Damen 1 – Schwungvoll auch im neuen Jahr

Mit zwei Siegen beendete der UHC Trimbach das vergangene Jahr und knüpfte an der ersten Meisterschaftsrunde im neuen Jahr sogleich dort an. Die Damenequipe um Trainerstaff Graber und Stettler durfte zwei klare Siege bejubeln.

Viele Torchancen
65:8 lautet die Gesamttorbilanz nach der heutigen Meisterschaftsrunde zugunsten des UHC Trimbachs. Gegen die heutigen Gegner Winterthur United und Innebandy Zürich traten die Solothurnerinnen somit wie fast immer in dieser Saison als Favoritinnen an. Wie es sich in dieser Rolle gehört, rissen die Blau-Roten das Spielgeschehen an sich und kreierten sich Torchancen um Torchancen. Einen besonders guten Tag erwischte Rahel Zimmerli, welche sich mit ihrer Schnelligkeit auf der Flügelposition einige sehenswerte Treffer gutschreiben lassen konnte. „Wir hatten wirklich sehr viele Torchancen heute“, analysierte Rahel Zimmerli nach den beiden Spielen, die mit 9:2 gegen Winterthur und 5:1 gegen Zürich gewonnen wurden.

 Knapp kein Stängeli
Gegen den ersten eher defensiv eingestellten Gegner aus der Eulachstadt dauerte es bis zur 7. Minute, ehe die Lücke durch Sarah Zedi im Tor gefunden wurde. Es schien als ob der Bann danach gebrochen war und verschiedene Torschützinnen durften sich bis zur Pause feiern lassen. Das Trainerduo stellte danach die Linien etwas um, sodass sich die Blöcke etwas neu orientieren mussten. Diese Umstellung brachte nicht den gewünschten Effekt. Um nochmals einen Schlussspurt hinzulegen, wurde wieder in den gewohnten Formationen gespielt und es gab drei weitere Treffer bis zum Spielende. Für das erste Stängeli in dieser Saison reichte es somit knapp nicht.

Kampf gegen die Trägheit
Im letzten Spiel des Tages wartete mit Zürich wiederum ein eher defensivorientiertes Team, das vor allem durch Konter den Erfolg suchte. Nach der Torpremiere durch Jolanda Hell, die vor den Weihnachten den Weg zu Trimbach fand, glichen die Zürcherinnen im Gegenzug aus. Offenbar bevorzugen die meisten Spielerinnen beim UHC Trimbach die Morgenpartien, sodass der Kampf nicht nur gegen Zürich, sondern auch gegen die eigene Trägheit stattfand. „Zum Glück fanden einige Bälle doch noch den Weg ins Tor“, meinte eine zufriedene Rahel Zimmerli nach Spielschluss. Lange übten sich die Trimbacherinnen in Geduld und an der Torumrandung, bis kurz vor der ersten Pause die vorentscheidenden Tore erzielt wurden. Danach liess man nichts mehr anbrennen und erhöhte das Skore bis zum Ende auf 5:1.

Matchtelegramme
UHC Trimbach – UHC Winterthur United II     9:2 (6:1)

Tore: 7. Zedi (Zimmerli) 1:0, 8. Eisler (Rütimann) 2:0, 11. Zimmerli (Zedi) 3:0; 12. Lang (Rütimann) 4:0, 13. Winterthur 4:1, 14. Rütimann (Eisler) 5:1, 19. Eisler (Rütimann) 6:1, 22. Winterthur 6:2, 33. Bader (Zimmerli) 7:2, 36. Zimmerli 8:2, 38. Eisler 9:2.

UHC Trimbach: Sigrist; Hell, Bortis; Zedi, Gmür; Eisler, Rütimann, Lang; Hof, Zimmerli-Graber, Bader.

UHC Trimbach – Innebandy Zürich 11    5:1 (3:1)

Tore: 3. Hell (Rütimann) 1:0, 4. Innebandy 1:1, 16. Bader (Zimmerli) 2:1, 19. Zimmerli (Gmür) 3:1, 24. Eisler (Lang) 4:1, 27. Zimmerli (Gmür) 5:1.

UHC Trimbach: Sigrist; Hell, Bortis; Zedi, Gmür; Eisler, Rütimann, Lang; Hof, Zimmerli-Graber, Bader.

Trimbach ohne Blättler (Ausland).