Ligaerhalt in der heimischen Halle geglückt

Nach dem Auswärtssieg vom Samstag war das Ziel für Sonntag klar gesetzt. Alle wollten verdient in die Saisonpause starten und diese mit einem freien Osterwochenende beginnen.
Der Start fiel noch etwas verhalten aus, doch das Heimteam fand je länger je besser ins Spiel. Folglich war es Rütimann auf Pass von Wagner, welche in der 6. Minute die Blauen in Führung schoss. Es wurden beidseitig Chancen erarbeitet, welche jedoch keine Früchte trugen.
Im 2. Abschnitt konnte das Heimteam vermehrt Druck auf die Gürbetalerinnen ausüben und somit ihr Spiel stören und das eigene immer besser aufziehen. Bis zur 2. Pause konnten die Solothurnerinnen eine 3-Tore-Führung verbuchen.
So sollte es auch im Schlussdrittel weiter gehen. Stalder (Wagner) konnte die Führung noch ausbauen und mittels Penalty erzielte Hell den Treffer zum Schlussresultat von 5:0.

Ein herzliches Dankeschön an unsere U21-Juniorinnen, welche uns tatkräftig die ganze Saison über unterstützt haben. Weiterer Dank gilt all unseren Abgängen und im speziellen unserem Trainerstab.
Und last but not least dem ganzen Verein und den Helfern, welche unsere Saison überhaupt möglich gemacht haben.

Matchtelegramm:
UHC Trimbach – Gürbetal RK Belp 5:0  (1:0; 2:0; 2:0)
Gerbrunnen Trimbach Zuschaueranzahl: 70
SR: Baumgartner / Baumgartner
Tore: 6:14 Rütimann (Wagner) 1:0, 28:20 Kyburz 2:0, 35:08 Rütimann (Wagner) 3:0, 40:11 Stalder (Wagner) 4:0, 47:39 Hell 5:0
Strafen: 2 x 2min. UHC Trimbach, 5 x 2min. Gürbetal RK Belp
Timeout: 54:06 Gürbetal RK Belp
UHC Trimbach: Andres, Senkpiel, Gmür, Wollschlegel, Wullschleger, Kyburz, Hell, Zedi, Di Nicola, Rütimann, Stalder, Gurtner, Lang, Hämmerli, Cordi, Wernli, Wagner, Carere, Christen, Grütter.
Gürbetal RK Belp: Moser, Sutter, Hofmann, Klopfenstein, Soltermann, Feller, Bürgy, Straubhaar, Dürig, Bäbler, Furer, Chavez
Bemerkungen: Trimbach ohne Sigrist, Bortis, Blättler, Rösli (alle verletzt)
Best Player: Andres (Trimbach), Soltermann (Gürbetal)

Eine Woche nach dem 1. Playout-Spiel traten die Trimbacherinnen den Weg nach Belp ein zweites Mal an. Dort angekommen, verzögerte sich der Garderobeneinzug, denn diese wurden noch durch Junior-/innen besetzt. Notdürftig diente der Geräteraum als Umziehkabine. Davon liessen sich die Solothurnerinnen jedoch nicht beirren und starteten fokussiert zum Einwärmen.
3:48 nach Anpfiff konnten zum ersten Mal in dieser Serie die Trimbacherinnen durch Rütimann (Kyburz) in Führung gehen. Den gewünschten Aufschwung gab dies jedoch noch nicht und so war es Gürbetal, welche in der 13. Minute den Führungstreffer erzielen konnten. Kyburz setzte vor Drittelsende mit schöner Lauf- und Dribblingarbeit nach und setzte somit das 2:2 zur 1. Pause.
Kurz nach der Hälfte des Spiels, ging Trimbach mit einem schönen, kurz gespielten Powerplay durch Wagner (Hell) wieder in Führung. Jedoch konnte auch diese nicht lange gehalten werden. Damit war auch das Mitteldrittel ausgeglichen.
Die Gäste fassten sich ein Herz und fokussierten sich noch einmal. Durch Kyburz und Hell konnte ein dünnes Polster geschaffen werden. Knapp eine Minute vor Ende, mussten die Gäste durch einen Fehler noch ein Gegentor hinnehmen. Etwas zittrig konnte diese ausgeglichene Partie mit 4:5 in der regulären Spielzeit beendet werden.

