Spielbericht 14. Meisterschaftsrunde Damen 1. Liga

Den letzten Match dieser Saison durften die Trimbacherinnen zuhause bestreiten. Als Gegner erwartete der UHC Trimbach den UHC Lok Reinach. Nach der ersten erniedrigenden Auswärtsrunde in Reinach waren die Spielerinnen des UHC Trimbach umso motivierter dieses Spiel zu gewinnen.

Die Partie begann für die Damen des UHC Trimbach wie erhofft. Nach fünf Minuten ging der Ball über die gegnerische Torlinie. Weiterhin gestaltete sich dieses Drittel ganz im Sinne der Trimbacherinnen. Die zahlreich kreierten Torchancen konnte der gegnerische Torwart jedoch alle abwehren. So ging es mit dem Zwischenstand von 1:0 für den UHC Trimbach in die Pause.

Danach ging es einige Zeit sehr ausgeglichen weiter. In der 25. Spielminute bekam unser Torwart eine 2-Minutenstrafe, welche von einer Feldspielerin abgesessen wurde. Die gegnerischen Spielerinnen konnten diese Strafe nutzen und glichen zum 1:1 aus. Kaum fünf Minuten später bekam der UHC Trimbach erneut eine 2-Minutenstrafe. Auch dieses Mal gelang es dem UHC Lok Reinach ein Tor zu erzielen. Keine drei Minuten später konnten sich die Reinacherinnen gar noch das 3:1 erspielen. So gingen die Trimbacherinnen mit einer etwas schlechteren Ausgangslage in die letzte Drittelspause dieser Saison.

Das letzte Drittel wurde angepfiffen und die Trimbacherinnen waren überzeugt den Rückstand noch aufzuholen. Dem Vorhaben wurde aber schnell ein Dämpfer verpasst. Nicht mal eine Minute nach Anpfiff konnte der UHC Lok Reinach mit einem Tor den Abstand zum UHC Trimbach vergrössern. Neuer Spielstand 4:1. Nach dem verpassten Einstieg ins Schlussdrittel, fanden die Trimacherinnen sich nicht gleich wieder und bekamen einen weiteren Treffer. Nun stand es gar 5:1 für UHC Lok Reinach. Unser Trainer nahm ein Timeout, was seine Wirkung zeigte. Die Trimbacherinnen spielten nun wieder besser. Der UHC Lok Reinach bekam von den Schiedsrichtern noch zwei 2- Minutenstrafen. Diese wurden vom UHC Trimbach jedoch nicht ausgenutzt. Nach der Hälfte des 3. Drittels gelang dem UHCT dann auch noch ein Treffer. Trotz des guten Spiels, gelang den Trimbacherinnen kein weiteres Tor mehr. So beendete der UHC Trimbach diese Saison mit einer 5:2 Niederlage gegen den UHC Lok Reinach.

Tore: Rütimann (Wollschlegel), UHC Lok Reinach, UHC Lok Reinach, UHC Lok Reinach, UHC Lok Reinach, UHC Lok Reinach, Wollschlegel (Rütimann)

Trimbach: Walther (T); Wollschlegel (C); Arnold, Di Nicola, Lang, Rütimann, Wyss, Bitterli, Blum, Eisenhut, Loosli, Frech

Spielbericht 13. Meisterschaftsspiel Damen 1. Liga

Beim Hinspiel konnten die Trimbacherinnen die drei Punkte zu Hause behalten. Mit dem grössten Aufgebot der Saison und damit drei vollständigen Blöcken, nahmen die Trimbacherinnen den langen Weg nach Domat Ems auf sich. Drei Blöcke sollen drei Punkte bringen, eine Rechnung die auf dem Papier auf geht, die aber leider ohne den Gegner gemacht wurde.

Der Start ins erste Drittel gelang. Bereits kurz nach Anpfiff, konnte nach einer schnell geführten Auslösung Corti beinahe alleine aufs gegnerische Tor ziehen. Mit einem Pass der eher für den Teamgeist als fürs Tor gedacht war, vereitelten die Trimbacherinnen selbst den ersten Torerfolg. Ein zweites Mal sollte man diesen Fehler nicht machen, so sprang der Ball bei der nächsten Chance bei 2:04 über die gegnerische Torlinie. Torschützin und Kapitän Wollschlegel hatte damit ihren Bann gebrochen. Notiert wurde auf dem Match-Rapport als Assist die Torhüterin Walther, zwar ein verdienter Punkt, der dann aber nach dem Spiel noch zu Gunsten von Cordi’s korrigiert wurde. Zwar folgten im Anschluss einige gute Abschlüsse auf und neben das gegnerische Tor, jedoch ohne Erfolg. Die Piranhas starteten ihren Steigerungslauf langsam. Erst kurz vor Drittelsende gingen ihre Schüsse Richtung Tor. Dies mit nötigen Willen, um den Ball über die Linie zu zwingen, dafür dann aber gleich zweimal innert einer Minute.

