Autor: Redaktion

Bericht bisherige Meisterschaftsrunden Herren 4. Liga

Geschätztes Lesevolk, Wortartisten und Stocksportverrückte,

ich melde mich aus einer etwas längeren Kreativpause zurück. Mittlerweile haben die Trimbacher Herren schon sieben von neun Spieltagen der Saison 19/20 absolviert. Dies sollte eigentlich ein griffiger Rückblick über die letzten Monate werden.
Wenn ich mich richtig besinne, ist der letzte Bericht im sich wieder sehr weit weg anfühlenden Jahr 2019 erschaffen worden. Seither ist viel Wasser die Aare herabgeflossen (was für eine scheiss Floskel). Der Dezember brachte nicht nur viele Festivitäten und gepflegten Alkoholismus mit sich, sondern verbreitete mit dem Nichterscheinen der Himmelsflocken und dem systematischen Überkonsum von Weihnachtsmärkten und Zimtsternen quasi Weihnachtsstimmung. Der Dezember brachte unserer Herrenmannschaft hart erkämpfte vier Punkte aus vier Spielen ein. Wie so oft zeigten wir eine gute und eine schwache Partie. Coach Schenkers Nerven will diese Saison definitiv niemand haben. Dagegen wäre ein Besuch im Verzasca-Tal zum Bungee springen pure Erholung.

Stellt euch nun vor, ihr steht in dreckigen Überhosen vor einem viergeschossigen Neubau, neben euch wurden gerade zwölf Paletten Parkettboden abgeladen. Die Motivation ist in diesem Fall nicht am Überborden…nachvollziehbar. Naja, irgendwann muss man beginnen, so packten wir je zwei Stück und los ging das Ganztages Fitnessprogramm für Arme, Beine und Po. Wir betraten das Wohnobjekt und erspähten einen Lift. Es war ein Glücksgefühl vorhanden, das kann man sich nicht vorstellen. Umso tiefer war der Fall in eine leichte Depression, nachdem mein Kumpel festgestellt hatte, dass der Lift noch ausser Betrieb ist. Alle Gebete, Kraftausdrücke und eine Prise Galgenhumor halfen nichts, Hand auf Herz, Füsse auf den Tisch, wir mussten die Beine unter die Arme nehmen. Das stundenlange Treppensteigen wurde zum mentalen Kampf. Pro Stockwerk begegnete man aber immer wieder den gleichen Arbeitern anderer Berufsgattungen, mit welchen man von Zeit zu Zeit eine Art humoristisch-mobile Fernbeziehung führte. Da war einerseits der Italiener Paolo, früher Babo-Barbier mit der flinken Schere, heute Gipser. Seine Spässe, wilden Gestiken und Lachkrampfmimiken waren legendär, auch wenn wir nur die Hälfte verstanden hatten. Im zweiten Stock wartete jeweils Onyemaechi, Maler und ursprünglich aus dem Kongo. Die Fragestellung in der Bedeutung seines Namens: «Wer weiss, was morgen ist» konnten wir mit ziemlicher Sicherheit beantworten, nämlich heftigen Muskelkater an Stellen, von denen man nicht weiss, dass da überhaupt Muskeln existieren. Er versuchte uns mit Gesang und seinem afrikanischen Rhythmusgefühl stets zu motivieren, ein herrlicher Typ. Zu Oberst war der Ur-Basler Heini tätig. Ein wahrer Gaukler, welcher uns jeweils nach gefühlt jedem dritten Aufstieg auf den Mount Everest mit einem Schnitzelbangg empfing. Dank solch herrlichen Leuten wurde die Knochenbüez sehr kurzweilig.
Unihockeytechnisch brachte uns der Januar keine Schönheitspreise. Er zeigte eher Parallelen zum mentalen Kampf des Parkettschleppens auf und liess Liebhaber des körperbetonten Sports jubeln. Einen Spieltag, nur sechs Feldspieler und irgendwie einen Punkt aus Wangen gerettet. Die Aufholjagd gegen Liestal war geradezu episch, um so frustrierender war das Drama gegen Nuglar, welches nun im Buch «100 spektakulärste Niederlagen der Sportgeschichte» auf Seite 53 zu finden ist.