Matchtelegramm:
Gürbetal RK Belp – UHC Trimbach 4:5 (2:2; 1:1; 1:2)
GDFH Neumatt Belp, Zuschaueranzahl: 34
SR: Brüderli / Misteli
Tore: 3:48 Rütimann (Kyburz) 0:1, 10:39 Klopfenstein (Sutter) 1:1, 13:13 Wilhelm 2:1, 18:56 Kyburz 2:2, 32:19 Wagner (Hell) 2:3, 35:02 Schmutz (Straubhaar) 3:3, 42:17 Kyburz 3:4, 49:09 Hell 3:5, 59:05 Feller (Furer) 4:5
Strafen: 1 x 2min. Gürbetal RK Belp
UHC Trimbach: Andres, Gmür, Wollschlegel, Wüthrich, Kyburz, Hell, Zedi, Di Nicola, Rütimann, Stalder, Gurtner, Lang, Hämmerli, Cordi, Wernli, Wagner, Carere, Christen
Gürbetal RK Belp: Franklin, Wilhelmi, Hofmann, Käser, Klopfenstein, Soltermann, Feller, Chavez, Kohler, Sutter, Schmutz, Bürgy, Straubhaar, Bäbler, Furer
Bemerkungen: Trimbach ohne Sigrist, Bortis, Blättler, Rösli (alle verletzt)
Best Player: Kyburz (Trimbach), Schmutz (Gürbetal)

Verlängerung…
Nach dem ersten Spiel am Samstag, trafen die beiden Teams am Sonntag erneut aufeinander.
Gürbetal startete aggressiver und offensiver ins Spiel als noch am Samstag. Sie liessen den Trimbacherinnen wenig Zeit in der Angriffsauslösung und setzen sie häufig in der eigenen Zone unter Druck. So waren es auch die Gürbetalerinnen, welche nach vier Minuten als erste Mannschaft scoren konnte. Die Trimbacherinnen liessen sich jedoch nicht abschütteln und Wollschlegel konnte nach einem herrlichen Alleingang zum 1:1 ausgleichen. Das Spiel war hektischer und schneller als noch am Tag zuvor. So kam es vermehrt zu Freistössen, von denen Wollschlegel nach zwölf Minuten einen im Tor der Gürbetalerinnen versenken konnte.
Nach einer kurzen Verschnaufspause und verschiedenen Umstellungen in den Linien, kamen die Damen des UHC Trimbach mit neuer Energie aus der Kabine. Die frisch eingewechselte Carere eroberte den Ball und lochte diesen ein; 3:1 für Trimbach. Durch Unachtsamkeiten in der Defensive und etwas Glück auf Seiten von Gürbetal RK Belp, schafften diese bis zur zweiten Pausensirene erst den Anschluss und konnten gar zum 3:3 ausgleichen.
Das letzte Drittel startete erneut hektisch und Gürbetal schaffte es wiederum vorzulegen. Die Trimbacherinnen liessen sich auch diesmal nicht entmutigen und Wagner erzielte den Ausgleich zum 4:4. In der 49. Minute war es Best Playerin Wollschlegel, welche Trimbach erneut in Führung brachte. Nun galt es die letzten zehn Minuten zu überstehen und Ruhe zu bewahren. Die Gürbetalerinnen nahmen drei Minuten vor Schluss ihre Torhüterin raus und agierten zu sechst. So gelang ihnen der abermalige Ausgleich. Kurz vor Ende des dritten Drittels musste Hofmann für zwei Minuten auf die Strafbank.
Die reguläre Spielzeit war abgelaufen und es kam zur Verlängerung. Trimbach konnte die Überzahl nicht nutzen und so war es Schmutz, welche nach einem Gerangel vor dem Tor von Andres, mit sehr viel Glück für Gürbetal das Siegestor erzielen konnte.
Es steht nun 1:1 nach 2 Playoutspielen. Trimbach hat jetzt eine Woche Zeit sich auf das kommende Wochenende und zwei weitere Spiele (24. März 2018 um 19.00 Uhr in Belp und 25. März 2018 um 18.00 Uhr in Trimbach) vorzubereiten. Kopf hoch Frauen, Ruhe bewahren, Vertrauen und den Fokus wieder finden!

Telegramm
UHC Trimbach – Gürbetal RK Belp 5:6 n.V. (2:1; 1:2; 2:2; 0:1)
Gerbrunnen Trimbach, Zuschauer: 72
SR: Brüderli/Misteli
Tore: 3:50 Feller (Dürig) 0:1, 4:06 Wollschlegel 1:1, 11:54 Wollschlegel (Blättler) 2:1, 23:31 Carere 3:1, 32:51 Chavez (Hofmann) 3:2, 37:52 Portmann (Soltermann) 3:3, 41:39 Feller 3:4, 42:18 Wagner (Cordi) 4:4, 49:08 Wollschlegel (Zedi) 4:5, 57:52 Feller (Hofmann) 5:5, 63:36 Schmutz 5:6
Strafen: 4 x 2 min. Trimbach, 2 x 2 min. Gürbetal RK Belp
UHC Trimbach: Andres, Wollschlegel, Hell, Zedi, Di Nicola, Rütimann, Wagner, Gurtner, Lang, Hämmerli, Blättler, Carere, Cordi, Wernli.
Bemerkungen: Trimbach ohne Sigrist, Bortis, Rösli (alle verletzt), Gmür (krank), Stalder, Christen, Grütter, Kyburz  (alle Einsatz U21).

