Spielbericht Ligaqualifikation NLB/1.Liga Spiel 4

Mit voller Tribüne und lautstarken Fans, begann das im Nachhinein bekanntlich letzte Spiel der Ligaqualifikation des UHC Trimbach.
Ein neues Spielsystem, das man am Mittwoch im Training einübte, war von der ersten Minute an ersichtlich. Dadurch versuchte man die konterstarken Visperinnen im Zaum zu halten. Zwar funktionierte es gut, allerdings konnte man in der Offensive zu wenig gefährlich werden und spielte nur mit. So gelang es nicht das Spiel zu führen. Warum etwas Neues erwarten oder hoffen, was die ganze Saison schon nicht klappen wollte: Tore schiessen. Der Ball flog überall hin, nur nicht ins gegnerische Tor. Wie schon so oft, war das Glück auch heute nicht auf der Seite der Solothurnerinnen. Immerhin sah man die Fortschritte, die das Team unter der Leitung von Zweiacker in der letzten halben Saison gemacht hat, deutlich. Trotzdem reichte es nicht, um den Rückstand in der Serie noch aufzuholen und den ersehnten Ligaerhalt zu schaffen. Das Spiel ging mit 2:8 gegen die Visper Lions deutlich verloren. So steigt der UHC Trimbach nach zwei Jahren in der zweihöchsten Liga wieder in die 1. Liga ab.
Wir werden zu gegebener Zeit wieder berichten, wie es mit der Mannschaft des UHC Trimbach weiter geht. Jetzt wünschen wir allen eine erholsame Pause.
Danke den vielen Fans, die uns immer tatkräftig unterstützt haben und den Visper Lions gratulieren wir zum Gruppensieg der 1. Liga und zum Aufstieg in die NLB.

UHC Trimbach – Visper Lions 2:8 (0:2, 0:3, 2:3)
Gerbrunnen Trimbach: 89 Zuschauer

SR: Wicht/Drapel.
Tore für UHC Trimbach: 48. L. Andres 56. S. Grütter (A. Rütimann)
Strafen: 3 x 2 Minuten gegen UHC Trimbach 0

Spielberichte Ligaqualifikation Damen NLB/1. Liga Spiel 2 und 3

Spiel 2

Vor diesem Wochenende stand es in der Best-of-five-Serie 1:0 für die Trimbacherinnen. So weit so gut, bis die Spiele zu Ende gepfiffen wurden.

Am Samstag hiess es den Gast aus Visp in der heimischen Gerbrunnen willkommen zu heissen.

Nach dem etwas holprigen Einschiessen startete man ins zweite Spiel der Auf-/Abstiegsspiele.

Beide Mannschaften begannen stürmisch und man liess sich keinen Platz. Die Solothurnerinnen waren in der Startphase aber nicht so gefährlich wie erwartet. Zudem konnte man ein Powerplay nicht wie gewollt umsetzen, und kam so nicht zur gewünschten Führung. Auch die Lions taten sich schwer. Das lag vor allem an der Torfrau Meret Herzog, die bei den Trimbacherinnen die Schüsse mit Bravour abwehren konnte. So ging man torlos in die erste Pause.

Das zweite Drittel begann dann mit etwas schweren Beinen. So machte es von aussen jedenfalls den Anschein. Doch dies liess sich Sanora Stalder in der 25. Minute nicht anmerken, schnappte sich bei der Mittellinie den Ball von den Gegnern und testete sofort mit einem flachen Weitschuss den Visper Goalie; mit Erfolg. Das lang ersehnte 1:0 für Trimbach war da. Die Führung hielt leider nur knappe fünf Minuten, ehe die Walliser innert zehn Minuten auf 1:3 davonziehen konnten. Selbst ein Powerplay konnte man sich nicht zu nutzen machen, um den verdienten Anschlusstreffer zu erzielen.

Im letzten Drittel hatte man nichts mehr zu verlieren. So spielte man teilweise sogar mit sechs Feldspielerinnen. War es da aber schon zu spät bei einem Stand von 1:5? Man sah, dass die Frauen von Head-Coach Zweiacker kämpften und sich seit dem letzten Spiel verbessert haben. Heute aber musste man sich klar geschlagen geben. Trotz der Niederlage wollte man nach vorne schauen, die positiven Eigenschaften aus dem Spiel mitnehmen und sie versuchen fürs Sonntags-Spiel zu nutzen.

