Herren 4. Liga KF

Trainer
Schenker Andreas KONTAKT

Trainingszeiten
Dienstag 20:20 - 21:45 Gerbrunnen
Freitag 20:20 - 21:45 TH Leinfeld
Torhüter
#
Persönlicher Sponsor
Graf Yannik
94
 
Bielser Nils
1
 
Peier Sandro
2
 
Feldspieler
#
Persönlicher Sponsor
Bühler Raphael
43
 
Coray Andreas
67
 
Coray Markus
89
 
Geiser Etienne
13
Hadorn Pascal
 
Hug Simon
21
 
Hurni Alain
66
 
Hurni Yves
78
 
Lüthi Severin 84
 
Novak Niklas
12
 
Schenker Andreas
22
 
Thöni Patrick
26
 

Spielplan & Resultate

Spielübersicht UHC Trimbach, Herren 4. Liga Gr. 9
Datum / ZeitGegnerOrt
01.11.2020, 09:55UHC Pinguin Schötz IIKalofenhalle (Grosswangen)
01.11.2020, 12:40Unihockey TV Grosswangen IIIKalofenhalle (Grosswangen)
22.11.2020, 12:40STV Murgenthal IIGerbrunnen (Trimbach)
22.11.2020, 15:25UHC Wolhusen IIGerbrunnen (Trimbach)
20.12.2020, 12:40UHC Scorpions Oftringen IIMehrzweckhalle Murgenthal (Murgenthal)
20.12.2020, 15:25Richenthal CannibalsMehrzweckhalle Murgenthal (Murgenthal)
24.01.2021, 10:50Richenthal Cannibals3-Fachhalle (Oberdorf BL)
24.01.2021, 13:35STV Kappel II3-Fachhalle (Oberdorf BL)
07.02.2021, 09:55Eintracht Beromünster IIBornblick (Kappel SO)
07.02.2021, 12:40SV Waldenburg Eagles IIBornblick (Kappel SO)
07.03.2021, 13:35Unihockey TV Grosswangen IIIDreifachturnhalle (Reiden)
07.03.2021, 16:20UHC Pinguin Schötz IIDreifachturnhalle (Reiden)
21.03.2021, 12:40STV Murgenthal II3fach Turnhalle Morgenweg (Schötz)
21.03.2021, 15:25UHC Wolhusen II3fach Turnhalle Morgenweg (Schötz)
Spielübersicht UHC Trimbach, Herren 4. Liga Gr. 9
Datum / ZeitOrtGegnerResultat
16.08.2020, 15:00Gerbrunnen (Trimbach)RHC Untersiggenthal11:13
27.09.2020, 09:55Berghof (Wolhusen)UHC Scorpions Oftringen II11:2
27.09.2020, 12:40Berghof (Wolhusen)STV Kappel II6:6
18.10.2020, 13:35Grosse Paradiesli-Halle (Aarburg)SV Waldenburg Eagles II3:2
18.10.2020, 16:20Grosse Paradiesli-Halle (Aarburg)Eintracht Beromünster II3:6
Tabelle Herren Aktive KF 4. Liga Gruppe 9 2020/21 per 27.10.2020
Rg.TeamSpSUNTTDPQ
1Richenthal Cannibals440025:15+102.0
2UHC Trimbach431026:13+131.75
3Unihockey TV Grosswangen III431029:18+111.75
4UHC Pinguin Schötz II420232:26+61.0
5UHC Wolhusen II420224:23+11.0
6Eintracht Beromünster II420217:20-31.0
7STV Kappel II411222:22+00.75
8SV Waldenburg Eagles II410322:30-80.5
9UHC Scorpions Oftringen II401319:33-140.25
10STV Murgenthal II40049:25-160.0