Der UHC Trimbach reiste am Samstag für das erste Playout-Spiel nach Belp. Das Ziel war klar, fokussiert und ruhig spielen und den ersten Sieg mit nach Hause nehmen. Das Spiel startete mit einem Bullygewinn für Trimbach, jedoch konnte Belp den Ball erobern, konterte und Geiser erzielte nach 11 Sekunden das erste Tor für Belp. So hatte man sich den Start des Spiels nicht vorgestellt. Nach dem anfänglichen Schock gelang es den Trimbacherinnen immer mehr Sicherheit zu finden. Gmür konnte mit einem gezielten Schuss für die Solothurnerinnen den Ausgleich erzielen. Nun folgten vermehrt Schüsse aufs Tor der Gürbetalerinnen. Nach einem starken Angriff von Trimbach, konnte jedoch eine Gürbetalerin den Ball abfangen und einen Konter einleiten, welchen Portmann sicher mit einem Tor abschloss. Der Pausenstand nach dem 1.Drittel hiess 2:1.
Die Ansage in der Kabine war deutlich: Konter unterbinden, einfach spielen, ruhig bleiben und uns auf unsere Stärken berufen. Ausserdem wurden zwei Wechsel vorgenommen: Stalder kam für Cordi und Gurtner für Blättler. Der Beginn des zweiten Drittels war zaghaft. Es gab Chancen auf beiden Seiten, keine führten jedoch zu einem Tor. In der 29. Minute fasste sich Rütimann ein Herz und erzielte mit einem sehenswerten Tor den Ausgleich. In der 33. Minute musste die Torschützin für 2 Minuten auf die Strafbank. Trimbach stand solide in der Box und konnte in Unterzahl den Ball gewinnen. Zu viert kämpften sie sich in die Zone der Gürbetalerinnen und Hämmerli schoss einen Shorthander zum 2:3. Der Jubel war gross auf der Bank. Der Treffer rüttelte die Mannschaft auf und gab ihr Zuversicht für die verbleibenden 26 Minuten Spielzeit. Kurz vor der Pause war es Zedi, welche Trimbach erneut jubeln liess.
Das letzte Drittel begann nervös und die Trimbacherinnen konnten nicht an die Leistung und Unbeschwertheit des zweiten Drittels anknöpfen. Die Torhüterin Andres hatte viele schwierige Bälle vor ihrem Tor abzuwehren. Gürbetal drückte, lauerte auf Konter und konnte die langen Bälle von Trimbach oft abfangen. In den verbleibenden 10 Schlussminuten gelang es Trimbach jedoch durch Hell und Wollschlegel ihren Vorsprung auszubauen.
Trimbach gewinnt somit das erste von maximal 5 Playout-Spielen mit 2:6. Die Freude und Erleichterung war gross. Nach einer kurzen Erholung treffen die beiden Mannschaften am Sonntag, 18. März, 19.30 Uhr für das 2. Playout-Spiel aufeinander. Die Trimbacherinnen nehmen den Schwung und das tolle Gefühl nach dem Spiel mit. Es heisst jedoch wieder von Null beginnen, fokussieren, kommunizieren, ruhig bleiben und vertrauen. Knoten Nr. 1 ist gelöst – Nr. 2 und 3 warten darauf gelöst zu werden.

Matchtelegramm:
Gürbetal RK Belp – UHC Trimbach 2:6 (2:1 / 0:3 / 0:2)
GDFH Neumatt Belp, Zuschaueranzahl: 66
SR: Schmutz/Müller
Tore: 0:11 Geiser (Portmann) 1:0, 04:18 Gmür (Hell) 1:1, 15:18 Portmann (Hofmann) 2:1, 29:57 Rütimann 2:2, 34:30 Hämmerli (Lang) 2:3, 37:33 Zedi 2:4, 52:38 Hell (Wollschlegel) 2:5, 55:46 Wollschlegel (Wernli) 2:6.
Strafen: 1 x 2min. Trimbach
UHC Trimbach: Andres, Gmür, Wollschlegel, Hell, Zedi, Di Nicola, Rütimann, Stalder, Gurtner, Lang, Hämmerli, Blättler, Cordi, Wernli.
Bemerkungen: Trimbach ohne Sigrist, Bortis, Rösli (alle verletzt) Carere und Wagner (abwesend), Best Player Hell (Trimbach), Steiner (Gürbetal)

Knapp an der Sensation vorbei
Die Trimbacherinnen verlieren denkbar knapp mit 2:3 und scheiden im Playoff-Viertelfinal aus.

