verteidigt!

    Danke Jungs für die coole Saison und das Erreichen des tollen zweiten Tabellenrangs!
    Danke allen Zuschauern, Mitreisenden und Unterstützern!
    Nach der Saison ist vor der Saison: Die Cup-Kampagne wird wieder im Mai starten.

    Ich verabschiede mich in die Kreativpause.

    Hochachtungsvoll

    A. Coray, Sprachvermögensberater sowie Verfechter von Pseudo-philosophischen Mist-Zitaten wie: „The world is a book and those who…blablabla“ sowie „Ich denke, also bin ich“… echt jetzt? und ein alter Klassiker „Sorge dich nicht, lebe!“…was zur Hölle? Es gibt noch sehr viele, aber alle aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen. Was für Bullshit, gephotoshopt auf blumigem Hintergrund

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  • Spielberichte 8. Meisterschaftsrunde Herren 4. Liga KF

    Gerbrunnen, Fluch oder Segen?

    Da steht sie, die Festung am Fusse des unteren Hauensteins. Ein wahrer Blickfang in der hügeligen Landschaft des Jura-Südfusses (je nach Perspektive oder eingenommenen Substanzen). Der Tempel, in welchem schon etliche Stossgebete in Richtung Himmel gesandt wurden. Nebelschwaden umgarnen die orange Kultstätte und verleihen ihr einen mystischen Touch. Der Ort, an welchem legendäre Schlachten ausgetragen wurden.  Schweiss, Blut, Tränen der Freude sowie auch Tränen des Leides flossen in diesem heiligen Gemäuer zu Boden. Krankenwagen, Polizei oder Drogenkommando, alle waren sie schon zu Besuch.
    Zwischen diesen ehrenhaften Mauern, in welchen wahre Legenden ihre durchgelatschten Turnschlappen über den bläulichen Boden tippeln liessen, ereignete sich schon manch spektakuläre, emotionale, schöne, fragwürdige oder auch widerliche Szene ab. Von den angesprochenen Legenden zeugen noch die unter das Hallendach gezogenen Trikots ihrer endlosen spielerischen Eleganz…Sascha „Gimli“ Berger, Dominik „Milchexpress“ Hess, Andreas „Vuvuzela“ Bütschli, Christoph „death metal“ Henzmann…und wie sie alle heissen. Ja, sie sind immer wieder gern gesehene Gäste: Ob in der Halle beim Praktizieren oder Beäugen dieses schnellen und attraktiven Sports, zum Gratisduschen, wenn zuhause wieder einmal die Wasserrechnung nicht bezahlt werden konnte oder einfach zu geselligem Burger und Bier beim Turnier.
    Für uns Herren ist der Gerbrunnen leider kein erfolgreiches Pflaster, denn der letzte Sieg in der Meisterschaft liegt drei Jahre und ein paar Tage zurück. Es war der 8. März 2015, in der 3. Liga, ein 6:5 gegen den heutigen Gegner FBC Känerkinden 03. Ein gutes Omen?