Berichte

  • Bericht bisherige Meisterschaftsrunden Herren 4. Liga

    Geschätztes Lesevolk, Wortartisten und Stocksportverrückte,

    ich melde mich aus einer etwas längeren Kreativpause zurück. Mittlerweile haben die Trimbacher Herren schon sieben von neun Spieltagen der Saison 19/20 absolviert. Dies sollte eigentlich ein griffiger Rückblick über die letzten Monate werden.
    Wenn ich mich richtig besinne, ist der letzte Bericht im sich wieder sehr weit weg anfühlenden Jahr 2019 erschaffen worden. Seither ist viel Wasser die Aare herabgeflossen (was für eine scheiss Floskel). Der Dezember brachte nicht nur viele Festivitäten und gepflegten Alkoholismus mit sich, sondern verbreitete mit dem Nichterscheinen der Himmelsflocken und dem systematischen Überkonsum von Weihnachtsmärkten und Zimtsternen quasi Weihnachtsstimmung. Der Dezember brachte unserer Herrenmannschaft hart erkämpfte vier Punkte aus vier Spielen ein. Wie so oft zeigten wir eine gute und eine schwache Partie. Coach Schenkers Nerven will diese Saison definitiv niemand haben. Dagegen wäre ein Besuch im Verzasca-Tal zum Bungee springen pure Erholung.

    Stellt euch nun vor, ihr steht in dreckigen Überhosen vor einem viergeschossigen Neubau, neben euch wurden gerade zwölf Paletten Parkettboden abgeladen. Die Motivation ist in diesem Fall nicht am Überborden…nachvollziehbar. Naja, irgendwann muss man beginnen, so packten wir je zwei Stück und los ging das Ganztages Fitnessprogramm für Arme, Beine und Po. Wir betraten das Wohnobjekt und erspähten einen Lift. Es war ein Glücksgefühl vorhanden, das kann man sich nicht vorstellen. Umso tiefer war der Fall in eine leichte Depression, nachdem mein Kumpel festgestellt hatte, dass der Lift noch ausser Betrieb ist. Alle Gebete, Kraftausdrücke und eine Prise Galgenhumor halfen nichts, Hand auf Herz, Füsse auf den Tisch, wir mussten die Beine unter die Arme nehmen. Das stundenlange Treppensteigen wurde zum mentalen Kampf. Pro Stockwerk begegnete man aber immer wieder den gleichen Arbeitern anderer Berufsgattungen, mit welchen man von Zeit zu Zeit eine Art humoristisch-mobile Fernbeziehung führte. Da war einerseits der Italiener Paolo, früher Babo-Barbier mit der flinken Schere, heute Gipser. Seine Spässe, wilden Gestiken und Lachkrampfmimiken waren legendär, auch wenn wir nur die Hälfte verstanden hatten. Im zweiten Stock wartete jeweils Onyemaechi, Maler und ursprünglich aus dem Kongo. Die Fragestellung in der Bedeutung seines Namens: «Wer weiss, was morgen ist» konnten wir mit ziemlicher Sicherheit beantworten, nämlich heftigen Muskelkater an Stellen, von denen man nicht weiss, dass da überhaupt Muskeln existieren. Er versuchte uns mit Gesang und seinem afrikanischen Rhythmusgefühl stets zu motivieren, ein herrlicher Typ. Zu Oberst war der Ur-Basler Heini tätig. Ein wahrer Gaukler, welcher uns jeweils nach gefühlt jedem dritten Aufstieg auf den Mount Everest mit einem Schnitzelbangg empfing. Dank solch herrlichen Leuten wurde die Knochenbüez sehr kurzweilig.
    Unihockeytechnisch brachte uns der Januar keine Schönheitspreise. Er zeigte eher Parallelen zum mentalen Kampf des Parkettschleppens auf und liess Liebhaber des körperbetonten Sports jubeln. Einen Spieltag, nur sechs Feldspieler und irgendwie einen Punkt aus Wangen gerettet. Die Aufholjagd gegen Liestal war geradezu episch, um so frustrierender war das Drama gegen Nuglar, welches nun im Buch «100 spektakulärste Niederlagen der Sportgeschichte» auf Seite 53 zu finden ist.

    Im Februar durften wir unsere Heimrunde durchführen. Zwei prestigeträchtige Spiele standen auf dem Programm. Gegen Wangen mussten wir uns nach einem emotionalen und kampfüberbetonten Spiel geschlagen geben (lag vielleicht auch noch etwas an der Vorgeschichte). Gegen Kappel gaben wir den Vollerfolg zehn Sekunden vor Ende aus der Hand und konnten uns immerhin ein Unentschieden gutschreiben lassen.

    Nun stehen wir zwei Runden vor Saisonende im luftlehren Tabellenraum. Auffallend: Die meisten der letzten Spiele waren eher kampfbetont…woran das wohl liegen mag?