Wer letzten Sonntag in der Gerbrunnenhalle das Spiel zwischen den Trimbacherinnen und den Hot Chilis verfolgte, traute seinen Augen nicht. K(n)app war es…… Knapp in Bezug aufs Resultat und Kapp die Doppeltorschützin der Chilis, die den Unterschied ausmachte. Zwei Mal führte der UHC Trimbach gegen die sichtlich nervös wirkenden Favoritinnen aus Rümlang. Mit einer beherzten und kämpferischen Leistung schafften es die Trimbacherinnen die Chilis an den Rand einer Niederlage zu bringen. Und wäre der Schuss in der 53. Minute unter anstatt an die Latte…… wäre, hätte, könnte, Fakt ist am Ende schaffen es die Rümlangerinnen in den Playoff-Halbfinal und die Frauen des UHC Trimbach werden ab Mitte März um den Ligaerhalt kämpfen. Wenn sie so spielen stehen die Chancen um den Verbleib in der Nationalliga B sehr gut.

Telegramm
UHC Trimbach – Hot Chilis Rümlang 2:3 (2:1 / 0:2 / 0:0)
Gerbrunnen Trimbach, Zuschaueranzahl: 47
SR: Muntwiler/Chuard

Tore: 9:38 Wollschlegel (Hell) 1:0, 15:53 Hagg (Knecht) 1:1, 17:19 Wagner (Di Nicola) 2:1, 22:20 Kapp (Lackova) 2:2, 38:00 Kapp (Hagg) 2:3
Strafen: 1 x 2 Trimbach, 1 x 2 Hot Chilis

UHC Trimbach: Andres ,Walther, Christen, Gmür; Wollschlegel, Kyburz, Hell; Zedi, Di Nicola; Rütimann, Stalder, Wagner; Wüthrich, Grütter; Gurtner, Lang, Hämmerli; Blättler

Bemerkungen: 36:11 Timeout Hot Chilis, 56:53 Timeout Trimbach, Trimbach ohne Sigrist, Bortis, Wernli, Cordi, Carere, Rösli (alle verletzt), Best Player Kyburz (Trimbach), Hagg (Hot Chilis)

Playoffs schreiben andere Gesetze…
… zumindest bis zur 34. Minute, aber alles der Reihe nach. Nach 21 „Testspielen“ galt es endlich ernst. Dass der Vorrundensieger Hot Chilis Rümlang 50 Punkte mehr auf dem Konto hatte als das Tabellenschlusslicht Trimbach, spielte ab sofort keine Rolle mehr, denn es gilt nun die Best-of-3-Serie zu gewinnen. Besondere Spiele erfordern besondere Massnahmen, daher arbeiteten die Trimbacherinnen u.a. auch mit einem Mentaltrainer zusammen und dank der minutiösen Vorbereitung des Trainerstaffs auf den Gegner, war der Glaube an eine Sensation spürbar. Mit drei U17-Spielerinnen verstärkt, davon zwei in den Starting 6, begannen die Trimbacherinnen kämpferisch und wollten die Chilis nicht ihr Spiel aufziehen lassen. Nach der bereits zweiten Strafe gegen die Chilis im ersten Drittel, gelang es der Trimbacher Power-Play-Formation den Underdog nach einem Konter in Führung zu bringen. Rütimann verwertete eiskalt. Mit einer gut organisierten Defensive konnten die Trimbacherinnen den Vorsprung in die erste Pause mitnehmen.
Wende innert 50 Sekunden
Bis zur 34. Minute hatten die Gäste alles im Griff und es lief nicht nach „Chili-Geschmack“. Doch dann wendete der Paradeblock der Chilis die Partie mit 3 Toren innert 50 Sekunden. Zwar konnte sich der Underdog in den folgenden Minuten wieder etwas fangen, trotzdem gingen die Chilis nun mit einem 4:1 Polster in die Pause. Nach 45 Minuten erhöhte Huber auf 5:2, ehe die beiden U17-Spielerinnen der Gäste sich das nicht gefallen liessen. Best Playerin Kyburz versenkte auf Pass von Christen den Ball unter der Latte und liess die Hoffnungen der Solothurnerinnen wieder aufleben. Doch 4 Minuten später war es erneut Huber mit einem Drehschuss, die für die Chilis einnetzte. Am Ende stand es 8:2. Der Sieg der Chilis war sicher verdient, doch wohl zu hoch ausgefallen, waren die Favoriten doch das effizientere und spielbestimmende Team. Die aufopfernd kämpfenden Trimbacherinnen haben nun in Spiel 2 zu Hause in der Gerbrunnen-Halle die Chance die Playoff Serie auszugleichen.