    Im ersten Spiel trafen wir auf Bohrmaschine Zeiningen. Bosch? Makita? Oder doch Milwaukee? Auf jeden Fall schienen diese Bohrmaschinen bereit zu sein. Beide Teams tasteten sich zu Spielbeginn ein wenig an den Gegner heran. Grosse Risiken wurden auf beiden Seiten (noch) keine eingegangen. Zur Hälfte der ersten Halbzeit fasste sich Dobler ein Herz, bedrängte den Zeininger energisch, eroberte den Ball schulbuchmässig und drosch die Kugel selbstbewusst ins Tor! Wer nach diesem Treffer ein Offensivfeuerwerk erwartete, wurde leider enttäuscht. Während dem Rest der Halbzeit vergaben beide Teams diverse Abschlussmöglichkeiten. Die Torhüter konnten sich ein ums andere Mal auszeichnen, richtig gefährlich wurde es aber nie.
    In der zweiten Halbzeit kontrollierten wir das Geschehen teilweise deutlich. Der Gegner scheiterte bei seinen wenigen Offensivaktionen entweder an unserem Abwehrbollwerk, oder am starken Graf. Unsererseits wurde in der  Offensive so massiv gesündigt, wie das in gewissen einschlägigen, regionalen Etablissement und Freudenhäusern Gang und Gäbe ist. Der Ball wollte einfach nicht ins Tor. Wie so oft kam das Sprichwort „wer sie vorne nicht macht, bekommt sie hinten“ zum Zug. Zeiningen nutzte einen individuellen Defensivfehler unsererseits aus und schob zum 1:1 ein. Nun schossen wir aus allen Lagen, trafen aber das Tor immer noch nicht. Hätten wir keine überdachte Halle, die Bälle wären entweder bei Frau Studer im Garten, oder auf dem Rumpel  bei der Terrasse gelandet. So verstrichen die Minuten weiter ohne Änderung auf dem Scoreboard, bis die Schlusssirene ertönte. Nur zwei Tore in einem Kleinfeld-Unihockeymatch, das habe ich wahrlich noch nie erlebt! Aber es gibt immer wieder erste Male im Leben. 1:1!

    Im zweiten Match wartete Känerkinden, ein unangenehmer und aufsässiger Kontrahent. Beenden wir endlich die Negativserie im heimischen Gerbrunnen? Zu Beginn deutete nicht allzu viel darauf hin. Känerkinden war spritziger und stiefelte uns immer einen Schritt voraus. Geiser parierte ebenfalls sehr gut und so stand die Null weiterhin stramm. Langsam fingen wir uns und zogen unser Spiel auf. Kurz darauf ernteten wir die ersten Früchte unserer Arbeit. Der Schuss von Coray kullerte zwischen den Hosenträgern des gegnerischen Torhüters hindurch und A. Hurni vollendete gewohnt dreckig 😉 1:0! Das Spiel wurde nun leicht unruhiger und gehässiger. Ab und zu flogen Spieler in oder über die Banden. Den zwischenzeitlichen Ausgleich beantwortete der sonst schon geladene Gurzeler gewohnt abgebrüht mit der 2:1 Führung (Pass Hoffmann). Den erneuten Basel-landschaftlichen Equalizer wurde diesmal durch Dobler beantwortet. Mit einem Energieanfall schwang er sein Kampfgewicht über das ganze Feld und versorgte den Ball mit einem sauberen Slapshot im Tor. Pause, 3:2.
    In der Pause entlüfteten wir nochmals unsere Schädel, ehe Kultcoach Schenker uns zurück aufs Feld peitschte.
    Hoffmann schien Schenker’s Inputs am besten aufgenommen zu haben, denn er erzielte mit einem  schönen Hocheckschuss das 4:2 (Pass Gurzeler). Danach taumelte das Spiel ein bisschen vor sich hin. Die Mannschaften führten eine kontrollierte und weiterhin giftige Klinge. In dieser ruppigen Phase schieden mit Hoffmann (erneuter Kreuzbandriss) und A. Hurni (Fuss verknackst, Bänderverletzung) zwei lauffreudige Teamkollegen aus. Gute Besserung euch! Der vor Lebenserfahrung sprühende Yves Hurni gab somit sein Saisondebut und präsentierte schon kurze Zeit später seinen leichtfüssigen Laufstil. Unser David Guetta-Verschnitt Raphi Bühler kam ebenfalls wieder ins Spiel und flitzte kurzerhand wie eine Gazelle übers Feld. Wenig später erhielten wir eine Strafe, welche Känerkinden zum Anschlusstreffer ausnützte. Kurz darauf netzten sie nach zu langsamen Verschieben unsererseits zum 4:4 ein. Nun läuteten beide Teams die Schlussoffensive ein. Die Bälle flogen den Torhütern nur so um die Ohren. Wir kassierten drei Minuten vor dem Ende eine ziemlich unnötige Strafe – ja, der angesprochene Protagonist, Name der Redaktion wieder bekannt, weiss es selber 😉 – mit einem im Eishockey gefeierten Schussblock, welcher im Unihockey mit Bodenspiel bestraft wird. Dank des starken Boxplay’s überstanden wir die Strafe schadlos (abgesehen von ein paar Ballabdrücken auf den Schienbeinen der Spieler, aber dieser Schmerz, ist bekanntlich der schönste Schmerz 😉 ). Nach diesen Szenen konnte Känerkinden trotzdem noch reüssieren, 30 Sekunden vor dem Ende via Konter zum 4:5. Wir probierten alles um den Ausgleich zu schaffen. Trotz Chancen, brachten wir die Fünf nicht mehr auf die Resultattafel. Das Spiel hätte auf beide Seiten kippen können, sie waren in der entscheidenden Phase einen Tick cleverer. Sehr schade, der Kampf und die Defensivarbeit waren gut. Wieder einmal scheiterten wir an unserer Abschlussschwäche. Den Gerbrunn’schen Heimfluch konnten wir nicht besiegen.