Im Februar durften wir unsere Heimrunde durchführen. Zwei prestigeträchtige Spiele standen auf dem Programm. Gegen Wangen mussten wir uns nach einem emotionalen und kampfüberbetonten Spiel geschlagen geben (lag vielleicht auch noch etwas an der Vorgeschichte). Gegen Kappel gaben wir den Vollerfolg zehn Sekunden vor Ende aus der Hand und konnten uns immerhin ein Unentschieden gutschreiben lassen.

Nun stehen wir zwei Runden vor Saisonende im luftlehren Tabellenraum. Auffallend: Die meisten der letzten Spiele waren eher kampfbetont…woran das wohl liegen mag?

Hochachtungsvoll

A.Coray: excusez-moi, bin etwas abgedriftet

Anmerkung: Es folgen nächstens ein paar Zeilen zum Saisonabbruch durch das Corona-Virus

Spielberichte 6. Meisterschaftsrunde Juniorinnen C

Früh am Morgen machten wir uns auf den Weg nach Zürich, um in der zweitletzten Meisterschaftsrunde gegen die beiden einheimischen Teams Floorball Zürich Lioness und Limmattal anzutreten. Sollten wir beide Spiele gewinnen wären wir bereits jetzt klarer Sieger der Gruppe B.

Der erste Gegner, war unser direkter Verfolger Floorball Zürich Lioness. Die Trimbacherinnen zeigten eine sehr solide Leistung. Es wurde um jeden Ball gekämpft, gut verteidigt und wunderschön zusammengespielt. Doch die Defensive des Gegners war schwer zu durchbrechen. Zusätzlich erhielten wir auch noch eine 2-Minuten Strafe aufgrund eines Abstandsfehlers, welche wir aber ohne Probleme überstanden, da der Ball praktisch die ganzen zwei Minuten in unserem Besitz blieb. Nach 20 Minuten Spielzeit konnten die Trimbacher Mädels mit einem verdienten 2:0 in die Pause gehen. Auch in der zweiten Halbzeit war es schön zu sehen, wie die Trimbacherinnen gute Passkombinationen herausspielten und so nochmals fünf weitere Tore erzielten konnten. Unglücklicherweise standen wir in der Verteidigung nicht mehr so kompakt, so dass wir auch vier Gegentreffer einstecken mussten. Nichts desto trotz zeigten wir ein tolles Spiel und gingen mit einem 7:4 als verdiente Sieger vom Feld.

Nach einer kurzen Pause wartete schon der zweite Gegner, Limmattal auf uns. Bei diesem Spiel harzte am Anfang so ziemlich alles. Die Verteidigung stimmte nicht und das Spiel nach vorne wollte auch nicht so wirklich funktionieren. Das Zusammenspiel wurde glücklicherweise immer besser, jedoch bei weitem nicht vergleichbar mit der Leistung im ersten Match. Zudem bekamen wir noch einen Penalty zugesprochen, welcher leider nicht verwertet werden konnte. Mit einem 5:1 verabschiedeten wir uns dann in die Pause. Dort wurden die zu verbessernden Punkte besprochen. Mit neuem Elan starteten wir in die zweite Halbzeit und konnten noch sieben weitere Tore erzielen. Gegentreffer kassierten wir nach der Pause nur noch einen Einzigen, was aber vor Allem auf die starke Leistung unserer Torhüterin zurückzuführen ist, welche viele Tore verhindert hat. So gewannen wir das zweite Spiel gegen den Letztplatzierten deutlich mit 12:2.