Telegramm

Hot Chilis Rümlang – UHC Trimbach 8:2 (0:1 ; 4:0 ; 4:1)
Heuel Rümlang, Zuschauer: 86
SR: Schmutz/Müller
13.38 Rütimann 0:1, 34.24 Kapp 1:1, 34.40 Eigentor 2:1, 35.13 Lackova 3:1, 39.14 Kapp (Knecht) 4:1, 45.52 Huber 5:1, 45.59 Kyburz (Christen) 5:2, 49.57 Huber (Faude) 6:2, 54.48 Schnyder (Schellenberg) 7:2, 57.52 Rogenmoser (Berry) 8:2

UHC Trimbach: Andres (Senkpiel); Christen, Gmür; Wollschlegel, Kyburz, Hell; Zedi, Di Nicola; Rütimann, Stalder, Wagner; Blättler, Wüthrich; Gurtner, Lang, Hämmerli
Bemerkungen: 35. Timeout Trimbach, Trimbach ohne Sigrist, Bortis, Rösli, Cordi, Carere, Wernli (alle verletzt)

UHC Laupen ZH – UHC Trimbach

Obwohl der Tabellenzweite UHC Laupen bereits nach dem Start ins zweitletzte Spiel der Qualifikation deutlich mehr Ballbesitz vorweisen konnte, hielt Trimbach mit viel Kampfgeist wacker dagegen. So brachten weder das Chancenplus auf Seiten des Heimteams, noch die punktuellen Vorstösse der Gäste zählbares auf die Spielanzeige, so dass die ersten 20 Minuten einen torlosen Verlauf nahmen.

In der 23. Minute eröffnete Laupen schliesslich das Score und brachte den Ball hinter die Torlinie der Gäste. Jedoch gelang es beiden Teams in der Folge nur noch, sich in Überzahlsituationen durchzusetzen und je einmal zu punkten. Ein Hochkaräter vor Laupens Gehäuse, wurde kurz vor der zweiten Pause nicht verwertet. Somit starteten die Trimbacherinnen mit einer Hypothek von einem Tor ins letzte Drittel.

Nun zogen die Gastgeberinnen ihren heutigen Trumpf aus dem Ärmel und machten sich das dezimierte Trimbacher Kader zum Vorteil. Aufkommende Unkonzentriertheiten und die zunehmend müden Beine der Gäste, wurden gnadenlos ausgenutzt und ein wahrer Torregen prasselte auf die Trimbacherinnen ein. Allein Laupens S. Wildermuth, konnte sich innerhalb von 6.5 Minuten dreimal als Torschützin eintragen lassen.  Auch ein spätes Timeout von Trimbach konnte keine Wende mehr einleiten und so verloren die Gäste nach zwei sehr gut gespielten Dritteln schlussendlich überdeutlich mit 1:8.

Matchtelegramm

UHC Laupen ZH – UHC Trimbach 8:1 (0:0, 2:1, 6:0)
Sporthalle Elba, Wald ZH. 75 Zuschauer. SR Keller/Schryber.
Tore: 23. A. Wildermuth (S. Hofmann) 1:0. 26. S. Stalder (T. Di Nicola) 1:1. 28. S. Sturzenegger (S. Hofmann) 2:1. 46. M. Zimmermann (C. Walder) 3:1. 47. S. Wildermuth (S. Gasner) 4:1. 51. S. Wildermuth (R. Widmer) 5:1. 54. S. Wildermuth (L. Vontobel) 6:1. 54. A. Holst (A. Wildermuth) 7:1. 56. S. Sturzenegger (C. Walder) 8:1
Strafen: 1 x 2 Minuten gegen UHC Laupen ZH. 2 x 2 Minuten gegen UHC Trimbach

UHC Trimbach: Andres; Blättler, Di Nicola, Gmür, Zedi, Hämmerli, Wagner, Gurtner, Hell, Wollschlegel, Rütimann, Stalder, Lang
UHC Trimbach ohne: Carere, Sigrist, Cordi, Bortis, Rösli, Wernli (alle verletzt)

UHC Laupen ZH: Wenger; Spaargaren, Grob, Holst; Keller, Sturzenegger, Gasner, L. Rüegg, Altwegg, Umbricht, Widmer, M. Rüegg, Gmür, Hofmann, A. Wildermuth, Walder, Eisenbart, S. Wildermuth, Linhardt, Vontobel, Zimmermann, Debrunner

 

UHC Trimbach – Unihockey Basel Regio

Das Spiel war erst gut drei Minuten alt, als Unihockey Basel Regio ein erstes Missverständnis in der Trimbacher Abwehr ausnutzen konnte und in Führung ging.  Die Gäste spielten effizient und Trimbach zu fehleranfällig. So konnten die Baslerinnen im ersten Drittel auch gleich mit 0:4 davonziehen. Einzig mit einer sehenswerten Kombination von Wagner auf Lang zum ersten Treffer in der 19. Minute erhielt Trimbach den Hoffnungsfunken am Lodern.

