Knapp an der Sensation vorbei
Die Trimbacherinnen verlieren denkbar knapp mit 2:3 und scheiden im Playoff-Viertelfinal aus.

Wer letzten Sonntag in der Gerbrunnenhalle das Spiel zwischen den Trimbacherinnen und den Hot Chilis verfolgte, traute seinen Augen nicht. K(n)app war es…… Knapp in Bezug aufs Resultat und Kapp die Doppeltorschützin der Chilis, die den Unterschied ausmachte. Zwei Mal führte der UHC Trimbach gegen die sichtlich nervös wirkenden Favoritinnen aus Rümlang. Mit einer beherzten und kämpferischen Leistung schafften es die Trimbacherinnen die Chilis an den Rand einer Niederlage zu bringen. Und wäre der Schuss in der 53. Minute unter anstatt an die Latte…… wäre, hätte, könnte, Fakt ist am Ende schaffen es die Rümlangerinnen in den Playoff-Halbfinal und die Frauen des UHC Trimbach werden ab Mitte März um den Ligaerhalt kämpfen. Wenn sie so spielen stehen die Chancen um den Verbleib in der Nationalliga B sehr gut.

Telegramm
UHC Trimbach – Hot Chilis Rümlang 2:3 (2:1 / 0:2 / 0:0)
Gerbrunnen Trimbach, Zuschaueranzahl: 47
SR: Muntwiler/Chuard

Tore: 9:38 Wollschlegel (Hell) 1:0, 15:53 Hagg (Knecht) 1:1, 17:19 Wagner (Di Nicola) 2:1, 22:20 Kapp (Lackova) 2:2, 38:00 Kapp (Hagg) 2:3
Strafen: 1 x 2 Trimbach, 1 x 2 Hot Chilis

UHC Trimbach: Andres ,Walther, Christen, Gmür; Wollschlegel, Kyburz, Hell; Zedi, Di Nicola; Rütimann, Stalder, Wagner; Wüthrich, Grütter; Gurtner, Lang, Hämmerli; Blättler

Bemerkungen: 36:11 Timeout Hot Chilis, 56:53 Timeout Trimbach, Trimbach ohne Sigrist, Bortis, Wernli, Cordi, Carere, Rösli (alle verletzt), Best Player Kyburz (Trimbach), Hagg (Hot Chilis)

Playoffs schreiben andere Gesetze…
… zumindest bis zur 34. Minute, aber alles der Reihe nach. Nach 21 „Testspielen“ galt es endlich ernst. Dass der Vorrundensieger Hot Chilis Rümlang 50 Punkte mehr auf dem Konto hatte als das Tabellenschlusslicht Trimbach, spielte ab sofort keine Rolle mehr, denn es gilt nun die Best-of-3-Serie zu gewinnen. Besondere Spiele erfordern besondere Massnahmen, daher arbeiteten die Trimbacherinnen u.a. auch mit einem Mentaltrainer zusammen und dank der minutiösen Vorbereitung des Trainerstaffs auf den Gegner, war der Glaube an eine Sensation spürbar. Mit drei U17-Spielerinnen verstärkt, davon zwei in den Starting 6, begannen die Trimbacherinnen kämpferisch und wollten die Chilis nicht ihr Spiel aufziehen lassen. Nach der bereits zweiten Strafe gegen die Chilis im ersten Drittel, gelang es der Trimbacher Power-Play-Formation den Underdog nach einem Konter in Führung zu bringen. Rütimann verwertete eiskalt. Mit einer gut organisierten Defensive konnten die Trimbacherinnen den Vorsprung in die erste Pause mitnehmen.
Wende innert 50 Sekunden
Bis zur 34. Minute hatten die Gäste alles im Griff und es lief nicht nach „Chili-Geschmack“. Doch dann wendete der Paradeblock der Chilis die Partie mit 3 Toren innert 50 Sekunden. Zwar konnte sich der Underdog in den folgenden Minuten wieder etwas fangen, trotzdem gingen die Chilis nun mit einem 4:1 Polster in die Pause. Nach 45 Minuten erhöhte Huber auf 5:2, ehe die beiden U17-Spielerinnen der Gäste sich das nicht gefallen liessen. Best Playerin Kyburz versenkte auf Pass von Christen den Ball unter der Latte und liess die Hoffnungen der Solothurnerinnen wieder aufleben. Doch 4 Minuten später war es erneut Huber mit einem Drehschuss, die für die Chilis einnetzte. Am Ende stand es 8:2. Der Sieg der Chilis war sicher verdient, doch wohl zu hoch ausgefallen, waren die Favoriten doch das effizientere und spielbestimmende Team. Die aufopfernd kämpfenden Trimbacherinnen haben nun in Spiel 2 zu Hause in der Gerbrunnen-Halle die Chance die Playoff Serie auszugleichen.

Telegramm

Hot Chilis Rümlang – UHC Trimbach 8:2 (0:1 ; 4:0 ; 4:1)
Heuel Rümlang, Zuschauer: 86
SR: Schmutz/Müller
13.38 Rütimann 0:1, 34.24 Kapp 1:1, 34.40 Eigentor 2:1, 35.13 Lackova 3:1, 39.14 Kapp (Knecht) 4:1, 45.52 Huber 5:1, 45.59 Kyburz (Christen) 5:2, 49.57 Huber (Faude) 6:2, 54.48 Schnyder (Schellenberg) 7:2, 57.52 Rogenmoser (Berry) 8:2

UHC Trimbach: Andres (Senkpiel); Christen, Gmür; Wollschlegel, Kyburz, Hell; Zedi, Di Nicola; Rütimann, Stalder, Wagner; Blättler, Wüthrich; Gurtner, Lang, Hämmerli
Bemerkungen: 35. Timeout Trimbach, Trimbach ohne Sigrist, Bortis, Rösli, Cordi, Carere, Wernli (alle verletzt)

UHC Laupen ZH – UHC Trimbach

Obwohl der Tabellenzweite UHC Laupen bereits nach dem Start ins zweitletzte Spiel der Qualifikation deutlich mehr Ballbesitz vorweisen konnte, hielt Trimbach mit viel Kampfgeist wacker dagegen. So brachten weder das Chancenplus auf Seiten des Heimteams, noch die punktuellen Vorstösse der Gäste zählbares auf die Spielanzeige, so dass die ersten 20 Minuten einen torlosen Verlauf nahmen.

