Trainingsweekend Damen 2 in Windisch

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151028 tw damen2aAnkunft im Rekrutierungszentrum Windisch „Läck esch das e militärischi Sach!“
Als erste fast nicht enden wollende Aufgabe mussten die Banden über eine Rampe in das Gebäude, eine Treppe hinunter, um zwei Ecken rum und an einer auf die falsche Seite aufgehenden Tür (Männerkonstruktion?) vorbei in die Halle transportiert werden. Das erste Problem tauchte bereits vor der Rampe auf, als ein Rad des Bandenwagens stecken blieb und ein freundlicher Fussgänger prompt seine Hilfe anbot (wie ungeschickt müssen wir ausgesehen haben?). Fazit: Zum Glück sind Menschenschlangen erfunden worden, sonst hätte man das erste Training um 10 Uhr gleich streichen können.

Im ersten Training wurden die Ziele für das anstehende Freundschaftsspiel gegen den UHT Alpenpower Oberhasli gesetzt. Deshalb ging es danach zum köstlichen Mittagessen, um gestärkt in den Kampf ziehen zu können. Es gab reichlich Kohlenhydrate, um optimal auf den Match vorbereitet zu sein.

Tolles Wiedersehen und eine alte Bekannte
Obwohl wir das Freundschaftsspiel verloren, konnte man doch Fortschritte unsererseits feststellen. Diese zeigten sich vor allem im anschliessenden Penaltyschiessen. So manche Spielerin von Trimbach versenkte den Ball bilderbuchmässig. Dies war besonders erfreulich, da immer noch viele unter der Wahnvorstellung leiden, sie könnten keine Tore erzielen. Diese Wahnvorstellungen sollten damit kuriert sein und pünktlich auf die kommende Heimrunde durch die Realität ersetzt worden sein.
Zu aller Freude blieb Priska (ehemalige Spielerin von Trimbach) nach dem Match und Penaltyschiessen noch zum anschliessenden Training. An dieser Stelle möchten wir ihr für ihr erneutes Engagement danken und hoffen, dass es nicht das letzte Wiedersehen war!
151028 tw damen2bAls der anstrengende, aber durchaus lehrreiche Trainingsnachmittag zu Ende war, ging es nur noch ums Auslaufen und Dehnen. Die Kreativität geweckt, hatte eine Torhüterin die Schnapsidee die Teamkolleginnen  zum Tanzen zu bringen (Das Foto zeigt Jazz-Tanz und kein Ballett!) und so wurden vor dem Duschen die Beine noch einmal geschwungen.
Nach dem absolut deliziösen und nicht minder luxuriösen Abendessen ging es dann noch einmal in die Halle für eine kurze, knackige Theorielektion.

Weltherrschaft und andere Kuriositäten
Der erste Teil des Abendprogramms „Kennen lernen mal anders“ startete an der frischen Luft. Prinz Christoph teilte seine Frauen in kleine Diskussionsgruppen ein, die dann aus drei verschiedenen Kategorien Fragen auswählen durften. Dieses Spiel der anderen Art führte zu angeregten Diskussionen und verriet einem so manches über die anderen Teammitglieder, das man bis anhin nicht wusste oder nur dunkel ahnte.
Danach ging es mit den beiden Captains Sarah und Simi in den zweiten Teil des Abends. Die Captains hatten vorgängig Fragebögen verteilt und lasen nun ausgewählte Antworten vor. Das Ziel war, zu erraten zu wem die jeweilige Antwort gehörte. Dabei wurde unser Trainer adelig gesprochen (deswegen auch Prinz Christoph), die Weltherrschaft wurde verteilt, die Joghurtsucht erfunden, die ältere Schwester gelobt, viel Geld und viele Kinder zugeordnet, zukünftige Verlobungen angekündigt, Staub unter dem Bett gefunden, Autobahnschilder mit Hügeln erklärt und gar Poeten entdeckt.
Danach liess man den Abend nicht mit Alkohol (wir sind ja Sportlerinnen), sondern mit dem Schoggi-Spiel aus Kinderzeiten, ausklingen.

Eine Stunde Erholung geschenkt
Die Stunde, welche uns geschenkt wurde, wirkte Wunder und machte manche müde Spielerin munter. Nach dem Morgenessen ging es gestärkt an die Umsetzung der Theorielektion vom Abend zuvor und danach bereits ans Packen.
Nach der letzten wiederum köstlichen Verpflegung, musste man sich zum letzten Training melden. An dieser Stelle muss man mal sagen, dass wir uns wohl ohne unseren Prinzen nicht mehr vom Fleck bewegt hätten. Unerbittlich ging es jedoch noch einmal in die Turnhalle, um Unihockey zu spielen, oder wie es Prinz Christoph ausdrückte „Jetzt rocke mers nomou“. Zum Abschluss gab es noch einen letzten Versuch die Weltherrschaft im Penaltyschiessen zu stürzen (der Versuch misslang).

Anmerkungen der Redaktion: Name des Küchenteams bleibt unter Verschluss, um Abwerbungsbemühungen des Feindes zu unterbinden 🙂