    Hochachtungsvoll

    A.Coray: excusez-moi, bin etwas abgedriftet

    Anmerkung: Es folgen nächstens ein paar Zeilen zum Saisonabbruch durch das Corona-Virus

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  • Spielberichte 3. Meisterschaftsrunde Herren 4. Liga KF

    Lehrreicher Sonntag für das Herrenteam

    Kaum zu glauben, in vier Wochen ist schon wieder Heiligabend. Nun, dann präsentiere ich jetzt schon mal ein paar tiefsinnige Gedankengänge und quasi ernst gemeinte Ratschläge für den Endgegner Weihnachten.
    Ihr wisst, der Anpfiff zur Besinnlichkeitsoffensive steigt am 1. Advent und zwar spätestens ab diesem Tage müsst ihr dann auch performen! Stichworte wie „selbstgebacken schmeckt am besten“ und „zur Mitte, zur Ti..e, zum Sack, zack zack!“ gehören zur gängigen Praxis.
    Thema Verschwörungstheorien: Die Erwachsenen sprechen sich einmal im Jahr ab, um den eigenen Kindern Blödsinn über die Herkunft der Geschenke zu erzählen. Da sparen sich die Leute das Geld für die Geschenke, um ihre kleinen Rotzlöffel zu beschenken und behaupten dann, sie wären es nicht gewesen.
    Wenn sie Weihnachten einer Person Respekt erweisen wollen, dann ja wohl dem Paketboten. Er ist nämlich dermassen damit beschäftigt den gesellschaftlichen Materialismus an die Türen zu liefern, dass er selbst auch nur im Internet bestellen kann. Also gut möglich, dass sich der arme Mensch seine eigenen Geschenke liefern muss.
    Sucht zudem zeitig den Einzelhandel auf. Ihr wisst ja wie es läuft… 2. Dezember:  Heute kaufe ich in Ruhe einen Duft für meinen Lieblingsmenschen. Er sollte harmonisch sein, lange haften und vielleicht sogar einen Hauch Verführung versprühen. Ich lasse mir Zeit und schaue was ich in aller Ruhe finde…18. Dezember: husch husch ein guter Duft muss her, nicht zu teuer aber gut wäre schön…24. Dezember: Irgendetwas, scheissegal, Hauptsache es riecht!
    Jedes Jahr wollen wir daraus lernen und es nächstes Jahr besser machen (oder in diesem Fall früher), meist doch erfolglos.

    Apropos lernen, es war ein überaus lehrreicher erster Novembersonntag in Nuglar. Vielleicht philosophierten wir zu viel über das in Sichtweite befindende und vor sich her dampfende Atomkraftwerk nach und verloren so den Blick auf das Wesentliche ;). Wir spielten so klangvoll und elegant wie eine 5-saitige Stromgitarre mit defektem Verstärker und zweitem Loch im Korpus. Unser Spiel wirkte so stabil wie ein Stuhl mit zwei Beinen. In beiden Partien verschliefen wir den Start und rannten dem jeweiligen Rückstand dem Rest vom Match hinterher. Die logische Folge: ein punkteloser Spieltag. Die beiden Gegner Flüh und Riehen spielten und bewegten sich definitiv wacher, spritziger und zielstrebiger. Gratulation zu den Punkten, wir gehen nochmals über die Bücher.

    Hochachtungsvoll

    A.C
    Tendiert dieses Jahr zu einem vegetarischen Weihnachtsmenü. Es gibt so grossartige vegetarische Gerichte, so unfassbar leckere Kreationen mit Gemüse, welche kaum zu verbessern sind…ausser man legt ein saftiges Stück Fleisch daneben!

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  • Spielberichte 2. Meisterschaftsrunde Herren 4. Liga KF