So starteten die ganz in Blau spielenden Trimbacherinnen mit einem 2:1 Rückstand nach der Pause. Dies sollte nur einem zwischenzeitlichen Tief geschuldet sein,-so hoffte man. Die Devise war, aktiver bewegen, mehr den Körper einsetzen und den Ball schneller laufen lassen. Leider wurde der Körpereinsatz weder von Punkten noch vom Schiedsrichter belohnt, so mussten Blum eine zweiminütige Pause auf der Strafbank hinnehmen, die zum Glück ohne weitere Folgen blieb. Die Stimmung drohte anschliessend zu kippen. Denn bereits im Hinspiel wurde nicht unbedingt zurückhaltend gespielt, so dass es damals zu zwei ernsthaften Verletzungen inklusive Spitalaufenthalt kam. Soweit wollte es keines der Teams nochmals kommen lassen. Lieber entschied man das Spiel durch ein sauberes und schnelles Passspiel, wie dies vor allem dem ersten Block gelang. So entstand kurz nach Ablauf der Strafe das 2:2. Die Churerinnen liessen aber nicht viel Hoffnung zu und überquerten Walthers Torlinie gleich zweimal in Folge. Das Spiel schien den Trimbacherinnen zu entgleiten, als Mumenthaler in der 35 Minute ein Timeout nahm, um seine Frauen wieder auf Kurs zu bringen.

Frisch gestärkt und motiviert kamen die Mittelländerinnen aus der Garderobe zurück. Die Kräfte sollten gebündelt werden, weshalb trotz starker Leistung in den ersten beiden Dritteln, der zusammengewürfelte dritte Block erst mal pausierte. Doch es half alles nichts. Ob es an der langen Anreise, den ähnlichen Trikots (violett- weiss) der Gegnerinnen oder am Vollmond lag, man weiss es nicht. Offensichtlich war jedoch, dass die Trimbacherinnen nicht in ihr Spiel zurückfanden und so den bissigen Piranhas Möglichkeit um Möglichkeit gab. Diese nutzten ihre Chancen und sie schossen in regelmässigem 4-Minuten-Takt munter ihre Tore bis zum 7:2. Bis zum Schluss wollte man an eine ähnliche Leistung wie die Schweiz gegen Tschechien glauben. Glauben alleine half jedoch nichts. Klar war der Kampfgeist da, dieser wurde jedoch von Fortuna nicht belohnt. Somit ging nicht nur das Spiel, sondern auch die Aussicht auf Platz 6 verloren, in einem Spiel, das hätte gewonnen werden müssen.

Ein Dank an dieser Stelle an alle unterstützenden Kräfte vom Damen 2 und der U21, sowie an Wyss-Reisen und speziell an unsere Chauffeurin, die uns sicher hin und wieder zurück gebracht hat.

Am Schluss noch eine Einladung an sie liebes Publikum zum letzten Spiel und damit LOK-alen Derby: Trimbach vs. Reinach, Samstag 15.02.2020, 17:00 Uhr, Gerbrunnenhalle Trimbach

Trimbach:
Arnold, Bitterli, Blum, Cordi, Di Nicola, Eisenhut, Lang, Loosli, Rudin, Rütimann, Stamm, Walther, Wermelinger, Wollschlegel, Wullschleger, Wyss

Spielbericht 12. Meisterschaftsrunde Damen 1. Liga

Keine Punkte trotz kämpferisch einwandfreier Leistung

Kurz nach Sonntag-Mittag stand für die Trimbacherinnen das Heimspiel gegen das aktuell zweitplatzierte Team des R.A. Rychenberg Winterthur in der nahegelegenen Giroud Olma BBZ Olten auf dem Plan (besten Dank für die Zusammenarbeit und Ermöglichung an den Partnerverein Unihockey Mittelland).

Aufgrund der Abwesenheit von beiden Stammtorhüterinnen half uns kurzfristig Melanie Meister vom Damen II aus. Aufstellungsmässig hielt man bis auf kleinste personell zwingenden Massnahmen an den Linien des vergangenen Wochenendes fest, so dass die Automatismen weiter gefestigt werden können.