Das Gesamtziel haben wir erreicht und sind unserer Rolle als Favorit in der unteren Tabellenhälfte gerecht geworden. Der 1. Platz der B-Tabelle geht mit einem Vorsprung von 6 Punkten sowie einem deutlich besseren Torverhältnis (87 Punkte Unterschied zum Zweiten) deutlich an uns. Nun wollen wir die letzten beiden Meisterschaftsspiele dieser Saison Ende März auch noch souverän beenden.

UHC Trimbach: Nadia, Mirjam, Sara, Milena, Noelle, Alina, Selina, Aurora, Silja, Nina, Emilia, Janina

Spielberichte 7. Meisterschaftsrunde Damen 3. Liga KF

Letzten Sonntag trafen zehn top motivierte Unihockeyanerinnen aus Trimbach in Schötz auf die Tabellenführende Mannschaft STV Spreitenbach II und das Schlusslicht der Tabelle die Gegnerinnen vom TV Tegerfelden.

Spiel 1 vs. STV Spreitenbach II (3:5)
Spreitenbach war nicht bereit die Tabellenführung irgendjemandem abzugeben und dies kriegten auch die Trimbacherinnen zu spüren. Von der ersten Minute an war es ein sehr intensives Spiel. Beide Mannschaften schenkten sich nichts. Ein kleiner Fehler und es war passiert. Spreitenbach schoss ein Tor. Die Halbzeit endet mit dem Spielstand von 0:1. Es war noch nichts verloren und wir gingen mit einem o:o-Gefühl noch präsenter zurück aufs Spielfeld. In der zweiten Halbzeit kämpften beide Mannschaften von vorne. Dank tollen Spielzügen und starken Einsätzen ist es uns gelungen drei Tore zu schiessen. Aber Spreitenbach liess nicht nach und schaffte es noch einmal vier gezielte Schüsse in unserem Tor zu versenken. Das Spiel endete 3:5 für Spreitenbach.

Tore für Trimbach: Baumgartner (2), Egloff

Spiel 2 vs. TV Tegerfelden (9:4)
Bereits beim Einwärmen für das Spiel gegen den TV Tegerfelden zeigten sich die Trimbacherinnen nicht mehr ganz so konzentriert. Der harte Kampf gegen Spreitenbach schien doch sehr an ihren Kräften gezerrt zu haben. So starteten die Trimbacherinnen dann auch mit wenig Energie, etwas unkontrolliert und chaotisch in die erste Halbzeit. Dies nutzte der TV Tegerfelden gnadenlos aus und schoss sogleich das 1:0. Das Gegentor schien Trimbach wach zu rütteln. Endlich fanden sie zu ihrer alten Form zurück und begannen das Spiel zu kontrollieren und dominieren und konnten mit einem soliden Vorsprung von 4:1 in die Pause gehen. Auch nach der Pause dominierte Trimbach das Spiel. Möglicherweise auch etwas motiviert durch das Versprechen des Trainers, die ersten drei Torschützinnen mit einem Schoggistängeli zu belohnen – welches es jedoch dem Publikum zu verteilen galt. Mit den letzten Kräften versuchte Trimbach kurz vor Spielschluss noch das zehnte Goal zu erzielen, was leider nicht gelang. Nichts desto trotz durfte Trimbach mit einem verdienten 9:4 vom Platz gehen.

Tore: für Trimbach: Loosli (4), Baumgarter (1), Frech (2), Heimgartner (2)

Zuschauerverbot Heimrunde B-Junioren vom 08.03.2020

Geschätzte BesucherInnen

Aufgrund der aktuellen Situation rund um das Coronavirus sowie nach eingehender Abklärung mit dem Gesundheitsamt des Kantons Solothurn sehen wir uns leider gezwungen, die Heimrunde der B-Junioren vom Sonntag, 08.03.2020, in der Gerbrunnen-Halle in Trimbach unter Ausschluss der Öffentlichkeit durchzuführen.