    Ein herzliches Dankeschön allen Zusehenden!

    Weiterhin stehen wir auf Platz Zwei. Der erste Rang hat sich nun definitiv Flüh unter den Nagel gerissen. An der letzten Meisterschaftsrunde in Kappel wollen wir immerhin Platz Zwei verteidigen.

    Hochachtungsvoll
    Andriu Coray alias Heini Aebersold, Leiter für aussergewöhnliche Kurserlebnisse wie autogenes Sackhüpfen, taktvolles Heuwenden oder erotisches Mandala malen

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  • Spielbericht 7. Meisterschaftsrunde Herren 4. Liga KF

    4 Punkte? 4 Punkte!
    Donnerstag nach der Meisterschaftsrunde, mein Bruder Markus C. oder besser bekannt als M. Coray (Name der Redaktion bekannt, Markuuus bissoguuett!) und meine Wenigkeit, standen vor der eindrücklichen Fassadenmalerei einer überregional in aller Munde stehenden, altschweizerischen Trinkstube. Wer dieses sympathisch anmutende Speiselokal betritt, weiss in der Regel schon bevor sie/er die ehrwürdige Tür öffnet, welches Gericht mit  Hochgenuss verschlungen wird. Wir setzten uns an den Stammtisch und bestellten beim authentisch-mürrischen Beizen-Original den Klassiker mit Frites. Als ich verlauten liess, dass ich meine Gaumenfreude doch bitte ohne Zwiebeln auf dem Teller will, liessen die ersten Sprüche nicht lange auf sich warten – und nein, ich musste an diesem Abend nicht mehr herumschmusen. Nachdem sie ihren Popo hinter das Buffet schwang, diskutierten wir auch über den vergangenen Spieltag. Nach dem Verzehr des Klassikers, betraten wir in diesem Gasthaus spontan Neuland. Ein Dessert sollte unserer Körperpflege zugeführt werden. Die Speisekarte inklusive Nachspeisen wurde uns zugehalten. Zum ersten Mal in x-Jahren  unseres Besucherdaseins, hielten wir die zuvor nie gesehene Speisekarte in den Händen. Leicht verstaubte und abgenutzte Seiten wurden auf Zuckerbomben durchsucht. Ein Wiener Eiskaffee sowie ein Zwetschgen Sorbet sollten es sein. Die Glace- und Sorbetkugeln, welche in Kirsch- bzw. Zwetschgen Schnaps ersäuft waren, liessen unsere sonst schon fröhlichen Gemüter erheblich erheitern… Eine solch gute Stimmung herrschte auch am Sonntag 25. Jänner, an der 7. Runde im aargauischen Zeiningen…