Der Start ins Spiel gelang dem Gast aus Winterthur besser – nach einer Unachtsamkeit in der Defensive konnten sie nach nicht einmal zwei Spielminuten den Ball aus kürzester Distanz zum 0:1 einschieben. Der UHC Trimbach liess sich davon allerdings nicht beirren und durch gute offensive Störrarbeit konnte Cordi den Ausgleich erzielen. Kurz darauf allerdings die Ernüchterung – nach einem gut vorgetragenen Freistoss erzielte Winterthur wiederum die Führung. Die Trimbacherinnen zogen allerdings in der Person von Rütimann nach und erzielten ebenfalls via Freistoss den erneuten Ausgleichstreffer. Einige Zeigerumdrehungen später war die Reihe nun an Trimbach: durch einen wunderbaren Konter erzielte schliesslich Wollschlegel die erstmalige Führung für das Heimteam, was gleichzeitig auch dem Pausenstand von 3:2 entsprach.

Trotz knapper Führung im Rücken, war für das Heimteam klar, dass an der Leistung des ersten Drittels nahtlos angeknüpft werden musste, wollte man heute Punkte einfahren. Kurz nach Wiederanpfiff konnte Rütimann aus spitzem Winkel die Führung für die heimischen Farben auf zwei Tore ausbauen. Mit einem glücklichen Weitschuss gelang dem Gast der Anschlusstreffer zum 4:3. Das Spiel wog in dieser Phase hin und her, schliesslich konnten die Gäste eine ihrer Chancen zum Ausgleich verwerten. Daraufhin folgte eine Unterzahlsituation für die Trimbacherinnen, welche durch viel Kampfgeist schadlos überstanden werden konnte. Beide Teams sehnten nach einem hektischen Drittel den Pausenpfiff und eine Verschnaufpause herbei.

Der ausgeglichene Spielstand verhiess viel Spannung für das letzte Drittel. Beide Teams gaben keinen Ball verloren und es entwickelte sich ein Kampf auf Biegen und Brechen. Nach etwas mehr als fünf gespielten Minuten verfing sich der Helm der Trimbacher Torhüterin in den Tornetzen, worauf die Gäste die kurze Verwirrung auf dem Platz gnadenlos ausnutzten und den Ball zum 4:5 ins Tor einschoben. Das Heimteam gab sich noch nicht geschlagen, leider konnten die Chancen allerdings nicht mehr verwertet werden. Im Gegenzug trafen die Winterthurerinnen via platzierten Weitschuss sowie einem Überzahltreffer zum Endstand von 4:7.

Trotz guter Leistung konnten die Trimbacherinnen ein weiteres Mal keine Punkte mitnehmen. Durch die gleichzeitige Niederlage des Schlusslichts Kloten-Dietlikon Jets ist der Ligaerhalt für den UHC Trimbach zwei Runden vor Saisonende nun auch rechnerisch besiegelt.

UHC Trimbach – R.A. Rychenberg Winterthur 4:7 (3:2, 1:2, 0:3)
Giroud Olma BBZ, Olten. 54 Zuschauer. SR Hansen/Merki.
Tore: 1:53 Trachsler (Feer) 0:1; 7:24 Cordi 1:1; 9:15 Müller (Schindler) 1:2; 11:20 Rütimann (Wollschlegel) 2:2; 15:51 Wollschlegel (Rütimann) 3:2; 23:25 Rütimann (Wollschlegel) 4:2; 25:27 Rechsteiner (Feer) 4:3; 33:15 Müller 4:4; 45:59 Hollenstein 4:5; 51:10 Trachsler (Feer) 4:6; 55:51 Rechsteiner (Feer) 4:7
Strafen: 2 x 2 min; keine Strafen.

UHC Trimbach: Meister (T), Arnold, Cordi, Di Nicola, Rütimann, Wollschlegel (C), Wyss, Bitterli, Blum, Rudin, Eisenhut, Frech, Stamm
ohne: Grilz (verletzt), Lang, Walther, Wullschleger (abwesend)

R.A. Rychenberg WinterthurFischer (T), Brand, Wuffli, Feer, Della Rosa, Rechsteiner, Trachsler, Sutter, Pumm, Hollenstein, Schindler, Haab, Näf, Stutz, Zgraggen, Wallnöfer, Müller, Bünter, George, Böckli (C)

Best Player: UHC Trimbach: Rütimann; R.A. Rychenberg Winterthur: Feer

Spielbericht 11. Meisterschaftsrunde Damen 1. Liga

Letzten Samstag trafen die Trimbacherinnen in Zürich auf die Damen der Kloten-Dietlikon Jets. Nach dem Sieg gegen die Jets in Trimbach, war es nun primär wichtig, diese Rückrunde zu gewinnen, um den Abstand in der Tabelle auf die Jets auszubauen.