Zugelassen sind folgende Personen (Aufzählung abschliessend):
• Spieler + BetreuerInnen der teilnehmenden Teams
• SchiedsrichterInnen
• HelferInnen seitens Organisators

Des Weiteren weist der Organisator auf die aktuell geltende Kampagne des BAG hin: Diesbezüglich wird auf ein Handshake nach Spielschluss ausnahmsweise verzichtet.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis!
Vorstand UHC Trimbach

Spielberichte 7. Meisterschaftsrunde Juniorinnen U21

Am 1. März war die letzte U21 Meisterschaftsrunde dieser Saison. Man wollte uns am letzten Spieltag nochmals herausfordern und wir mussten gegen die zwei stärksten Mannschaften antreten. Wir wussten, dass es keine einfachen Spiele werden und gerade darum wollten wir für unser Ziel bis zum Ertönen der Schlusssirenen kämpfen.

Wir gingen als geschlossenes Team in den ersten Match und kämpften von der ersten Sekunde an. Wir probierten die Konzentration hoch zu halten und unseren Gegner, Aergera Giffers, keine Chance zu lassen. Dies glückte uns auch sehr gut und wir konnten uns schon bald über eine 1:0-Führung freuen. Noch in der gleichen Halbzeit konnte Giffers in einem Powerplay aber den Anschlusstreffer erzielen und es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Somit konnten wir mit einem guten 1:1 in die Pause gehen, womit noch alles offen war. Nach der Pause starteten wir gut, verloren aber zwischenzeitlich kurz die Konzentration. Giffers konnte unsere schwachen fünf Minuten gnadenlos ausnützen und gingen so innerhalb kurzer Zeit 4:1 in Führung. Doch wir fingen uns wieder auf und konnten so weitere Treffer verhindern. Unglücklicherweise traf Giffers ein weiteres Mal und konnte damit ein Schlussergebnis von 5:1 zu ihren Gunsten auf das Feld zaubern.

Das zweite Spiel war kurz darauf gegen die Heimmannschaft Team Aarau. Auch dies sollte kein einfaches Spiel werden und wir wussten, dass uns die schwachen Minuten im vorherigen Spiel nicht nochmals unterlaufen dürfen. Im Grossen und Ganzen konnten wir gut mithalten, doch auf irgendeine Art gelang es den Aarauerinnen den Ball in der fünften Spielminute hinter die Linie zu bringen. Wir liessen uns dadurch aber nicht aus der Ruhe bringen, denn wir wussten, dass hier noch nichts entschieden war. Wir konnten ein Spiel entwickeln, welches den Aarauerinnen wenig Chancen zuliess und konnten so mit einem nur knappen Rückstand in die Pause gehen. Die Konsequenz, welche wir durchs Spiel entwickelten, konnten wir gut halten, so dass wir nur noch einen Treffer hinnehmen mussten. Ein intensives und energiereiches Spiel ging also in einer 2:0-Niederlage zu Ende und wir konnten am letzten Spieltag leider keine Punkte nach Hause bringen.

Unsere U21 konnte diese Saison auf dem 5. Rang abschliessen und kann sehr stolz auf sich sein! Ein so junges Team hat mehrheitlich solide Leistungen gezeigt und liess sich fast durch nichts aus der Ruhe bringen.

UHC Trimbach – Aergera Giffers:

1:0 Camille; 1:1 Giffers; 1:2 Giffers; 1:3 Giffers; 1:4 Giffers; 1:5 Giffers

UHC Trimbach – Team Aarau:

0:1 Aarau; 0:2 Aarau

Trimbach: Janine, Mirjam, Sina, Noemi M., Michelle, Camille, Anna Lisa, Cynthia, Fiona, Noemi V., Farchonda, Livia

