Spielbericht Ligacup Damen 1/32-Final

Nachdem uns anfangs Monat mit Kestenholz-Niederbuchsiten ein gleichklassiger Gegner gegenüberstand, waren der Klassenunterschied und die Kadergrösse zu UH Rüttenen sehr deutlich. Ein Spiel im Sinne von David gegen Goliath stand uns bevor. Goliath war uns bereits vor zwei Jahren im Cup begegnet. Damals unterlag man dem Erstligisten UH Rüttenen sehr klar mit 4:26. Entsprechend waren die Karten klar verteilt.

Nach der coronabedingten Unihockeyzwangspause war die Freude jedoch gross, die zweite Cup-Runde in Angriff zu nehmen und dabei wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Denn bekanntlich lernt man von den Besten am meisten.

Kaum hatte das erste Drittel begonnen, musste Trimbach eine Strafe überstehen. Dies gelang dank starkem Unterzahlspiel. Gerade erst komplett, gab Frech die einzig richtige Antwort auf die Strafe und platzierte den Ball im Netz. Entsprechend gross war die Freude. Man beschnupperte sich danach weiterhin bis der UH Rüttenen ab der 7. Minuten den Ball in regelmässigen Abständen in unserem Goal platzierte.

Obwohl bereits im Mitteldrittel der Abstand von 1:9 ein klares Bild zeichnete, liessen sich die Trimbacherinnen nicht entmutigen und stellten die Blöcke minimal um und setzten sich zum Ziel, der wiederkehrenden Goalvariante (Pass nach aussen – Querpass in den Slot) ein Ende zu setzen. Es gelang uns die Stürmerinnen im Slot ein wenig besser in Schach zu halten. Trotzdem mussten wir sechs weitere Treffen hinnehmen.

Vor dem letzten Drittel vermochte Nadia ein grosses Lächeln auf unsere Gesichter zu zaubern, in dem sie die neu eingeführte Verpflegungsbox in die Halle brachte. Es wurde kräftig zugegriffen und besonders die Ovi-Riegel stiessen auf grosses Interesse ganz nach dem Motto: “Mit Ovi chasches ned besser… aber länger!” Dies beschreibt wohl auch das letzte Drittel am Besten. Der Torregen wurde länger und unsere Leistung nicht besser. So dass der Trainerstaff in der 50. Minute ein Timeout nahm, um an unseren Kampfgeist zu appellieren. Eine Minute vor Schluss war es ein Pfostenschuss von Loosli, welcher uns ein letztes Mal auf ein Tor hoffen liess.

UH Rüttenen hat seine Position klar bestätigt und gezeigt wie schnelles und effizientes Unihockeyspiel aussieht. UH Rüttenen ist mehr als verdient eine Runde weiter und wird uns trotz allem als sympathischer Goliath in Erinnerung bleiben.

Mit diesem Spiel endet der diesjährige Cupausflug für den UHC Trimbach. Bereits am kommenden Sonntag 4. Oktober 2020 startet die besondere Meisterschaft in Neuendorf.

Besten Dank an dieser Stelle den Helfern, welche sich spontan zur Verfügung gestellt haben und zur Umsetzung des Schutzkonzepts beigetragen haben. Unser Dank geht ebenfalls an unseren nervenstarken Trainer Simon und an Nadia, welche uns tatkräftig an der Bande unterstützt haben.

UHC Trimbach – UH Rüttenen: 1:26 (1:9, 0:6, 0:11)

UHC Trimbach: Baumgartner, Egloff, Frech, Heer, Heimgartner, Lemp, Loosli, Meister, Stamm, Strauss, Wermelinger

ohne: Graber, Hafner, Hof, Meier, Rösli