Die Partie begann für die Damen des UHC Trimbach wie erhofft. Schon fünf Minuten nach Spielbeginn gelang es ihnen den Ball ins gegnerische Tor zu befördern. Weiterhin übten die Gäste Druck auf das gegnerische Team aus. Diese wehrten sich jedoch mit Erfolg. So kamen beide Mannschaften zu gefährlichen Torchancen, jedoch gelang es keiner mehr, ein weiteres Tor zu erzielen. Somit ging der UHC Trimbach mit einer 1:0-Führung in die erste Drittelpause.

Nach der kurzen Erholung startete Trimbach das 2. Drittel mit einem Dämpfer. Der Gegner erzielte zwei Minuten nach Wiederbeginn den Ausgleichstreffer. Nach einigen harten Zweikämpfen und Möglichkeiten ohne, dass ein Team nachgab, erklang der Ton zur krafttankenden Pause.

Nach einigen Inputs des Trainers startete der Schlussabschnitt. Jede Mannschaft versuchte die Fehler des Gegners auszunützen und suchte nach einer Lücke zum Tor. Dies gelang schliesslich einer Stürmerin vom UHCT zur 2:1-Führung. Die Freude hielt jedoch nicht lange an. Nur zwei Minuten später, in der 48. Spielminute, gelang es den Jets, durch einen Konter, den Spielstand wieder gleichzusetzten. Glücklicherweise vermochten die Trimbacherinnen in der 49. Minute erneut in Führung zu gehen. Nach weiteren harten elf Minuten, erklang schliesslich der erlösende Schlusspfiff und der UHC Trimbach ging siegreich mit 3:2 gegen die Kloten-Dietlikon Jets vom Feld.

Tore: Lang (Di Nicola), Kloten-Dietlikon Jets, Stamm (Blum), Kloten-Dietlikon Jets, Lang (Stamm)

Trimbach: Walther (T); Wollschlegel (C); Arnold, Cordi, Di Nicola, Lang, Rütimann, Wullschleger, Bitterli, Blum, Eisenhut, Loosli, Stamm

Spielbericht 10. Meisterschaftsrunde Damen 1. Liga

Drama im dritten Drittel

Kurz vor der Weihnachtspause durften die Damen des UHC Trimbach auf heimischem Terrain gegen die aus Nesslau angereisten (oder geschwommenen?) Haifische antreten. Die Hinrunde zeigte ein unschönes 7:2 zu Ungunsten der Solothurnerinnen auf der Anzeigetafel. Natürlich wollte man sich in der aktuell laufenden Rückrunde den Sharks nicht wie billiges Fischfutter zum Frass vorwerfen lassen. Zwar befanden sich die Sharks auf dem 2. Tabellenplatz, man war sich jedoch bewusst, dass mit einer guten Leistung Punkte absolut möglich sind. Mit solider Defensivarbeit und schnellen Gegenangriffen schaffte man einen optimalen Start ins Spiel. Die Gegnerinnen liessen die Damen des UHC Trimbach gewähren und schafften nur wenige ernst gemeinte Angriffe vor das eigene Tor. Leider fehlten bei den eigenen Angriffen die Genauigkeit und Effizienz. Die Schwächen der Gegnerinnen konnte man offensiv nicht ausnützen. So ging es mit einem 0:0 in die Kabine.

Nach einer kurzen, feurigen Motivationsrede des Trainers startete das zweite Drittel wie das erste geendet hatte. Die Gegnerinnen liessen Trimbach freie Hand beim Spielaufbau. Mit etwas mehr Struktur zeigte Trimbach erneut eine solide Leistung. Einziger Haken: wer Haifische jagen möchte, sollte die Fische nicht nur am Wurm knabbern lassen, sondern die Angel mit samt dem Fisch aus dem Wasser ziehen. Heisst in diesem konkreten Fall: Tore schiessen. Angriff um Angriff führte jedoch nicht zum nötigen Torerfolg. Kurz vor dem Pausentee hatte Nesslau mehr Glück und versenkte den Ball ins rechte obere Eck und ging in Führung

Das dritte Drittel startete der UHCT mit der Gewissheit, dass man nun noch mehr Druck aufbauen musste. Zu Beginn des Drittels klappte dieses Vorhaben ziemlich gut. Allerdings wurde Trimbach immer nervöser, je länger das Spiel lief. Der Ausgleichstreffer wollte und wollte nicht fallen. Trimbach riskierte nun mehr. So gab es erste Risse im Fangnetz. Die Sharks entwischten der Trimbacher Defensive und kombinierten sich fröhlich vor das Tor, wo sie die verteilten Geschenke unverzüglich in Tore ummünzten. Innerhalb von fünf Minuten sah sich Trimbach mit einem 0:5 Rückstand konfrontiert. Trimbach wollte zumindest noch Resultatkosmetik betreiben. Ein solches Resultat widerspiegelt in keiner Weise den Spielverlauf bis zum dritten Drittel. Aber das Drama hatte bereits seinen Lauf genommen. Trimbach vermochte nicht mehr zu reagieren und so endete die Jagd nach Punkten und nach Fischen ohne Beute.