Reise zum Cupfinal 2020

Am Samstag, 22. Februar reiste der UHC Trimbach mit 18 Junioren und Juniorinnen und drei Helfern an den Cupfinal in Bern. Nachdem wir den
Stau auf der Autobahn hinter uns gelassen und uns verpflegt hatten, waren wir pünktlich zum zweiten Spiel des Tages anwesend. Gemeinsam verfolgten wir zwei der vier Partien. Das erste Spiel war der Ligacup der Herren, in welchem Blau-Gelb Cazis gegen den UHC Kappelen antrat. Anschliessend wurde auf Grossfeld gewechselt und die Spitzenteams aus Kloten und Chur kämpften um den Cupsieg. Wer sich zusätzlich angemeldet hatte, durfte mit Nadia noch das letzte spannende Spiel – den Herren Cupfinal zwischen Zug und Malans – anschauen und anschliessend die Heimreise mit dem Zug antreten.

Neben all den schweizer Unihockey-Sternchen, hatte sich auch noch ein selbst ernannter Bachelor in die Menge geschlichen, welcher einer Spielerinnen von uns seine letzte Rose verschenkte und für viele lustige Momente sorgte.
Es war ein gelungener Anlass und wir bedanken uns bei allen, die dazu beigetragen haben.

Spielbericht 14. Meisterschaftsrunde Damen 1. Liga

Den letzten Match dieser Saison durften die Trimbacherinnen zuhause bestreiten. Als Gegner erwartete der UHC Trimbach den UHC Lok Reinach. Nach der ersten erniedrigenden Auswärtsrunde in Reinach waren die Spielerinnen des UHC Trimbach umso motivierter dieses Spiel zu gewinnen.

Die Partie begann für die Damen des UHC Trimbach wie erhofft. Nach fünf Minuten ging der Ball über die gegnerische Torlinie. Weiterhin gestaltete sich dieses Drittel ganz im Sinne der Trimbacherinnen. Die zahlreich kreierten Torchancen konnte der gegnerische Torwart jedoch alle abwehren. So ging es mit dem Zwischenstand von 1:0 für den UHC Trimbach in die Pause.

Danach ging es einige Zeit sehr ausgeglichen weiter. In der 25. Spielminute bekam unser Torwart eine 2-Minutenstrafe, welche von einer Feldspielerin abgesessen wurde. Die gegnerischen Spielerinnen konnten diese Strafe nutzen und glichen zum 1:1 aus. Kaum fünf Minuten später bekam der UHC Trimbach erneut eine 2-Minutenstrafe. Auch dieses Mal gelang es dem UHC Lok Reinach ein Tor zu erzielen. Keine drei Minuten später konnten sich die Reinacherinnen gar noch das 3:1 erspielen. So gingen die Trimbacherinnen mit einer etwas schlechteren Ausgangslage in die letzte Drittelspause dieser Saison.

Das letzte Drittel wurde angepfiffen und die Trimbacherinnen waren überzeugt den Rückstand noch aufzuholen. Dem Vorhaben wurde aber schnell ein Dämpfer verpasst. Nicht mal eine Minute nach Anpfiff konnte der UHC Lok Reinach mit einem Tor den Abstand zum UHC Trimbach vergrössern. Neuer Spielstand 4:1. Nach dem verpassten Einstieg ins Schlussdrittel, fanden die Trimacherinnen sich nicht gleich wieder und bekamen einen weiteren Treffer. Nun stand es gar 5:1 für UHC Lok Reinach. Unser Trainer nahm ein Timeout, was seine Wirkung zeigte. Die Trimbacherinnen spielten nun wieder besser. Der UHC Lok Reinach bekam von den Schiedsrichtern noch zwei 2- Minutenstrafen. Diese wurden vom UHC Trimbach jedoch nicht ausgenutzt. Nach der Hälfte des 3. Drittels gelang dem UHCT dann auch noch ein Treffer. Trotz des guten Spiels, gelang den Trimbacherinnen kein weiteres Tor mehr. So beendete der UHC Trimbach diese Saison mit einer 5:2 Niederlage gegen den UHC Lok Reinach.