    Ein Sonntag für die Geschichtsbücher
    Es ist Herbst, sehr launisch, schlägt manchmal dezent aufs Gemüt: Dauermüdigkeit, Polarluft oder die Zeitumstellung, der Jetlag des Proleten. Haben sie schon Kastanienmännchen gebastelt dieses Jahr? Ich schon, das entspannt. Es gibt wenig Schöneres als im Kaminzimmer zu sitzen, zusammen mit den Kindern kleine Löcher in die Kastanien zu bohren und aus Zahnstochern kleine Beinchen zu machen… schwubdiwub ein Tier! Leider habe ich kein Kaminzimmer, geschweige denn Kinder.
    Dazu kommen die längere Dunkelheit und ein altbekannter Freund namens Nebel, eintönig! Diese Komponenten machen den Aufstehprozess, bei welchem sich der Mensch mühevoll, orientierungslos und nur sehr träge aus seinem gefederten Schutzbunker quält, zu einem wahren Kraftakt. Wo ist er nur, der so sympathische goldene Herbst? Apropos eintönig: Gerne vergleiche ich die herbstliche Schattenseite mit dem Motorsport Formel 1 (Greta Thunberg soll grosser Motorsport Fan sein). Ich versteh das Konzept ja sowieso nicht, die fahren ja nirgendwo hin. Wenn man jetzt wenigstens sagen könnte: Lewis Hamilton setzt sich direkt an die Spitze, auf seiner Fahrt nach Zürich, auf der Rückbank 8m2 Teppichfliesen für Susi‘s neue Liebesoase im Niederdorf. Aber der fährt nur im Kreis, der Vogel…

    Am Sonntag des 20. Oktober machten sich elf tapfere Hänsel auf die Suche nach dem Lebkuchenhäuschen und wollten der bösen Hexe ein paar Punkte abluchsen. Gretel blieb übrigens Zuhause und las ein gutes Buch. Der Weg führte uns aus dem Nebel heraus nach Riehen BS, in welchem zwei Nachbarduelle auf uns warteten. Einerseits das altbekannte Kappel, andererseits das fast neu gegründete und turmhoch favorisierte Wangen, welches aus Angst der Unterforderung? die beiden untersten Ligen lieber überspringen wollte.
    Im ersten Spiel gegen Kappel darf unsere Leistung milde gesagt als „bescheiden“ betitelt werden. Kappel spielte clever und abgeklärt, wir hingegen waren im Geiste nicht wirklich anwesend und dementsprechend immer einen Schritt zu spät und generell zu ungenau. Klingt ein bisschen wie die Schattenseite des Herbstes, welcher eigentlich grosses Potential in sich stecken hätte. Logische Folge: 5:9 Niederlage.
    Ehrlich gesagt weiss ich nicht mehr, was sich das Team in der Pause bis zum zweiten Spiel des Tages in die Speiseröhre geschüttet hat, es muss ein Vergnügungspark in flüssigem Aggregatszustand gewesen sein. Gegen Wangen starteten wir hellwach, schwungvoll und aufsässig.
    Obwohl der Gegner phasenweise dominant auftrat, blieben wir auch dank einem sackstarken Eti im Gehäuse immer im Spiel und konnten überraschenderweise mithalten. Auch die zwischenzeitliche 3:1 Führung für Wangen interessierte uns herzlich wenig. Wir spürten, es ist möglich diesen Goliath heute zu bodigen. Keine Ahnung wann wir zuletzt so viele Meter auf dem Feld abgespult haben. Kurz vor der Pause gelang uns der 2:3 Anschlusstreffer. Aus dem Feuer, das jeder von uns in diesem Spiel in sich trug, wurden als Folge des Anschlusstores wahre Waldbrände entfacht. Nach dem Pausensäftchen war unsere junge U20 Fraktion kaum zu halten. Nun folgte die Sternstunde von Pädi Thöni. Mit zwei Treffern versetzte der wilde Jüngling den Gegner in Schockstarre und unser Team zugleich in Ekstase! Der Trimbacher Schnellzug war nun nicht mehr aufzuhalten. Nici setzte in dieser Phase noch einen drauf und markierte das 5:3. Eskalation grande! Die Wangener schienen mit dieser ungewohnten Situation nicht wirklich klar zu kommen und agierten ziemlich nervös…wir zogen unser Spiel durch und Pädi durfte sich nach seinem Schuss ins verlassene Wangener Tor sogar den Hattrick gutschreiben lassen! Die Resultatkosmetik zum 4:6 darf als Randnotiz gewertet werden.