In der 23. Minute eröffnete Laupen schliesslich das Score und brachte den Ball hinter die Torlinie der Gäste. Jedoch gelang es beiden Teams in der Folge nur noch, sich in Überzahlsituationen durchzusetzen und je einmal zu punkten. Ein Hochkaräter vor Laupens Gehäuse, wurde kurz vor der zweiten Pause nicht verwertet. Somit starteten die Trimbacherinnen mit einer Hypothek von einem Tor ins letzte Drittel.

Nun zogen die Gastgeberinnen ihren heutigen Trumpf aus dem Ärmel und machten sich das dezimierte Trimbacher Kader zum Vorteil. Aufkommende Unkonzentriertheiten und die zunehmend müden Beine der Gäste, wurden gnadenlos ausgenutzt und ein wahrer Torregen prasselte auf die Trimbacherinnen ein. Allein Laupens S. Wildermuth, konnte sich innerhalb von 6.5 Minuten dreimal als Torschützin eintragen lassen.  Auch ein spätes Timeout von Trimbach konnte keine Wende mehr einleiten und so verloren die Gäste nach zwei sehr gut gespielten Dritteln schlussendlich überdeutlich mit 1:8.

Matchtelegramm

UHC Laupen ZH – UHC Trimbach 8:1 (0:0, 2:1, 6:0)
Sporthalle Elba, Wald ZH. 75 Zuschauer. SR Keller/Schryber.
Tore: 23. A. Wildermuth (S. Hofmann) 1:0. 26. S. Stalder (T. Di Nicola) 1:1. 28. S. Sturzenegger (S. Hofmann) 2:1. 46. M. Zimmermann (C. Walder) 3:1. 47. S. Wildermuth (S. Gasner) 4:1. 51. S. Wildermuth (R. Widmer) 5:1. 54. S. Wildermuth (L. Vontobel) 6:1. 54. A. Holst (A. Wildermuth) 7:1. 56. S. Sturzenegger (C. Walder) 8:1
Strafen: 1 x 2 Minuten gegen UHC Laupen ZH. 2 x 2 Minuten gegen UHC Trimbach

UHC Trimbach: Andres; Blättler, Di Nicola, Gmür, Zedi, Hämmerli, Wagner, Gurtner, Hell, Wollschlegel, Rütimann, Stalder, Lang
UHC Trimbach ohne: Carere, Sigrist, Cordi, Bortis, Rösli, Wernli (alle verletzt)

UHC Laupen ZH: Wenger; Spaargaren, Grob, Holst; Keller, Sturzenegger, Gasner, L. Rüegg, Altwegg, Umbricht, Widmer, M. Rüegg, Gmür, Hofmann, A. Wildermuth, Walder, Eisenbart, S. Wildermuth, Linhardt, Vontobel, Zimmermann, Debrunner

 

UHC Trimbach – Unihockey Basel Regio

Das Spiel war erst gut drei Minuten alt, als Unihockey Basel Regio ein erstes Missverständnis in der Trimbacher Abwehr ausnutzen konnte und in Führung ging.  Die Gäste spielten effizient und Trimbach zu fehleranfällig. So konnten die Baslerinnen im ersten Drittel auch gleich mit 0:4 davonziehen. Einzig mit einer sehenswerten Kombination von Wagner auf Lang zum ersten Treffer in der 19. Minute erhielt Trimbach den Hoffnungsfunken am Lodern.

Im Mittelabschnitt hatte sich einiges zu ändern, wollten die Solothurnerinnen im letzten Qualifikationsspiel noch ein Wörtchen mitreden. Basel konnte aber gleich wieder eine Kontersituation kreieren, schob zum 1:5 ein und erhöhte im Dreiminutentakt auf 1:7. Das Timeout des Trainerduos Graber/Lampart zeigte einige Minuten später dann aber Wirkung: Wollschlegel kämpfte sich zweimal erfolgreich durch die Abwehr der Gäste und konnte in der 34. und 38. Minute einnetzen. Doch auch Basel Regio blieb noch zweimal treffsicher, so dass die Pausenbilanz mit 3:9 ernüchternd blieb.

Das 10. Tor fiel nach 44 Minuten Spielzeit, was nach dem anstrengenden Wochenende gegen Ende teilweise auch am Nervenkostüm der Gastgeberinnen nagte, worauf die Schiedsrichter Strafen auszusprechen hatten. Immerhin überstand das Heimteam die letzten Minuten in Unterzahl mit vereinten Kräften ohne weiteren Gegentreffer. Die 3:10-Niederlage war zu diesem Zeitpunkt aber ohnehin bereits klar genug.

Ende der Qualifikation – Start der Playoffs

Damit beendet der UHC Trimbach die Qualifikationsphase ihrer ersten NLB-Saison auf dem letzten Platz. Bereits am nächsten Wochenende werden die Playoffs gegen den Tabellenleader Hot Chilis Rümlang-Regensdorf ausgetragen.