UHC Trimbach: Arnold, Bitterli, Blum, Cordi, Di Nicola, Eisenhut, Frech, Lang, Rudin, Rütimann, Strahm, Walther, Wollschlegel, Wullschleger

UHC Trimbach ohne: Grilz, Wyss

Spielbericht 9.  Meisterschaftsspiel Damen 1. Liga

Sehr motiviert sind wir in den Match gestartet. Mit 13 Feldspielerinnen und zwei Torhüterinnen hatten wir wohl die beste Aufstellung seit Anfang der Saison. Allen war klar, dass wir bis zum Schluss kämpfen müssen, um das Spiel zu gewinnen. Wir hatten etwas Anfangsschwierigkeiten, weil im ersten Einsatz F. Wollschlegel stark gestürzt und vorerst ausgefallen war. Nach sechs Minuten bekamen wir das erste Gegentor. Wir liessen den Kopf aber nicht hängen und kämpften weiter. Dies gelang uns sehr gut. Wir hatten unsere Chancen zum Ausgleichstreffer, konnten sie jedoch noch nicht verwerten. In der 13. Minute fiel ein hoher Ball in unser Tor und es stand 0:2. Mit diesem Zwischenstand beendeten wir das erste Drittel.

Der Match ist noch lange nicht zu Ende, er dauert noch 40 Minuten. Mit dieser Einstellung starteten wir ins zweite Drittel. Wir konnten unser Spiel beruhigen und den Ball in unseren Reihen laufen lassen. Dies zahlte sich in der 32. Minute aus. Das erste Tor der Trimbacherinnen war gefallen. Dies gab uns weitere Motivation, den Kampf fortzusetzen und wir beendeten das zweite Drittel mit 1:2. Das Mitteldrittel hatten wir klar dominiert und wir wollten dies ins letzte Drittel mitnehmen.

Jetzt galt es die Konzentration nicht zu verlieren. Wir könnten dieses Spiel noch gewinnen. Wir hatten weitere Chancen zum Ausgleichstreffer. Doch bevor wir sie nutzen konnten, erzielten unsere Gegner das dritte Goal. Noch gut 18 Minuten waren zu spielen, was bedeutete, dass für uns immer noch alles möglich war. Der Kampf um den Sieg ging weiter. Alle Spielerinnen gingen nochmals an ihre Grenzen. Mit einer Umstellung der Blöcke wollten wir neuen Schwung ins Spiel bringen. Fünf Minuten vor Schluss machte sich der Aufwand bezahlt und wir konnten das zweite Tor erzielen. Nun galt es den Ausgleichstreffer anzustreben. Dazu nahmen wir die Torhüterin raus und erzeugten mit sechs Feldspielerinnen Druck. Chancen ergaben sich, der Ball hat leider den Weg ins Tor nicht gefunden. Somit unterlagen wir knapp mit 2:3.

UHC Trimbach: Arnold, Bitterli, Blum, Cordi, Di Nicola, Eisenhut, Lang, Loosli, Rütimann, Stamm, Wollschlegel, Wullschleger, Wyss, Walther, Wermelinger

Spielbericht 8. Meisterschaftsspiel Damen 1. Liga

Knappe Niederlage nach kämpferischem Einsatz der Damen

Für die Damen des UHC Trimbach war von Beginn an klar, dass sie die kleine aber erfolgreiche Heimsieg-Serie gegen die angereisten Zürcherinnen weiterführen wollten. Motiviert und mit einem von Headcoach adaptierten Masterplan wollte man zeigen, dass sich das Team seit der letzten Begegnung weiterentwickelt hatte. Gesagt, getan. Trimbach startete offensiv ins Spiel und liess den Gästen aus Zürich nur wenig Raum. Ein ums andere Mal schaffte es Trimbach, gefährliche Aktionen vor dem gegnerischen Tor zu initiieren. Die Löwinnen schienen vom selbstbewussten Auftritt der Trimbacherinnen sichtlich überrascht. Trotzdem wollte der Ball einfach nicht ins Tor. Entgegen dem eigentlichen Spielverlauf, waren es die Gäste aus Zürich, die nach 12 Minuten das Score eröffneten. Sie profitieren von einem unglücklichen Fehlpass und nützten diesen eiskalt aus. Trimbach powerte weiter und blieb die spielbestimmende Mannschaft, schaffte aber den Ausgleichstreffer bis zum ersten Pausentee nicht mehr.