    Die Freude unsererseits war riesig! Nahestehende, welche in diesem dynamischen Sport in höheren Ligen um den gelochten Ball kämpfen, prophezeiten uns eine Niederlage im zweistelligen Bereich…naja, kann sich ja jeder einmal irren…;) Dem Gegner fügten wir die erste Meisterschaftsniederlage der Vereinsgeschichte zu…die war wohl noch nicht in der 4. Liga budgetiert gewesen.
    Hochachtungsvoll
    Doktor Ellbogen, ich grüsse noch den Captain von Wangen! Noch nie hat mir jemand so charmant „gesagt“, dass er sich mein Gesicht merken würde. Ich sehe das als Kompliment, bin aber nicht interessiert.
    Nimm es locker alter Knabe, ein weiser Typ aus dem beschaulichen Örtchen McClellanville nähe Charleston im US-Bundesstaat South Carolina sagte einmal: Weine nicht über verschüttete Milch.

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  • Spielberichte 1. Meisterschaftsrunde Herren 4. Liga KF

    Punktekonto nach Saisonstart? Business as usual!

    Sanz griesst liabi Laid! Die Herren melden sich wieder aus der neuen Meisterschaftssaison 19/20. Auch in diesem Sommer liessen wir den prozentualen Körperfettanteil wieder nach oben schnellen. Einmal mehr geizten wir nicht mit Grillwarenkonsum und Bierinhalationen. Den Beachbody 2019 konnten wir also schon vergessen, bevor der Sommer richtig begonnen hatte. Das Sommertraining gestalteten wir flexibel und je nach Anzahl Männers, da wir wie jedes Jahr viele Ferienabsenzen hatten. Übrigens hatte sich niemand offiziell wegen den Klimademos abgemeldet. Weitere Information aus dem Sommer: Neuer Weltmeister im Sackhüpfen wurde Housi Bigler, welcher die 100m in 15,99s überragend zurücklegte. Die Teilnehmer legten kollektiv Protest gegen die neu an den Startböcken installierten Kameras ein…die ganze Welt hatte ihre Säcke von unten gesehen.

    An dieser Runde luden wir wieder einmal zur emotionalen Achterbahnfahrt ein. Im ersten Spiel der Saison bekamen wir es mit dem unbequemen Känerkinder’schen Ballsportverein zu tun. Kurz und bündig: Die erste Halbzeit verschliefen wir komplett (1:7). Unser Spiel war so unkreativ wie die Kunst von Jean Tinguely. Er schweisste auch nur Eisen zusammen und liess es quietschen. Coach S. musste unsere Schädel kurz durchschütteln und schickte uns mit neuer Motivation zurück auf den Bitz. Die zweite Hälfte gestaltete sich ausgeglichen. Mehr als Resultatkosmetik gelang uns aber nicht mehr. Das Spiel verloren wir schlussendlich 4:9.
    Notiz: Als einziger konnte Nici Novak überzeugen, welcher von den A Junioren ins Herrenteam integriert wurde. Er netzte in seinem ersten Spiel auf Aktiv-Ebene sogleich zweimal ein!

    Das zweite Spiel lief ganz nach unserem Gusto. Gegen aufsässige Nuglarianer (nicht Nigerianer) fuhren wir die ersten zwei Punkte der Saison ein. In diesem Spiel lief einer besonders heiss! Simon (ohne Garfunkel) „Mika Zibanejad“ Rattaggi liess unsere Spielerbank, welche wie immer mitlitt und emotional kaum zu bändigen war, kurzerhand Lambada tanzen. Nach seinem dritten persönlichen Treffer flogen die Kopfbedeckungen in Richtung Spielfeld und der Mob johlte inbrünstig.
    Der Match (mit Gilbert Gress, Raini Salzstreuer und Dave „die Wade“ Dollée) entschieden wir mit 8:4 für uns.
    hämische Bemerkung: Einen kurzen Moment wurde es still in der Halle. Der Torhüter des Gegners, zeigte nach einem Stockschlag unsererseits auf sein edles Greiforgan (Adi du Wöudsou!), eine preisverdächtige Einlage, bei welchem sogar Vertreter des italienischen Fussballs gediegen einen sanften Applaus gespendet hätten. Man hätte fast denken können, dass in der altehrwürdigen Nunninger Dorfhalle gerade jemand angeschossen worden ist. Der Ersatztorhüter (Feldspieler (mit Torwarterfahrung?)), zeigte ein solides Handwerk, chapeau!)

    1 Sieg, 1 Niederlage, 1mal verschlafen und 1mal hellwach…die Reflexion der ersten Runde klingt jedes Jahr ziemlich ähnlich…business as usual halt…;)

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  • Spielberichte 9. Meisterschaftsrunde Herren 4. Liga KF

    Herren lieferten saubere Büez zum Saisonabschluss

    Anwendungshinweis: Dieser Bericht enthält Sequenzen aus den letzten zwei Meisterschaftsrunden.