Matchtelegramm

UHC Trimbach – Unihockey Basel Regio 3:10 (1:4, 2:5, 0:1)
Giroud Olma – Turnhallen BBZ, Olten. 43 Zuschauer. SR Jakob/Rüst.
Tore: 4. M. Sirola (K. Kantokorpi) 0:1. 11. G. Blank (N. Huber) 0:2. 14. J. Kesälä (I. Mäkinen) 0:3. 17. I. Mäkinen (J. Kesälä) 0:4. 19. J. Lang (D. Wagner) 1:4. 21. K. Kantokorpi (I. Mäkinen) 1:5. 24. S. Hettich (F. Koch) 1:6. 27. F. Koch (L. Mistri) 1:7. 34. F. Wollschlegel 2:7. 38. F. Wollschlegel (S. Stalder) 3:7. 38. I. Mäkinen (K. Stebler) 3:8. 39. N. Huber (S. Kramer) 3:9. 44. J. Kesälä (K. Stebler) 3:10
Strafen: 2 x 2 Minuten, 1 x 5 Minuten, 1 x 10 Minuten MS  gegen UHC Trimbach. 2 x 2 Minuten gegen Unihockey Basel Regio.

UHC Trimbach: Andres; Blättler, Di Nicola, Gmür, Zedi, Hämmerli, Wagner, Hell, Wollschlegel, Rütimann, Stalder, Lang
UHC Trimbach ohne: Gurtner, Carere, Sigrist, Cordi, Bortis, Rösli, Wernli (alle verletzt)

Unihockey Basel Regio: Sägesser, Laulajainen; Stebler, Bröckelmann, Koch, Kantokorpi, Huber, Mistri, Kramer, Müller, Doppler, Blank, Hettich, Kramer, Stocker, Kesälä, Sirola, Mäkinen, Grütter, Müller

Der UHC Trimbach traf drei Runden vor Schluss der regulären Meisterschaft auf den Leader aus Rümlang-Regensorf. Eben dieses Team wird voraussichtlich auch zum Play-off-Gegner der Solothurnerinnen – keine leichte Aufgabe also. Das Spiel fand in Zofingen statt und weckte im Vorfeld gute Erinnerungen an die Partie vom 6. Januar, die ebenfalls im Bildungszentrum der Thutstadt ausgetragen worden war. Damals bot das Heimteam den Gästen aus dem Tessin einen harten Kampf und schrammte knapp an einem Sieg vorbei.

Die Hot Chilis allerdings stellten gleich zu Beginn der Partie klar, dass sie nicht zufällig auf dem ersten Tabellenrang stehen. Das 1:0 dämpfte dann die eher zurückhaltend gestarteten Trimbacherinnen noch mehr. Es dauerte eine Weile bis sich diese nach einem weiteren Gegentor wieder gefangen hatten.

Der Start ins zweite Drittel gelang den Gastgeberinnen dann viel besser. Überhaupt war das Mitteldrittel der beste Spielabschnitt aus Sicht des UHC Trimbach. Mit sechs schönen Schüssen aufs Tor, wobei zwei dann auch im Tor landeten, bäumte sich das Team gegen die überlegenen Zürcherinnen noch einmal auf. Am Ende war aber Rümlang-Regensdorf zu stark. Trimbach glänzte immer wieder mit Einzelaktionen, während die Hot Chilis als Team geschlossener auftaten.  Sie waren das aggressivere Team, das jederzeit zum Abschluss bereit war. So ist das Endresultat von 11:2 für die Chilis nicht weiter verwunderlich. Zwar zeigten die Trimbacherinnen in den letzten 10 Minuten noch einmal etwas von ihrem Können, den Rest haben sie sich aber für die Playoffs aufgespart.

3×3

Der UHC Trimbach unternahm am Samstag, 20. Januar 2018 wieder einmal eine Reise ins Zürcher Oberland. Im letzten Spiel gegen die FB Riders im November, lautete der Spielstand 2:1. Die Torhüterin Sigrist wurde damals als beste Spielerin ausgezeichnet, da sie unzählige Bälle der Gegnerinnen abwehrte und diese am Ende lediglich zwei Tore zu verbuchen vermochten. Das Ziel für das heutige Spiel war, möglichst kein Tor zuzulassen. Im Kader mit dabei waren auch Tanja Kyburz und Marieke Sankpiel, welche zu ihren ersten NLB-Einsatz kamen und diese Aufgabe gut meisterten.

Der UHC Trimbach startete verhalten ins erste Drittel. So gelang I. Brünn bereits nach 1:23 das 1:0 für die FB Riders. Nach einer Zweiminutenstrafe wegen einem Abstandfehler, spielten die Solothurnerinnen ein gutes und konzentriertes Boxplay. Leider gelang es Bühler kurz vor Ende der Zweiminutenstrafe, mit einem platzierten Schuss, die FB Riders mit 2:0 in Führung zu bringen. Bereits in der 9. Minute erzielte Werz mittels Freistoss das 3:0. Es folgten gute Angriffe von Seiten der Trimbacherinnen, leider wurden sie aber nicht mit einem Tor belohnt. In der 14. Minute eroberte Stalder den Ball, dieser fand jedoch nicht den Weg ins Tor, da Brünn diesen abzuwehren vermochte.