Tore: Rütimann (Wollschlegel), UHC Lok Reinach, UHC Lok Reinach, UHC Lok Reinach, UHC Lok Reinach, UHC Lok Reinach, Wollschlegel (Rütimann)

Trimbach: Walther (T); Wollschlegel (C); Arnold, Di Nicola, Lang, Rütimann, Wyss, Bitterli, Blum, Eisenhut, Loosli, Frech

Spielberichte 6. Meisterschaftsrunde Juniorinnen U21

Am Sonntag, dem 09.02.2020 machten sich die Juniorinnen etwas später als gewohnt auf den Weg nach Huttwil. Das erste Spiel fand gegen die Visper Lions statt. Voller Enthusiasmus wurde eingelaufen, mit der Einstellung, dass die Walliserinnen sowieso geschlagen werden, da deren Kader beinahe halb so gross war, wie dies der Trimbacherinnen. Allerdings bemerkte man schon kurz nach Anpfiff, dass die sieben Gegnerinnen doch nicht so schnell müde wurden wie erwartet. Es folgte schon bald das 1:0 und somit die Führung Trimbachs, allerdings hatte der UHCT trotz reichlich viel Abschlüssen auf das Visper Tor, Mühe Tore zu erzielen. Nach einiger Zeit gelang es dann doch das 2:0 zu schiessen, welches verteidigt werden konnte und als Endresultat galt.

Vom letzten Zusammentreffen mit den Zäziwilerinnen, wussten wir bereits, dass unser zweites Spiel des Tages nicht einfach werden würde. Zusätzlich war die Mannschaft der Bernerinnen diesmal fast doppelt so gross wie die unsere. Zu Beginn des Spiels dominierten die Trimbacherinnen, schnell fiel das erste Tor zu Gunsten unserer Juniorinnen. Eben so schnell konnten die Lejons ausgleichen. Kurz darauf müssen die Trimbacherinnen gleich noch ein Tor einstecken. Dies konnte vom UHCT nochmals ausgeglichen werden. Danach kippte das Spiel zugunsten der Emmenthalerinnen. Trotz der eher defensiven Einstellung der Trimbacherinnen konnten mehrere Tore gegen sie erzielt werden und so mussten sie sich mit einem 2:5 zufrieden geben.

Trimbach: Studer, Wyss, Schenker, Markwalder, Haudenschild, Otz, Fürst, Eisenhut, Steffen, Walther, Saladin, Nasarat, Wermelinger, Violo
UHC Trimbach – Visper Lions 2:0
1:0 Nasarat (Wermelinger), 2:0 Fürst (Haudenschild)

UHC Trimbach – UH Lejon Zäziwil 2:5
1:0 Fürst, 1:1 Zäziwil, 2:1 Markwalder (Fürst), 2:2 Zäziwil, 2:3 Zäziwil, 2:4 Zäziwil, 2:5 Zäziwil

Spielbericht 13. Meisterschaftsspiel Damen 1. Liga

Beim Hinspiel konnten die Trimbacherinnen die drei Punkte zu Hause behalten. Mit dem grössten Aufgebot der Saison und damit drei vollständigen Blöcken, nahmen die Trimbacherinnen den langen Weg nach Domat Ems auf sich. Drei Blöcke sollen drei Punkte bringen, eine Rechnung die auf dem Papier auf geht, die aber leider ohne den Gegner gemacht wurde.