    Zum ersten Kampf in der etwas düsteren Halle, trafen wir auf die wilden Hot-Dogs aus Sissach. In den ersten Minuten beschnüffelten sich die Teams mehrheitlich ohne gross Akzente zu setzen. Auf beiden Seiten wurden diverse Abschlüsse abgegeben. Diese Versuche, Jubelekstasen auf den Spielerbänken auszulösen, wurden von den beiden Torhütern humorlos zu Nichte gemacht. Nach gut zehn Minuten traf Coray (Pass Dobler) mit einem halbhohen Chip in die weite Ecke  zum 1:0. Nach diesem Ereignis erwachte auch der Komiker im pinken Hemd. Prompt legte der verwirrte Spielleiter eine bühnenreife Show auf das Parkett. Wir kamen uns vor, als sässen wir im Zelt in Aarau und lauschen den Pointen Divertimento’s. Der dezent abwesend scheinende Herr pfiff auf beiden Seiten fragwürdige Situationen. Klar, die Schiedsrichtertätigkeit auszuüben ist kein Zuckerschlecken, aber bei solch einem Desinteresse, wäre er besser zu Hause geblieben. Zu unserem Glück durften wir auch im zweiten Spiel seine unvergleichliche Ausstrahlung auf dem Feld geniessen. Sissach erzielte vor der Pause via Weitschuss den Ausgleich. Das Unentschieden ging zu diesem Zeitpunkt in Ordnung. Nach der Pause zog ein kleines Unwetter in der Halle auf. Plötzlich regnete es Tore wie aus Kübeln. Bis paar Minuten vor dem Ende trafen Hoffmann (Pässe Gurzeler) und Coray (Hattrick, Pässe Hurni) je zwei Mal. 6:5 stand es als Hoffmann seinen Hattrick ebenfalls komplettierte und uns in Führung schoss. Als ein Sissacher kurz vor Schluss vor dem eigenen Tor ein kleines Päuschen einlegte, bedankte sich Hoffmann spitzbübisch und schob zum vierten Mal ein. Mit diesem Treffer zum 7:5 endete die Partie für unsere Farben erfolgreich.

    Im zweiten Akt des Tages trafen wir auf Fricktal. Auf dem Papier eine klare Angelegenheit, sollte dies auch im Match so sein. Wir kontrollierten das Geschehen mehr oder weniger nach Belieben. Die Fricktaler probierten alles, spielten gut mit. Ihre Angriffsbemühungen verpufften bis auf wenige Ausnahmen an unserer soliden Defensive.
    Auffällig an diesem Tag: Das Power- und Boxplay funktionierten sehr gut. Alle Überzahlmöglichkeiten münzten wir in Tore um. Bis auf eine, überstanden wir alle Unterzahlsituationen. Rattaggi mit einem schönen Freistosstor (Pass Bühler) und Hurni mit einem dreckigen Tor (Pass Dobler), brachten zu Spielmitte so etwas wie die Vorentscheidung. Auch die eher unkonventionelle, athletische Ballabgabe von Torhüter Geiser über das eigene Gehäuse war witzig anzusehen. Unser Freund und Helfer in Pink überraschte uns immer wieder mit einem pfiffigen Komödienfeuerwerk aus dem Hause „ich bin nur wegen des Geldes hier“.  Als Denis Stampfli in der effektiven Spielzeit (Pass Hoffmann) das Netz zum siebten Mal zum Zappeln brachte, war der Drops endgültig gelutscht. Mit 7:3 beendeten wir auch die zweite Partie erfolgreich und holten zum ersten Mal in dieser Saison vier Punkte! Vier Punkte, Balsam für die Seele oder in meinen Worten: Die Edelkonfitüre auf dem Crêpes des Glücks. Weitere Torschützen: Gurzeler, Hoffmann, Hurni und Hug. Letzterer packte wieder einmal seinen schnittigen Drehschuss in den Winkel aus.

    Somit grüssen wir vom zweiten Tabellenplatz! Flüh scheint schier uneinholbar auf dem Thron zu sitzen. Aber, alle Spiele müssen zuerst gespielt sein 😉

    Hochachtungsvoll
    Andreas C. (Name der Redaktion unbekannt), Klang- und Beschallungstherapeut mit Schwerpunkt Wortspielereien und heavy metal. Im Besitz des Masters in Klangschalen-HipHop der musikalischen Akademie für besonderes Musizieren Gänsbrunnen

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