Im Mittelabschnitt hatte sich einiges zu ändern, wollten die Solothurnerinnen im letzten Qualifikationsspiel noch ein Wörtchen mitreden. Basel konnte aber gleich wieder eine Kontersituation kreieren, schob zum 1:5 ein und erhöhte im Dreiminutentakt auf 1:7. Das Timeout des Trainerduos Graber/Lampart zeigte einige Minuten später dann aber Wirkung: Wollschlegel kämpfte sich zweimal erfolgreich durch die Abwehr der Gäste und konnte in der 34. und 38. Minute einnetzen. Doch auch Basel Regio blieb noch zweimal treffsicher, so dass die Pausenbilanz mit 3:9 ernüchternd blieb.

Das 10. Tor fiel nach 44 Minuten Spielzeit, was nach dem anstrengenden Wochenende gegen Ende teilweise auch am Nervenkostüm der Gastgeberinnen nagte, worauf die Schiedsrichter Strafen auszusprechen hatten. Immerhin überstand das Heimteam die letzten Minuten in Unterzahl mit vereinten Kräften ohne weiteren Gegentreffer. Die 3:10-Niederlage war zu diesem Zeitpunkt aber ohnehin bereits klar genug.

Ende der Qualifikation – Start der Playoffs

Damit beendet der UHC Trimbach die Qualifikationsphase ihrer ersten NLB-Saison auf dem letzten Platz. Bereits am nächsten Wochenende werden die Playoffs gegen den Tabellenleader Hot Chilis Rümlang-Regensdorf ausgetragen.

Matchtelegramm

UHC Trimbach – Unihockey Basel Regio 3:10 (1:4, 2:5, 0:1)
Giroud Olma – Turnhallen BBZ, Olten. 43 Zuschauer. SR Jakob/Rüst.
Tore: 4. M. Sirola (K. Kantokorpi) 0:1. 11. G. Blank (N. Huber) 0:2. 14. J. Kesälä (I. Mäkinen) 0:3. 17. I. Mäkinen (J. Kesälä) 0:4. 19. J. Lang (D. Wagner) 1:4. 21. K. Kantokorpi (I. Mäkinen) 1:5. 24. S. Hettich (F. Koch) 1:6. 27. F. Koch (L. Mistri) 1:7. 34. F. Wollschlegel 2:7. 38. F. Wollschlegel (S. Stalder) 3:7. 38. I. Mäkinen (K. Stebler) 3:8. 39. N. Huber (S. Kramer) 3:9. 44. J. Kesälä (K. Stebler) 3:10
Strafen: 2 x 2 Minuten, 1 x 5 Minuten, 1 x 10 Minuten MS  gegen UHC Trimbach. 2 x 2 Minuten gegen Unihockey Basel Regio.

UHC Trimbach: Andres; Blättler, Di Nicola, Gmür, Zedi, Hämmerli, Wagner, Hell, Wollschlegel, Rütimann, Stalder, Lang
UHC Trimbach ohne: Gurtner, Carere, Sigrist, Cordi, Bortis, Rösli, Wernli (alle verletzt)

Unihockey Basel Regio: Sägesser, Laulajainen; Stebler, Bröckelmann, Koch, Kantokorpi, Huber, Mistri, Kramer, Müller, Doppler, Blank, Hettich, Kramer, Stocker, Kesälä, Sirola, Mäkinen, Grütter, Müller

Der UHC Trimbach traf drei Runden vor Schluss der regulären Meisterschaft auf den Leader aus Rümlang-Regensorf. Eben dieses Team wird voraussichtlich auch zum Play-off-Gegner der Solothurnerinnen – keine leichte Aufgabe also. Das Spiel fand in Zofingen statt und weckte im Vorfeld gute Erinnerungen an die Partie vom 6. Januar, die ebenfalls im Bildungszentrum der Thutstadt ausgetragen worden war. Damals bot das Heimteam den Gästen aus dem Tessin einen harten Kampf und schrammte knapp an einem Sieg vorbei.

Die Hot Chilis allerdings stellten gleich zu Beginn der Partie klar, dass sie nicht zufällig auf dem ersten Tabellenrang stehen. Das 1:0 dämpfte dann die eher zurückhaltend gestarteten Trimbacherinnen noch mehr. Es dauerte eine Weile bis sich diese nach einem weiteren Gegentor wieder gefangen hatten.