Die Traineransprache in der Kabine war deutlich. Nach verschlafenen ersten 10 Minuten, sei eine Steigerung vorhanden gewesen, nun müsse aber das Ziel sein das zweite Drittel zu gewinnen und schneller umzuschalten. Die Trimbacherinnen begannen konzentriert und erspielten sich die eine oder andere Chance, jedoch nutzen die FB Riders eine kurze Unachtsamkeit und so erzielte Werz in der 24. Minute das 4:0. Nach einem Stockschlag von hinten agierte der UHC Trimbach nur zu viert. Das Boxplay konnte aber ohne Tor überstanden werden. Die FB Riders erzielten zwar in der Überzahl kein Tor, jedoch gelangen ihnen innerhalb von einer Minute zwei Tore. Spielstand nach dem zweiten Drittel 6:0.

Im letzten Drittel kam es zu einem Torhüterwechsel beim UHC Trimbach. Neu zwischen den Pfosten M. Senkpiel. Diese wurde auch gleich ein paar Mal geprüft, ehe Brünn nach wenigen Minuten zum 7:0 für die FB Riders einlochte. Bereits 6 Minuten später erzielte wiederum Brünn, welche nach dem Spiel als wertvollste Spielerin ausgezeichnet wurde, das 8:0. Wiederum nur eine Minute später konnte Gärtner den neunten und letzten Treffer für die FB Riders erzielen. Nach einem Time-Out für Trimbach und der Ansage, aufzuwachen und jeden Schuss zu blocken, gelang es Wollschlegel schliesslich ein Tor zu erzielen. In den letzten 10 Minuten machte Trimbach Druck aufs Tor und versuchte sich gegen die hohe Niederlage aufzubäumen. Leider blieb es beim Endresultat von 9:1. Für das heutige Spiel gegen die Erstplatzierten Hot Chilis gilt es neuen Mut zu fassen, an sich und die Mannschaft zu glauben und gemeinsam eine erneute Niederlage abzuwenden.

Matchtelegramm FB Riders DBR – UHC Trimbach 9:1 (3:0, 3:0, 3:1)
Roosriet Rüti ZH, 56 Zuschauer, SR Schmutz/Müller

Tore: 1:23 I. Brünn (E. Scherrer) 1:0, 5:12 J. Bühler 2:0, 9:06 A. Werz 3:0, 24:45 A. Werz 4:0, 35:34 I. Brünn 5:0, 36:45 I. Devenoge (J. Bühler) 6:0, 41:09 I. Brün (E. Scherrer) 7:0, 47:52 I. Brün (P. Pfister) 8:0, 48:07 N. Gärtner (P. Pfister) 9:0, 48:21 F. Wollschlegel 9:1.
Strafen: 2 x 2min gegen UHC Trimbach

UHC Trimbach: Sigrist, Senkpiel, Andres, Zedi, Blättler, Di Nicola, Gmür, Hämmerli, Wagner, Gurtner, Hell, Wollschlegel, Rütimann, Stalder, Lang, Kyburz, Grütter
Ohne: Rösli, Cordi, Bortis, Wernli (alle verletzt), Carere (abwesend)

FB Riders DBR: Brünn, Gerber, Bühler, Stadelmann, Gatzsch, Altwegg, Brünn, Devenoge, Pfister, Thoma, Polenska, Werz, Scherrer, Widmer, Bareth, Brünn, Hausheer, Gärtner, Roten

UHC Trimbach vs. UH Lejon Zäziwil

Nach dem vergangenen Wochenende waren die Damen des UHC Trimbach zuversichtlich für das Meisterschaftsspiel gegen UH Lejon Zäziwil. Sie konnten bereits anfangs Saison einen ersten Punkt gegen diese Mannschaft holen.

Starkes erstes Drittel
Konzentriert starteten die Solothurnerinnen in das Startdrittel. Bereits in der 8. Minute konnte Lang den Ball im Tor versenken. Die Führung war aber nicht von langer Dauer und die Gäste glichen noch in der selben Minute aus. In der 18. Minute waren es wieder die Gastgeberinnen, die durch Rütimann ein weiteres Führungstor erzielten, doch auch diesmal hielt der Vorsprung nicht lange an. Auf beiden Seiten kam es vermehrt zu schönen Torchancen, welche aber ungenutzt blieben und so ging es in die erste Drittelspause.

Unkonzentriertes Mitteldrittel
Nach der Pause, machten die Gäste vermehrt Druck auf das heimische Tor. Dadurch wurden auf der Seite von Trimbach vermehrt Fehler provoziert, welche natürlich von den Bernerinnen gekonnt ausgenutzt wurden. Durch schönes Passspiel der Gegnerinnen, war es für Trimbach schwierig, sich wieder ins Spiel einzubringen und die Trimbacherinnen mussten gleich 3 Tore innerhalb von
8 Minuten hinnehmen. So endete das zweite Drittel mit dem Spielstand von 2:5.

Verlorenes Schlussdrittel
Die Gäste hielten das Tempo der letzten 20 Minuten hoch und es gelang den Solothurnerinnen nur schwer Torchancen zu kreieren. Wieder stand das Heimteam unter enormen Druck und mussten so einige Gegentreffer hinnehmen. Auch die ausgesprochene 5-Minuten Strafe und zugleich eine 2-Minuten-Strafe gegen die Gäste, halfen dem Heimteam nicht viel. Lediglich ein Anschlusstreffer wurde durch Rütimann auf schönes Passspiel von Wollschlegel noch erzielt. So endete das Spiel mit einem Schlussstand von 3:9.