Im zweiten Drittel wollten auch die Zürcherinnen zeigen, dass sie Unihockey spielen können und nicht nur zum Spass angereist sind. Die Gäste legten los wie die Feuerwehr und machten es den Trimbacherinnen nicht leicht ins Spiel zurückzufinden. Das Blatt hatte sich in dieser Spielphase zu Gunsten der Gäste gewendet. Trotzdem bissen sich die Löwinnen an der defensiven Mauer der Solothurnerinnen die Zähne aus. Für Trimbach kam es aber noch besser. Endlich klappte es mit der Chancenauswertung und ein wunderschön herausgespielter Angriff führte zum lang ersehnten Ausgleichstreffer kurz vor Ende des zweiten Drittels.

Zur Pause war klar: ein Sieg musste her. Dieses Spiel wollte man nicht mehr aus den Händen geben, zumal die Gäste alles andere als überlegen schienen. Erneut erwischten diese aber den besseren Start ins Spiel. Zu allem Übel fand der Ball zweimal den Weg ins Tor der Trimbacherinnen und man war mit einem zwei-Tore Rückstand konfrontiert. Trimbach glaubte aber weiter an sich und kämpfte sich zurück ins Spiel. Das Time-Out drei Minuten vor Schluss kam genau richtig, um die Phase eines strukturierten Powerplays zu starten. Dieses zeigte dann sofort Wirkung. Zwei Minuten vor Schluss schaffte Trimbach den Anschlusstreffer zum 2:3. Der Glaube an den Ausgleichstreffer war zurück und Trimbach ersetzte die Torhüterin durch eine 6. Feldspielerin. Leider führte dann ein Ballverlust 10 Sekunden vor Schluss dazu, dass die Löwinnen ins leere Tor einschieben konnten, was zum Schlussresultat von 2:4 führte. Trotzdem konnte man erhobenen Hauptes vom Platz gehen.

UHC Trimbach: Arnold, Bitterli, Cordi, Di Nicola, Eisenhut, Grilz, Lang, Rudin, Rütimann, Walther, Wollschlegel, Wullschleger, Wyss

UHC Trimbach ohne Blum

Spielbericht 7. Meisterschaftsspiel Damen 1. Liga

Einmal mehr hiess es doppelte Überzahl. Der Kader des «Damen 1 und Co» reiste mit zwei Blöcken und Lang als Ersatz-Ersatz-Torhüterin zwischen den Pfosten nach Reinach. Noch war Keine auf der langen Verletztenliste wieder fit, im Gegenteil weitere Spielerinnen sind dazu gekommen. Das altbekannte Gastgeber-Team dagegen trumpfte mit einem vollen Matchblatt auf. Davon wollte sich der UHCT nicht einschüchtern lassen, hatte das Team in der Vorwoche bei ähnlicher Ausgangslage doch einen Sieg eingefahren. Und spätestens seit ihnen Trainer Mumenthaler noch einmal ins Gewissen geredet hatte, wollte man als ein siegeswilliges Team auftreten.

Ihrem Namen alle Ehre machend, kamen die Gegnerinnen wie eine Lok auf das Trimbacher Tor gestürmt. Die Zuversicht wurde so gleich zu Beginn hart auf die Probe gestellt. Nach nicht mal drei Minuten verzeichneten sie ihr erstes Tor.

Die Antwort liess jedoch nicht mal zwei Minuten sich warten. Wie bereits in der Vorwoche, glich Rüttimann aus und zeigte damit, dass die Platzhirschinnen auch auf fremdem Terrain wie der Pfrundmatt, den Weg zum gegnerischen Tor kannten. Das Spiel versprach torreich zu werden, als wiederum drei Minuten später erneut auf der Trimbacher Seite das Tor geräumt werden musste. Individuelle Fehler, bei den heute in weiss spielenden Solothurnerinnen, gaben den Aargauerinnen Chance um Chance. So war auch das 3:1 der guten Chancenauswertung der Gegnerinnen geschuldet.

Die Stimmung in der Garderobe war trotz allem gut. Man glaubte an den Sieg und hoffte für einmal das schlechteste Drittel am Anfang gespielt zu haben. Dieser Hoffnung wollte das Heimteam jedoch den Garaus machen. Nur 2:33 nach Wiederanpfiff sahen sich die Gäste mit einer scheinbar unmöglichen Aufgabe eines 5:1 Rückstands konfrontiert. Wiederum war es Rüttimann, die schnell Rückgrat zeigte und gemeinsam mit Arnold oder Bitterli (man war sich nicht ganz sicher), zur Aufholjagd bliess. Trotz freundschaftlichem Verhältnis neben dem Feld, wollte man sich auf dem Feld nichts schenken, wenngleich die eine oder andere Situation vor dem eigenen Tor, diesen Anschein machte.  Trotz immer wieder schönem Zusammenspiel und mehrheitlich sauberem Aufbauspiel mit gefährlichen Chancen, hielten die Reinacherinnen ihren Kasten sauber und bauten die Führung gar auf 7:2 aus.  Die kurz aufeinander folgenden Treffer sechs und sieben hatten das Team um Captain Wullschlegel scheinbar endlich wachgerüttelt. Bis zur Pause blieb die Torlinie unüberquert und auch bis weit ins letzte Drittel, blieben die Trimbacherinnen standhaft.