Der Start ins zweite Drittel gelang den Gastgeberinnen dann viel besser. Überhaupt war das Mitteldrittel der beste Spielabschnitt aus Sicht des UHC Trimbach. Mit sechs schönen Schüssen aufs Tor, wobei zwei dann auch im Tor landeten, bäumte sich das Team gegen die überlegenen Zürcherinnen noch einmal auf. Am Ende war aber Rümlang-Regensdorf zu stark. Trimbach glänzte immer wieder mit Einzelaktionen, während die Hot Chilis als Team geschlossener auftaten.  Sie waren das aggressivere Team, das jederzeit zum Abschluss bereit war. So ist das Endresultat von 11:2 für die Chilis nicht weiter verwunderlich. Zwar zeigten die Trimbacherinnen in den letzten 10 Minuten noch einmal etwas von ihrem Können, den Rest haben sie sich aber für die Playoffs aufgespart.

3×3

Der UHC Trimbach unternahm am Samstag, 20. Januar 2018 wieder einmal eine Reise ins Zürcher Oberland. Im letzten Spiel gegen die FB Riders im November, lautete der Spielstand 2:1. Die Torhüterin Sigrist wurde damals als beste Spielerin ausgezeichnet, da sie unzählige Bälle der Gegnerinnen abwehrte und diese am Ende lediglich zwei Tore zu verbuchen vermochten. Das Ziel für das heutige Spiel war, möglichst kein Tor zuzulassen. Im Kader mit dabei waren auch Tanja Kyburz und Marieke Sankpiel, welche zu ihren ersten NLB-Einsatz kamen und diese Aufgabe gut meisterten.

Der UHC Trimbach startete verhalten ins erste Drittel. So gelang I. Brünn bereits nach 1:23 das 1:0 für die FB Riders. Nach einer Zweiminutenstrafe wegen einem Abstandfehler, spielten die Solothurnerinnen ein gutes und konzentriertes Boxplay. Leider gelang es Bühler kurz vor Ende der Zweiminutenstrafe, mit einem platzierten Schuss, die FB Riders mit 2:0 in Führung zu bringen. Bereits in der 9. Minute erzielte Werz mittels Freistoss das 3:0. Es folgten gute Angriffe von Seiten der Trimbacherinnen, leider wurden sie aber nicht mit einem Tor belohnt. In der 14. Minute eroberte Stalder den Ball, dieser fand jedoch nicht den Weg ins Tor, da Brünn diesen abzuwehren vermochte.

Die Traineransprache in der Kabine war deutlich. Nach verschlafenen ersten 10 Minuten, sei eine Steigerung vorhanden gewesen, nun müsse aber das Ziel sein das zweite Drittel zu gewinnen und schneller umzuschalten. Die Trimbacherinnen begannen konzentriert und erspielten sich die eine oder andere Chance, jedoch nutzen die FB Riders eine kurze Unachtsamkeit und so erzielte Werz in der 24. Minute das 4:0. Nach einem Stockschlag von hinten agierte der UHC Trimbach nur zu viert. Das Boxplay konnte aber ohne Tor überstanden werden. Die FB Riders erzielten zwar in der Überzahl kein Tor, jedoch gelangen ihnen innerhalb von einer Minute zwei Tore. Spielstand nach dem zweiten Drittel 6:0.

Im letzten Drittel kam es zu einem Torhüterwechsel beim UHC Trimbach. Neu zwischen den Pfosten M. Senkpiel. Diese wurde auch gleich ein paar Mal geprüft, ehe Brünn nach wenigen Minuten zum 7:0 für die FB Riders einlochte. Bereits 6 Minuten später erzielte wiederum Brünn, welche nach dem Spiel als wertvollste Spielerin ausgezeichnet wurde, das 8:0. Wiederum nur eine Minute später konnte Gärtner den neunten und letzten Treffer für die FB Riders erzielen. Nach einem Time-Out für Trimbach und der Ansage, aufzuwachen und jeden Schuss zu blocken, gelang es Wollschlegel schliesslich ein Tor zu erzielen. In den letzten 10 Minuten machte Trimbach Druck aufs Tor und versuchte sich gegen die hohe Niederlage aufzubäumen. Leider blieb es beim Endresultat von 9:1. Für das heutige Spiel gegen die Erstplatzierten Hot Chilis gilt es neuen Mut zu fassen, an sich und die Mannschaft zu glauben und gemeinsam eine erneute Niederlage abzuwenden.