Der Start ins erste Drittel gelang. Bereits kurz nach Anpfiff, konnte nach einer schnell geführten Auslösung Corti beinahe alleine aufs gegnerische Tor ziehen. Mit einem Pass der eher für den Teamgeist als fürs Tor gedacht war, vereitelten die Trimbacherinnen selbst den ersten Torerfolg. Ein zweites Mal sollte man diesen Fehler nicht machen, so sprang der Ball bei der nächsten Chance bei 2:04 über die gegnerische Torlinie. Torschützin und Kapitän Wollschlegel hatte damit ihren Bann gebrochen. Notiert wurde auf dem Match-Rapport als Assist die Torhüterin Walther, zwar ein verdienter Punkt, der dann aber nach dem Spiel noch zu Gunsten von Cordi’s korrigiert wurde. Zwar folgten im Anschluss einige gute Abschlüsse auf und neben das gegnerische Tor, jedoch ohne Erfolg. Die Piranhas starteten ihren Steigerungslauf langsam. Erst kurz vor Drittelsende gingen ihre Schüsse Richtung Tor. Dies mit nötigen Willen, um den Ball über die Linie zu zwingen, dafür dann aber gleich zweimal innert einer Minute.

So starteten die ganz in Blau spielenden Trimbacherinnen mit einem 2:1 Rückstand nach der Pause. Dies sollte nur einem zwischenzeitlichen Tief geschuldet sein,-so hoffte man. Die Devise war, aktiver bewegen, mehr den Körper einsetzen und den Ball schneller laufen lassen. Leider wurde der Körpereinsatz weder von Punkten noch vom Schiedsrichter belohnt, so mussten Blum eine zweiminütige Pause auf der Strafbank hinnehmen, die zum Glück ohne weitere Folgen blieb. Die Stimmung drohte anschliessend zu kippen. Denn bereits im Hinspiel wurde nicht unbedingt zurückhaltend gespielt, so dass es damals zu zwei ernsthaften Verletzungen inklusive Spitalaufenthalt kam. Soweit wollte es keines der Teams nochmals kommen lassen. Lieber entschied man das Spiel durch ein sauberes und schnelles Passspiel, wie dies vor allem dem ersten Block gelang. So entstand kurz nach Ablauf der Strafe das 2:2. Die Churerinnen liessen aber nicht viel Hoffnung zu und überquerten Walthers Torlinie gleich zweimal in Folge. Das Spiel schien den Trimbacherinnen zu entgleiten, als Mumenthaler in der 35 Minute ein Timeout nahm, um seine Frauen wieder auf Kurs zu bringen.

Frisch gestärkt und motiviert kamen die Mittelländerinnen aus der Garderobe zurück. Die Kräfte sollten gebündelt werden, weshalb trotz starker Leistung in den ersten beiden Dritteln, der zusammengewürfelte dritte Block erst mal pausierte. Doch es half alles nichts. Ob es an der langen Anreise, den ähnlichen Trikots (violett- weiss) der Gegnerinnen oder am Vollmond lag, man weiss es nicht. Offensichtlich war jedoch, dass die Trimbacherinnen nicht in ihr Spiel zurückfanden und so den bissigen Piranhas Möglichkeit um Möglichkeit gab. Diese nutzten ihre Chancen und sie schossen in regelmässigem 4-Minuten-Takt munter ihre Tore bis zum 7:2. Bis zum Schluss wollte man an eine ähnliche Leistung wie die Schweiz gegen Tschechien glauben. Glauben alleine half jedoch nichts. Klar war der Kampfgeist da, dieser wurde jedoch von Fortuna nicht belohnt. Somit ging nicht nur das Spiel, sondern auch die Aussicht auf Platz 6 verloren, in einem Spiel, das hätte gewonnen werden müssen.

Ein Dank an dieser Stelle an alle unterstützenden Kräfte vom Damen 2 und der U21, sowie an Wyss-Reisen und speziell an unsere Chauffeurin, die uns sicher hin und wieder zurück gebracht hat.

Am Schluss noch eine Einladung an sie liebes Publikum zum letzten Spiel und damit LOK-alen Derby: Trimbach vs. Reinach, Samstag 15.02.2020, 17:00 Uhr, Gerbrunnenhalle Trimbach

Trimbach:
Arnold, Bitterli, Blum, Cordi, Di Nicola, Eisenhut, Lang, Loosli, Rudin, Rütimann, Stamm, Walther, Wermelinger, Wollschlegel, Wullschleger, Wyss