Matchtelegramm
UHC Trimbach – UH Lejon Zäziwil 3:9 (2:2, 0:3, 1:4)
Gerbrunnen, Trimbach. 51 Zuschauer. SR Brüderli/Misteli

Tore: 8. J. Lang (R. Gmür) 1:0, 8. S. Knörr (L. Locher) 1:1, 17. A. Rütimann (D. Wagner) 2:1, 18. S. Knörr (L. Locher) 2:2, 23. I. Gilgen (A. Schmid) 2:3, 26. R. Bieri (M. Mosimann) 2:4, 31. C. Bleuer 2:5, 41. S. Knörr (R. Bieri) 2:6, 45. M. Mosimann (S. Knörr) 2:7, 49. A. Rütimann (F. Wollschlegel) 3:7, 53. R. Sterchi 3:8, 58. L. Locher (C. Bleuer) 3:9.
Strafen: 1 x 2 min. gegen UHC Trimbach, 1 x 5 Minuten (T. Lüthi), 1 x 2 min. gegen UH Lejon Zäziwil

UHC Trimbach: Sigrist, Andres, Zedi, Blättler, Di Nicola, Gmür, Hämmerli, Wagner, Carere, Gurtner, Hell, Wernli, Wollschlegel, Rütimann, Stalder, Lang
Ohne: Rösli, Cordi, Bortis (alle verletzt)
UH Lejon Zäziwil: Gurtner, T. Locher, L. Locher, Baioni, Burger, Fankhauser, Badertscher, Hug, Schmid, Mosimann, Spring, E. Gurtner, Zaugg, Gilgen, M. Bieri, Sterchi, Lüthi, Bleuer, R. Bieri, Knörr

Das 3×3 des UHC

Passend zur dritten und damit letzten Runde, wurde das erste Spiel im neuen Jahr am Dreikönigstag ausgetragen. Zu Gast im BBZ Zofingen trafen die Trimbacherinnen auf Mendrisiotto. Nachdem die Halle nach der C-Junioren-Runde vom Klein- aufs Grossfeld umgebaut war, startete die Partie um 19:00Uhr vor 55 Zuschauern.

Bereits in den letzten beiden Partien gegen die Tessinerinnen hätten Punkte auf das Konto des UHCT wandern sollen, doch hatte es jeweils nur für ein 2:5 gereicht. Die Südschweizer mit ihren internationalen Aushilfen waren also bestens bekannt.

Nach einer Umstellung der Spieltaktik, frischem Kampfgeist und den hallenbedingten, erholsamen Festtagen, wollten die Letztplatzierten ihre Aufholjagd beginnen und damit den ersten ihrer Vorsätze fürs neue Jahr umsetzen.

Es sollte einmal mehr ein körperbetontes Spiel werden. Sowohl die Stärken als auch Schwächen des Gegners waren mittlerweile gut bekannt. Daher verwunderte es wenig, dass der Ball bereits nach 5 Minuten auf beiden Seiten einmal die Grundlinie überrollt hatte. Zwar folgten bis zur Pause keine weiteren Torerfolge mehr, die Partie war aber nicht minder spannend. Immer wieder kam es vor allem Tessiner Tor zu engen Situation. Durch sauberes Pressing der Trimbacher Stürmerinnen war die Tessiner Defensive gefordert. Einerseits hatten sie Schwierigkeiten den Ball laufenzulassen und andererseits sahen sich immer wieder mit gefährlichen Schüssen konfrontiert. Nichts desto trotz war auch die Solothurner Abwehr gefordert.

Trotz beidseitiger Tempoerhöhung nach der Pause, blieb es lange beim Unentschieden. Erst zur Mitte des Spiels schien das Zünglein an der Waage für die Trimbacherinnen auszuschlagen. Auch eine Strafe gegen Wollschlegel, konnte die Gastgeberinnen nicht wesentlich bremsen. Im Gegenteil, fast gelang es in Unterzahl den Vorsprung noch weiter auszubauen. Schliesslich war es Hell, welche auf Pass von Wollschlegel den Spielstand auf 3:1 erhöhte. Eine deutliche Führung, welche etwas Luft verschaffen sollte, könnte man meinen. Hatte man bis dahin so diszipliniert gearbeitet, war es dann 20 Sekunden vor Drittelsende mehrere Unkonzentriertheiten, die die ganze Arbeit zu Nichte machten. Das internationale Stürmertrio der Tessinerinnen traf gleich zwei Mal, womit es bei der Pausenhupe wiederum unentschieden stand.

Nun hatten also die 3 Könige ihre Geschenke auf beiden Seiten verteilt. Zwar stand man mit dem bisherigen Resultat besser da als in den bisherigen Partien, doch keines der Teams war mit dem Spielstand zufrieden. Es waren schliesslich wieder die Trimbacherinnen mit Hämmerli und Gurnter, die den Sieg für sich beanspruchten. Somit hatte jeder der 3 Blöcke einmal getroffen.

Die Verwarnungen der Schiedsrichter häuften sich mittlerweile auf beiden Seiten. Die Strafbank wurde bis zum Schluss hingegen nur vom Heimteam besucht. Die Gäste verzeichneten erst bei einem Penalty nur einen Pfostenschuss, lochten im Anschluss aber noch zwei Mal ein.

Die neuen Einstellungen von Headcoach Graber zeigten vorerst Wirkung, jedoch nicht in dem Ausmass, wie man sich dies erhofft hatte. So war der Schlussstand von 4:5 umso schmerzlicher.

Die Wahl der Könige oder eben Bestplayer fiel auf Christen, die als noch junge Nachwuchsspielerin ihr erstes Nationalliga-Tor verbuchen durfte und seitens der Gegner auf Dernerova.