Matchtelegramm FB Riders DBR – UHC Trimbach 9:1 (3:0, 3:0, 3:1)
Roosriet Rüti ZH, 56 Zuschauer, SR Schmutz/Müller

Tore: 1:23 I. Brünn (E. Scherrer) 1:0, 5:12 J. Bühler 2:0, 9:06 A. Werz 3:0, 24:45 A. Werz 4:0, 35:34 I. Brünn 5:0, 36:45 I. Devenoge (J. Bühler) 6:0, 41:09 I. Brün (E. Scherrer) 7:0, 47:52 I. Brün (P. Pfister) 8:0, 48:07 N. Gärtner (P. Pfister) 9:0, 48:21 F. Wollschlegel 9:1.
Strafen: 2 x 2min gegen UHC Trimbach

UHC Trimbach: Sigrist, Senkpiel, Andres, Zedi, Blättler, Di Nicola, Gmür, Hämmerli, Wagner, Gurtner, Hell, Wollschlegel, Rütimann, Stalder, Lang, Kyburz, Grütter
Ohne: Rösli, Cordi, Bortis, Wernli (alle verletzt), Carere (abwesend)

FB Riders DBR: Brünn, Gerber, Bühler, Stadelmann, Gatzsch, Altwegg, Brünn, Devenoge, Pfister, Thoma, Polenska, Werz, Scherrer, Widmer, Bareth, Brünn, Hausheer, Gärtner, Roten

UHC Trimbach vs. UH Lejon Zäziwil

Nach dem vergangenen Wochenende waren die Damen des UHC Trimbach zuversichtlich für das Meisterschaftsspiel gegen UH Lejon Zäziwil. Sie konnten bereits anfangs Saison einen ersten Punkt gegen diese Mannschaft holen.

Starkes erstes Drittel
Konzentriert starteten die Solothurnerinnen in das Startdrittel. Bereits in der 8. Minute konnte Lang den Ball im Tor versenken. Die Führung war aber nicht von langer Dauer und die Gäste glichen noch in der selben Minute aus. In der 18. Minute waren es wieder die Gastgeberinnen, die durch Rütimann ein weiteres Führungstor erzielten, doch auch diesmal hielt der Vorsprung nicht lange an. Auf beiden Seiten kam es vermehrt zu schönen Torchancen, welche aber ungenutzt blieben und so ging es in die erste Drittelspause.

Unkonzentriertes Mitteldrittel
Nach der Pause, machten die Gäste vermehrt Druck auf das heimische Tor. Dadurch wurden auf der Seite von Trimbach vermehrt Fehler provoziert, welche natürlich von den Bernerinnen gekonnt ausgenutzt wurden. Durch schönes Passspiel der Gegnerinnen, war es für Trimbach schwierig, sich wieder ins Spiel einzubringen und die Trimbacherinnen mussten gleich 3 Tore innerhalb von
8 Minuten hinnehmen. So endete das zweite Drittel mit dem Spielstand von 2:5.

Verlorenes Schlussdrittel
Die Gäste hielten das Tempo der letzten 20 Minuten hoch und es gelang den Solothurnerinnen nur schwer Torchancen zu kreieren. Wieder stand das Heimteam unter enormen Druck und mussten so einige Gegentreffer hinnehmen. Auch die ausgesprochene 5-Minuten Strafe und zugleich eine 2-Minuten-Strafe gegen die Gäste, halfen dem Heimteam nicht viel. Lediglich ein Anschlusstreffer wurde durch Rütimann auf schönes Passspiel von Wollschlegel noch erzielt. So endete das Spiel mit einem Schlussstand von 3:9.

Matchtelegramm
UHC Trimbach – UH Lejon Zäziwil 3:9 (2:2, 0:3, 1:4)
Gerbrunnen, Trimbach. 51 Zuschauer. SR Brüderli/Misteli

Tore: 8. J. Lang (R. Gmür) 1:0, 8. S. Knörr (L. Locher) 1:1, 17. A. Rütimann (D. Wagner) 2:1, 18. S. Knörr (L. Locher) 2:2, 23. I. Gilgen (A. Schmid) 2:3, 26. R. Bieri (M. Mosimann) 2:4, 31. C. Bleuer 2:5, 41. S. Knörr (R. Bieri) 2:6, 45. M. Mosimann (S. Knörr) 2:7, 49. A. Rütimann (F. Wollschlegel) 3:7, 53. R. Sterchi 3:8, 58. L. Locher (C. Bleuer) 3:9.
Strafen: 1 x 2 min. gegen UHC Trimbach, 1 x 5 Minuten (T. Lüthi), 1 x 2 min. gegen UH Lejon Zäziwil

UHC Trimbach: Sigrist, Andres, Zedi, Blättler, Di Nicola, Gmür, Hämmerli, Wagner, Carere, Gurtner, Hell, Wernli, Wollschlegel, Rütimann, Stalder, Lang
Ohne: Rösli, Cordi, Bortis (alle verletzt)
UH Lejon Zäziwil: Gurtner, T. Locher, L. Locher, Baioni, Burger, Fankhauser, Badertscher, Hug, Schmid, Mosimann, Spring, E. Gurtner, Zaugg, Gilgen, M. Bieri, Sterchi, Lüthi, Bleuer, R. Bieri, Knörr

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