Wie bei einem schlechten Echo, trafen die Gastgeberinnen nun wiederum jeweils im Doppelback bei 50:38 und 51:21 sowie 56:11 und 56:27. Die Überzahl in der 55. Minute blieb ungenutzt. Erst in der 59. Minute zwang Wyss die blauen Widersacherinnen in die Knie bzw. die gegnerische Torhüterin zu einem Griff hinter die eigene Torlinie.

Muss man bei einem 11:3 Schlussresultat sich selbst und vor allem dem Gegner eingestehen, wer das stärkere Team war, lastet das Gewicht der eigenen Fehler oder verpassten Möglichkeiten doppelt so schwer auf den Schultern.  Positiv festzuhalten ist wohl einzig, dass es den Trimbacherinnen trotz allem in jedem Drittel gelang, ein Tor zu schiessen.

UHC Trimbach: Lang (T), Arnold, Bitterli, Cordi, Di Nicola, Frech, Eisenhut, Rüttimann, Wollschlegel, Wyss, Loosli

Spielbericht 6. Meisterschaftsspiel Damen 1. Liga

Zweiter Heimsieg in Folge bestätigt Aufwärtstrend

Die vergangene Woche verlief nicht wirklich nach Wunsch. Das von Verletzten geplagte Damenteam hatte Mühe überhaupt genug Spielerinnen, für den Kracher gegen Piranha Academy hinzubekommen. Dank weiterer Unterstützung der U21 und dem Damen 2, konnte man in fast letzter Sekunde immerhin noch ein Kader von 12 Feldspielerinnen und einem Goalie stellen. In den vergangenen Trainings wurde weiter intensiv an der neuen Auslösung und dem neuen Spielsystem gefeilt. So wurde vor dem Spiel, ein mutiger und selbstbewusster Auftritt der Trimbacherinnen gefordert. Gesagt getan! Vom Spielanpfiff an nahm das Heimteam das Heft in die Hand und war spielbestimmend. Mutig und frech suchte man den Weg nach vorne und machte von Anfang an klar, wer hier die Platzhirsche sind. Gleich in den ersten Einsätzen kam man zu gefährlichen Chancen, bei denen man leider noch nicht reüssieren konnte. Man spielte ein schönes und zügiges Passspiel, ohne dabei den Zug zum Tor zu vergessen. In der 11. Minute war es dann Vize Captain Andrea Rütimann, die den Ball nach einer schönen Kombination mit Jenny Lang gekonnt im Netzhimmel versenkte. Da hatten die Damen aber noch nicht genug, die Spielfreude blieb weiterhin ungebremst. So kam es, dass sich in der 14. Minute Eliane den Ball im Gewühl schnappte, nach vorne preschte und allein den Abschluss suchte. Der Ball war zwar nicht hart getroffen, fand aber den Weg durch die gegnerischen Beine präzise in die rechte untere Ecke. Sie beschenkte sich somit gleich selbst, hatte Eliane doch am Vortag gerade noch Geburtstag. Nach dem 2:0 Führungstreffer kamen langsam die Churerinnen besser ins Spiel. Noch vor der ersten Pause hatten auch sie Chancen, die aber unsere Torhüterin Sarah allesamt zunichtemachte.

Die Pause wurde genutzt, um das defensive System genauer zu besprechen, denn wir alle wussten, Piranha wird stärker zurückkommen. Trotzdem darf man sicherlich sagen, dass dies, das beste Drittel der Trimbacherinnen der bisherigen Saison war. Bereit und voll motiviert ging man in den 2. Durchgang. Wie zu erwarten, waren die Bündnerinnen nun besser im Spiel. Dies ermöglichte uns dafür gefährliche Konter zu fahren. So geschehen auch in der 24. Minute, als wiederum Andrea Rütimann, einen dieser gefährlichen Konter im gegnerischen Tor versenkte. Die 3:0 Führung war erstmal etwas beruhigend. Nur zwang es den Gegner noch mehr fürs Spiel zu tun. Der Druck wurde stetig grösser, trotzdem konnte hinten weiterhin die Null gehalten werden. Dies vor allem auch dank der starken Leistung unserer Torhüterin Sarah Walther. So war das 2. Drittel auch schon wieder vorbei und die Punkte somit langsam in greifbarer Nähe. Auch im dritten Spielabschnitt wollte man sich nicht nur aufs Verteidigen konzentrieren. Man versuchte weiter mit Kontern den nächsten Treffer zu erzielen, um die Hoffnungen der Piranhas platzen zu lassen.