BBZ Zofingen: UHC Trimbach 5:2 Sportiva Unihockey Mendrisiotto  4:5 (1:1, 2:2, 1:2)

Tore: 2:11 F. Svensson (S. Teggi); 5:21 S. Christen; 30:40 T. Di Nicola; 35:34 J. Hell (F. Wollschlegel); 39:34 S. Teggi (A. Dernerova); 39:51 F. Svensson (A. Dernerova); 44:53 Y. Hämmerli (D. Gurtner); 47:20 M. Decarli (L. Regazzi); 48:53 S. Teggi (A. Zulji)
Strafen: 4 x 2 Minuten gegen UHC Trimbach.
UHC Trimbach: Andres, Blättler, Carere, Di Nicola, Gmür, Gurtner, Hämmerli, Hell, Lang, Rütimann, Sigrist, Wagner, Wollschlegel, Zedi, Stalder, Christen

Trimbach ohne Wernli abwesend, Cordi, Rösli, Bortis alle verletzt

 

Das erste Mal im neuen Jahr und zum zweiten Mal diese Saison bestiegen die Trimbacher Frauen am Sonntagnachmittag den Car. Dieses Mal sollte der Weg jedoch nicht ganz so weit sein, Altdorf hiessen die Gegnerinnen.

Im Gepäck waren nebst Taktiktafel und Unihockeyausrüstung auch ganz viel Hoffnung auf einen Sieg. Im ersten Spiel gegen die Innerschweizerinnen waren die Trimbacherinnen noch Frischlinge und wussten kaum etwas mit einem statischen Gegner anzufangen. Im zweiten Spiel hatte man die Urner Stier- oder eben Stürmerinnen unterschätzt und mit 12:5 eine viel zu hohe Niederlage eingefahren. Dies sollte den Frauen aus dem Mittelland nicht noch einmal passieren.

Mit Spielen und Lehrbüchern versuchten sich die Spielerinnen die Fahrt bis zum entscheidenden Spiel zu vertreiben. Im kommenden Spiel ging es nicht nur um drei Punkte, sondern um die letzte Chance in der Tabelle den Anschluss zu schaffen. Die Floorballerinnen aus Uri hatten in den vergangenen Spielen ihrerseits die Raketen für die Aufholjagd gezündet und hatten überraschend als Tabellenvorletzten die bis dahin drittplatzierten Baslerinnen geschlagen. Damit lagen sie 11 Punkte vor den Trimbacherinnen. Eine gross Lücke, die aber in der Direktbegegnung deutlich verkleinert werden könnte.

So begann der erbitterte Kampf um Tore und Punkte. Mit jedem Einsatz sah man sich dem Ziel, den ersten Sieg der Saison zu erzielen, etwas näher. Trotzdem wirkte das Spiel teilweise etwas verhalten. Lag es an der disziplinierten Konzentration, bei der man keine weiten Räume öffnen wollte? An den Muskeln, die vom Vorabend noch schmerzten? Oder vielleicht doch am Mut und am Vertrauen in die eignen Fähigkeiten?

Die Urnerinnen schienen jedenfalls die gleichen Wiederstände zu quälen. Gegen Ende des ersten Drittels schienen sie, je länger je verzweifelter, zu werden, weil sie ihr Spiel nicht wie gewollt aufziehen konnten, bzw. sie für einmal nicht mit ihrer Schnelligkeit überzeugen konnten. Trimbach schaffte es aber trotz zweiminütiger überzahl nicht, die urchige Abwehr zu durchstossen. Wie bereits am Vorabend war es dann kurz vor der (Verschnauf-) Pause, als ein Treffer, die bis dahin unerschütterliche Mauer der Trimbacherinnen durchbrach.

Vielleicht war es gerade die Enttäuschung, welche nach der Pause für die nötige Energie zum Gegenstoss sorgte. Wollschlegel und Hell starteten das Torfeuerwerk. Wagner erzielte nach einem schönen Lauf um die gegnerische Abwehr das 2:1 und Di Nicola konnte im Powerplay auf ein 3:1 erhöhen. Ein Resultat, das man vom Vorabend nur zu gut kannte. Doch auch dieses Mal sollte den Nachtfarbenen Kriegerinnen aus Trimbach das Glück nicht hold sein. Innert 2 Minuten stachen die gelben Bienen gleich zwei Mal zu, womit die beiden Teams mit einem Remis in die Garderobe zur zweiten Pause gingen.

Die aus den vorhergien Spielen und den ersten zwei Dritteln bekannte Spielerin Arnold zwang die an diesem Wochenende über sich hinauswachsende Abwehr von Andres und Sigrist in die Knie. Sie traf zum 3:4 und 3:5. Einer Spielerin der man neidlos ihr Können eingestehen muss!

Die Trimbacherinnen mobilisierten noch einmal alle Kräfte, was das ohne hin schon harte und schnelle Spiel in eine ernstzunehmende Schlacht verwandelte. Die Gegnerinnen wurden sogar zu taktischen Fouls gezwungen. So waren die Urnerinnen über längere Zeit nur zu viert, bzw. zwischenzeitlich sogar nur zu dritt auf dem Feld. Trotz Überzahl und vielen guten Abschlüssen, gelang es den Schlusslichtern nicht, die Niederlage abzuwenden. Das Kompliment des Gegners: «Sie hätten mehr verdient», war nach diesem Wochenende nur ein schwacher Trost.

So hiess es dann fünf Spiele vor Schluss der Qualifikation, mit einem 14 Punkte-Rückstand auf den Nächstplatzierten den langen Heimweg anzutreten. Nach erneutem Wundenlecken, konzentrierten sich die Spielerinnen des UHC-Trimbach bereits wieder auf die Vorbereitung für den nächsten Kampf am 14.1.2018 in der Heimarena. Bei einem Spiel, bei dem es weniger um Rangierung und Punkte, als vielmehr um die Ehre und Erfahrungen sammeln für die Playoffs gehen wird.