    Die letzten Schweisstropfen fallen auf den Hallenboden nieder.  Der Wind grüsst pfeifend das versammelte Unihockeyvolk im Gerbrunnen und umgarnt die hochgezogenen Leibchen ehemaliger Trimbacher Taktikfüchse und Wadenbeisser. Die undichte Fensterkonstruktion macht augenscheinlich die schlechteste Figur aller Protagonisten in der Halle. Heimspiel, das ist der Tag, an welchem der schüchterne Finanzberater von nebenan auf dem Feld zum Tier wird und nach einem Torerfolg zum einbeinigen Regentanz ansetzt. Das ominöse Horn erklingt und bei den Spielern setzt die Schnappatmung ein. Ja wir haben es tatsächlich geschafft, wir haben den vierjährigen Gerbrunnen-Fluch endlich besiegt! Dank einer fast lehrbuchmässigen Defensivleistung und der nötigen Schlitzohrigkeit vor dem gegnerischen Gehäuse, besiegten wir Basel (5:2) und den Fluch, über welchen wir vor der Meisterschaftsrunde spitzbübisch philosophierten. Die Philosophie hat übrigens eine ähnliche Wirkung wie Alkohol. Die Reise ist nicht besonders zielführend, aber der Weg führt durch schöne Landschaften. Im ersten Spiel erkämpften wir uns ein 6:6 gegen Nunninger, welche an diesem Tag das Verlangen hatten, besonders kreativ zu sein. Nur so ist zu erklären, wieso sie bei gefühlt jeder dritten Aktion irgendwelche Kasperletheater oder sonstige Einlagen mit ihren Stöcken produzierten. (Anm. der Red.: Unser Alain ist mit seinen Vorführungen immerhin ab und zu erfolgreich.)

    Wenn du am Samstag nichts trinkst, hast du am Sonntagmorgen Jesus nichts zu beichten. Zum Glück befolgte keiner der Teamkollegen dieses Zitat meines Bündner Vermieters aus Trin Dorf. Alle waren fit und munter in Nunningen angekommen (zumindest oberflächlich gesehen, unter ihnen Zwei, welche in der Nacht aus Turin zurückkamen). Beichten mussten wir im Anschluss an das erste Spiel trotzdem. Gegen Mümliswil setzte es eine knappe 4:5 Niederlage ab. Ein erstes Highlight des Tages wurde aber schon vor dem ersten Bully bekannt. Coach, Haudegen, Taktikminister, “das Organ“…es gibt viele Worte und Bezeichnungen welche auf ihn zutreffen. Andy Schenker gab an der letzten Runde sein Comeback auf dem „Bitz“ und führte an diesem Tag eine besonders feine Klinge. Mit vier Scorerpunkten (2 Tore) aus Zwei Spielen zeigte er eindrücklich, dass er den praktischen Teil unseres Sportes – im Ernstfall angewendet – nicht verlernt hat. In der zweiten Partie des Tages gegen Nuglar St. Schwarzbubenland zeigten wir uns mit einem 9:6 Sieg von unserer starken Seite und verabschiedeten uns von unseren treuen Fans (merci boggu, danke, danggscheen, danka, grazia fetg, fänks ä lot!) in die kurze Frühjahrsputzpause.
    Den Tag liessen wir in einer Gaststube in Trimbach mit Fleisch, Fachsimpelei, nicht jugendfreien Phrasen, unzüchtigem Gelächter und Diskussionen über kochtechnische Höhenflüge wie beispielsweise Löru’s Sugo ausklingen. Das Team trifft sich bald zum offiziellen Saisonabschluss, bei welchem mit selbstgemachtem Speis und viel eingekauftem Trank das Geschehene Revue passieren gelassen wird.

    Nach der Meisterschaft ist quasi vor dem Cup. Schon bald geht es im Gerbrunnen wieder ums Eingemachte (nein nicht Omas Himbeer-Konfitüre). Hierbei messen wir uns in der ersten Cup-Runde gegen Baden-Birmenstorf, welche eine Liga höher spielen.  Manne ad Arbet!

    Hochachtungsvoll
    Der, der unters Fässli mues

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