Der Start zum Schlussabschnitt verlief dann gar nicht nach Plan. Mit dem ersten Angriff musste man den ersten Gegentreffer hinnehmen. Dies gerade in diesem verflixten 3. Drittel, das uns die letzten Wochen schon grosse Probleme bereitete. Dies trug natürlich nicht gerade zur allgemeinen Beruhigung unseres Spiels bei. Man konnte sich immerhin einigermassen rasch wieder fangen und liess nicht noch gleich weitere Treffer zu, wie es im letzten Spiel der Fall war. Natürlich sah sich aber der Gegner bestätigt und versuchte nun auch mit einem Pressing das Heimteam aus der Reserve zu locken. In der Tat hatten wir nun Mühe mit der Spielauslösung, und konnten nur noch wenig für Entlastung sorgen. Es brannte nun teilweise lichterloh im eigenen Slot. Mal waren es aber die eigenen Beine oder unsere Schlussfrau, die den Ausgleichstreffer verhinderten. Mit einer Strafe in der 55. Minute machten wir uns das Leben selbst noch weiter schwer. Das Boxplay funktionierte aber sehr gut und so kam man auch durch diese Situation unbeschadet. Das Timeout knapp 3 Minuten vor Schluss leitete dann die endgültige Schlussphase ein. Das defensive Verhalten wurde ein letztes Mal besprochen. Tatsächlich hat es dann gereicht. Der knappe Vorsprung konnte über die Zeit gebracht werden. Die Erleichterung und anschliessenden Glücksgefühle waren riesengross. Mit einer starken Leistung gelingt den Damen ein sehr wichtiger Sieg.

Spielbericht 4. Meisterschaftsspiel Damen 1. Liga

Erste Meisterschaftspunkte nach Krimi-Sieg im Trockenen

Die einheimischen Platzhirsche des UHC Trimbach wollten von Beginn an klar machen, wem das Jagdrevier im Gerbrunnen gehört. Die Kloten-Dietlikon Jets erwischten allerdings den besseren Start und eröffneten das Score nach knapp vier Minuten. Die Trimbacherinnen fanden aber immer besser ins Spiel und zogen nur kurze Zeit später mit dem 1:1 nach. Obwohl sich Trimbach viele Chancen erarbeiten konnte, waren es erneut die Jets, die vorlegten. Die Trimbacherinnen schafften aber erneut den Anschluss. Zum Pausentee war dann ein 2:2 auf der Anzeigetafel zu lesen.

Im zweiten Drittel plätscherte das Spiel in den ersten zehn Minuten vor sich hin. Dann zündete Trimbach den Turbo und konnte mit einem Bilderbuchangriff mit 3:2 in Führung gehen. Trimbach machte noch immer mehr fürs Spiel, schaffte es aber nicht, den Vorsprung auszubauen. Die Jets versuchten in dieser Phase den Druck zu erhöhen, vermochten aber bis zur Pause keine adäquate Reaktion mehr zeigen.

Das dritte Drittel startete mit hoher Intensität, viel Körpereinsatz auf beiden Seiten und bot für das Publikum einiges an Spannung. Die Jets zündeten den Düsentrieb zuerst und schafften den erneuten Ausgleich zum 3:3. Eine Überzahlsituation der Trimbacherinnen brachte eine willkommene Chance zur erneuten Führung, konnte aber leider nicht genützt werden. Man musste sich allerdings nicht mehr allzu lange gedulden, bis Trimbach den Ball im gegnerischen Tor zappeln liess und wieder vorlegte. Allerdings konnte man sich nicht auf dem knappen Vorsprung ausruhen. Eine Unterzahlsituation liess das Horror-Szenario drei Minuten vor Abpfiff real werden: die Jets schafften doch tatsächlich den Ausgleich zum 4:4. Trimbach erholte sich aber sehr schnell von diesem Schock. 17 Sekunden vor Schluss schob dann Captain und Best-Player des Spiels Flavia Wollschlegel doch tatsächlich eiskalt zum Siegestreffer ein. Die ersten drei Punkte der Saison konnten so in allerletzter Minute mit dem 5:4 Sieg verdient ins Trockene gebracht werden.

UHC Trimbach mit: Arnold, Bitterli, Cordi, Di Nicola, Rudin, Rütimann, Wollschlegel, Wullschleger
ohne: Blum, Grilz, Lang, Wyss