Tore: 19:46 B.Rickli (M.Saari); 24:00 F.Wollschlegel (J.Hell); 24:50 D. Wagner; 28:59 T. Di Nicola (F. Wollschlegel) 33:06 R. Arnold; 35:55; L. Müller (L. Kullaa); 43:34 R. Arnold (B. Rickli); 53:02 R. Arnold (L. Müller)

Strafen: Uri 5×2 Min; Trimbach 2×2 Min

UHC Trimbach: Andres, Blättler, Carere, Christen; Di Nicola, Gmür, Gurtner, Hämmerli, Hell, Lang, Rütimann, Sigrist, Stalder, Wagner, Wernli, Wollschlegel, Zedi, Trimbach ohne ohne Cordi, Rösli, Bortis alle verletzt

Gute Leistung zum Jahresabschluss

UHC Trimbach – Basel Regio 3:7 (1:1, 0:3, 2:3)

Nach der Schlappe vom Samstag war dringend eine Reaktion gegen die Baslerinnen gefragt. Kein einfaches Unterfangen, hatten diese doch am Vortag erst den Leader besiegt.

Beide Teams starteten verhalten ins erste Drittel. Dieses gestaltete sich im weiteren Verlauf sehr ausgeglichen und auf beiden Seiten wurden viele Torchancen kreiert. Der Underdog aus Trimbach zeigte sich ungewohnt offensivstark und überzeugte auch in der eigenen Zone mit Entschlossenheit. Verdienter Zwischenstand zur Pause 1:1.

Im zweiten Drittel galt es an die Leistung anzuknüpfen, was nur teilweise gelang. Das Spiel gestaltete sich ähnlich wie in den ersten 20 Minuten, doch wusste Basel mehr Druck auf Torfrau Sigrist zu machen. Dank eines unglücklichen Eigentors konnten die Baslerinnen nach acht Minuten erstmals in Führung gehen. Es folgten zwei weitere glückliche Tore für die Gäste. Die Solothurnerinnen konnten darauf nur schlecht reagieren. So liessen sie auch die Chancen im Powerplay ungenutzt. Zum Ende des Mitteldrittels konnten sie jedoch mit einem starken Boxplay ein Zeichen setzen, blieben aber weiterhin erfolglos und verpassten das dringend benötigte Anschlusstor. Zwischenstand zur Pause 1:4.

Noch war nichts verloren und so war auch die Entschlossenheit der Gastgeberinnen weiterhin spürbar. Diese wurde gleich zu Beginn durch eine Zweiminutenstrafe ausgebremst. Erneut spielten die Trimbacherinnen ein gutes Boxplay und standen solide in der Defense. Wieder komplett konnte nach einer gekonnten Ballstafette sogleich der Anschlusstreffer zum 2:4 erzielt werden. Das Heimteam war wieder im Spiel! Das Tor brachte Aufwind in die eigenen Reihen und so wurde Trimbach für die kommenden 10 Minuten zum spielbestimmenden Team. Die schön herausgespielten Chancen blieben jedoch allesamt erfolglos. Das Hoch der Gastgeberinnen erlitt einen argen Dämpfer als Mistri, entgegen den Spielverlauf, für ihre Farben punkten konnte. Doch die Reaktion darauf kam postwendend im Powerplay, wo Di Nicola den Ball für Trimbach versenkte. Zwischenstand 3:5. Graber und seine Frauen setzten in der Folge alles auf eine Karte und spielten wiederholt zu sechst ohne Torhüterin. Die Rechnung ging nicht auf und so mussten zwei weitere Gegentore hingenommen werden, welche die 3:7- Niederlage besiegelten.

Das Resultat war zu deutlich und entsprach nicht dem Spielverlauf. Trimbach zeigte seinen Fans ein attraktives und spannendes Spiel. Die Baslerinnen wirkten müde, wussten diese Müdigkeit jedoch durch Effizienz im Abschluss zu kompensieren. Bei den Gastgeberinnen war eine Steigerung zum Samstag klar ersichtlich, es reichte aber auch diesmal nicht. Die zahlreichen Offensivaktionen zeigten einen deutlichen Aufwärtstrend der Solothurnerinnen, wobei dringend noch am Abschluss gefeilt werden muss. Ebenfalls darf Lara Andres ihr Debüt als Verteidigerin als erfolgreich betiteln.

UHC Trimbach – Basel Regio 3:7 (1:1, 0:3, 2:3)

Sporthalle Gerbrunnen Trimbach, 52 Zuschauer. SR Studer / Jenni

Tore: 5. Wagner (Rütimann) 1:0, 7. Basel Regio 1:1, 28. Eigentor Trimbach 1:2, 32. Basel Regio 1:3, 36. Basel Regio 1:4, 44. Wagner (Di Nicola) 2:4, 53. Basel Regio 2:5, 54. Di Nicola (Rütimann) Ausschluss Basel 3:5, 56. Basel Regio 3:6, 58. Basel Regio 3:7.

Strafen: 2 x 2 Minuten gegen UHC Trimbach. 2 x 2 Minuten gegen Basel Regio.

UHC Trimbach: Sigrist; Andres, Gmür, Wollschlegel, Lang, Hell; Zedi, Di Nicola, Rütimann, Wagner, Carere; Gurtner, Stalder, Hämmerli, Wernli, Blättler.

Bemerkungen: UHC Trimbach ohne Rösli, Bortis, Cordi (abwesend/verletzt). Bestplayer UHC Trimbach: Deborah Wagner; Basel Regio: Anna Grütter

Die Natipause ist nicht allen bekommen

UHC Laupen – UHC Trimbach 12:2 (7:2, 3:0, 2:0)

Das Spiel hiess Aufsteiger gegen Aufsteiger, wobei die Teams sowie deren Saisonverlauf nicht unterschiedlicher sein könnten. Laupen, auf dem zweiten Platz, mit einer zum Bersten vollen Ersatzbank und auf der anderen Seite Trimbach auf dem letzten Platz mit einem schmal gehaltenen Kader. Das Hinspiel ging deutlich an die Zürcherinnen mit 9:2.

Die Rollen waren also klar verteilt und Trimbach startete denn auch erdenklich schlecht ins Spiel und kassierte in den ersten Minuten sechs Gegentore durch eine Kombination von Unachtsamkeiten im Mittelfeld und Ineffizienz in der eigenen Zone. Ein Spielstand, der nur schwer zu verdauen war.

Damit war das Credo im zweiten Drittel «Alles auf Anfang» und Wiedergutmachung war angesagt. Leider gelang dies nur mässig. Wohl konnte der Gegner durch cleveres Spiel zu zahlreichen Fehlern gezwungen werden, doch die Weiterverwertung der gewonnenen Bälle gelang kaum bis gar nicht. Das Defensivverhalten der Gäste aus Solothurn besserte sich jedoch merklich. Trotzdem lautete der Zwischenstand zur zweiten Pause 10:2.

Das Spiel war nach 40 Minuten kaum mehr zu retten. Schadensbegrenzung und Lehrgeldbezahlung galt es nun im Schlussdrittel zu betreiben. Mit «nur» zwei Gegentoren war auch hier eine Steigerung erkennbar.

Eine Reaktion auf das Spiel war dringend gefragt! Die Chance dazu wird sich bereits am Tag darauf gegen Basel Regio bieten. Keine leichte Aufgabe.

UHC Laupen – UHC Trimbach 12:2 (7:2, 3:0, 2:0)

Sporthalle Elba Wald ZH, 117 Zuschauer. SR Peter / Peter

Tore: 1. UHC Laupen 1:0, 3. UHC Laupen 2:0, 11. UHC Laupen 3:0, 11. UHC Laupen 4:0, 12. UHC Laupen 5:0, 13. UHC Laupen 6:0, 18. Wagner (Stalder) 6:1, 18. UHC Laupen 7:1, 20. Lang (Grütter) 7:2, 28. UHC Laupen 8:2, 38. UHC Laupen 9:2, 39. UHC Laupen 10:2, 55. UHC Laupen 11:2, 58. UHC Laupen 12:2.

Strafen: 1 Mal 2 Minuten gegen UHC Trimbach.

UHC Trimbach: Andres; Sigrist; Gmür, Zedi, Rütimann, Wollschlegel, Hell; Di Nicola, Grütter, Stalder, Lang, Wagner; Blättler, Gurtner, Hämmerli, Wernli.

Bemerkungen: UHC Trimbach ohne Rösli, Bortis, Cordi, Carere (abwesend/verletzt). Bestplayer UHC Trimbach: Sarah Grütter; Basel Regio: Anna Grütter

Klare Niederlage gegen den Leader

Die Trimbacherinnen verlieren gegen die Hot Chilis aus Rümlang mit 0:8 und bleiben am Tabellenende.

Die Vorzeichen waren klar, Leader gegen Tabellenschlusslicht. Dass man Punkte aus Rümlang entführen könnte, dafür hätte bei den Trimbacherinnen viel zusammenpassen müssen. Zudem nahmen die Chilis ihre Aufgabe ernst, so dass sie mit 2 Linien starteten und von Beginn weg Druck machten. Nach 8:36 konnte Lackova den ersten Treffer nach unglücklicher Defensivarbeit der Trimbacherinnen bejubeln. Kurz darauf folgte von derselben Spielerin die 2:0 Führung, die bis zur ersten Pause bestand hielt.

Im 2. Abschnitt legten die Leaderinnen nach. Nach 24 Minuten konnten sie zur 3:0 Führung einschieben, 10 Minuten später erhöhten sie auf 4:0. 10 Sekunden vor Drittelsende verschossen die Rümlangnerinnen einen Penalty, wobei sie die anschliessende Chance im Powerplay anfangs 3. Drittel nutzten. Bis zum Spielende erhöhten die Gastgeberinnen in regelmässigen Abständen bis zum Schlussresultat von 8:0 und gingen als verdiente Siegerinnen vom Platz.

Nach der Nati-Pause geht’s für das NLB-Team vor Weihnachten mit einer Doppelrunde weiter.

Matchtelegramm:
Hot Chilis Rümlang-Regensdorf – UHC Trimbach 8:0 (2:0, 2:0, 4:0)

Tore: 8:36 Lackova (Kapp) 1:0, 10:59 Lackova (Kapp) 2:0, 24:00 Vroege (Jaunin) 3:0, 33:31 Kapp (Keller) 4:0, 41:06 Lackova (Kapp) 5:0 (Ausschluss Bortis), 45:42 Zenger 6:0, 55:23 Hagg (Schnyder) 7:0, 58:30 Berry (Schnyder) 8:0

UHC Trimbach: Andres (Sigrist), Gmür, Zedi; Rütimann, Wollschlegel, Hell; Blättler, Rösli; Gurtner, Di Nicola, Sigl; Bortis, Grütter; Christen, Stalder, Wagner; Wernli

Strafen: Hot Chilis keine, Trimbach 1 x 2 Minuten
Zuschauer: 60
Bemerkungen: Trimbach ohne Cordi (verletzt), Lang (abwesend), 33. Timeout Hot Chilis

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