Serie ausgeglichen 1:1

UHC Trimbach – Visper Lions 1:5 (0:0, 1:3, 0:2)

Gerbrunnen Trimbach: 83 Zuschauer.

SR: Wicht/Drapel.

Tore: 25. S. Stalder 1:0. 30. M. Zurbriggen (L. Zurbriggen) 1:1. 36. M. Zurbriggen 1:2. 39. S. Bumann (M. Parvex) 1:3. 43. M. Zurbriggen (L. Zurbriggen) 1:4. 46. M. Zurbriggen (L. Zurbriggen) 1:5

Strafen: 2 x 2 Minuten Visper Lions.

Spiel 3

Auf nach Visp hiess es einen Tag nach der schmerzlichen Niederlage zu Hause.

Mit guter Stimmung und viel Platz im Zug reiste man zusammen mit dem Trainerstaff, Betreuern und wenigen Fans ins sonnige Wallis ans 3. Spiel der Auf-/Abstiegspiele.

1. Drittel

Die Mittelländerinnen begannen stark und leiteten das Spiel von Anfang an in die richtige Richtung. Doch wie so oft schon in der Meisterschaft, schoss man nicht ins Innere des Netzes. Allerdings spielten die Trimbacherinnen endlich ihr Spiel und fanden sich in ihrer Rolle als Favorit besser zurecht. Dennoch waren es wiederum die Walliserinnen, die kurz vor der ersten Pause, durch einen Konter, in Führung gehen konnten. Mit hängenden Köpfen und etwas Ratlosigkeit ging das erste Drittel zu Ende.

2. Drittel

Es begann wie das erste aufgehört hat. Man war nicht mehr ganz so stark wie im ersten Drittel. Spürte man jetzt schon den gestrigen Match in den Beinen? Man hoffte nicht. Es war die Schnelligkeit der Visperinnen, die Trimbach immer wieder zum Verhängnis wurde, so auch ein paar Minuten nach Anpfiff des zweiten Drittels. Visp konnte so die Führung, wieder mit einem Konter, auf 2:0 ausbauen. Danach war man zum Glück etwas wacher und erspielte sich zwar nicht mehr so viele Torchancen wie im ersten Drittel, konnte jedoch dagegenhalten und das Wichtigste: Man fand wieder zum eigenen Spiel zurück. So wurde man gefährlicher und für einen Moment war das Anschlusstor in greifbarer Nähe, als man ein Powerplay 5 gegen 3 spielen konnte. Leider siegten die Nervosität und der Druck ein Tor schiessen zu müssen womit die Strafen ohne Tore verstrichen.

3. Drittel

Jetzt hiess es nochmals alle Kräfte zu sammeln und als Team ein Zeichen zu setzen, dass man immer noch gewillt war zu gewinnen. Die Solothurnerinnen fanden sich gleich wieder zurecht und wurden erneut gefährlich vor dem gegnerischen Tor. Doch es half nichts mehr. Zum dritten Mal waren es die Visperinnen, die durch einen Freistoss das letzte und entscheidende Tor schossen. Naja…ist wohl oder übel an der Zeit zu schreiben: Wer sie vorne nicht macht bekommt sie bekanntlich hinten.

So hiess es am Ende von diesem Sonntagsspiel, ohne Punkte und Tore nach Hause fahren zu müssen. Schade, denn es war schön zu sehen, was diese Mannschaft als Team in den letzten Wochen zusammen erarbeitet hat und sich von Spiel zu Spiel weiterentwickelt hat.

Kopf hoch und weiterkämpfen, positive Gedanken sammeln und nach vorne schauen für eine gute und schnelle Regeneration.

Fazit und wie es weitergeht: Ein Wochenende zum vergessen? Ja vielleicht, man sollte aber die positiven Aspekte vom Ganzen sehen und diese nicht vergessen mitzunehmen. Was kann der Head Coach Zweiacker noch aus seinem Hut zaubern, um mit seinem Team die Serie zu drehen und den Ligaerhalt zu schaffen=

Das alles seht ihr am kommenden Freitag 29.3. in der Gerbrunnen in Trimbach um 20:00

Visper Lions – UHC Trimbach 3:0 (1:0, 1:0, 1:0)

BFO Visp, Visp. 200 Zuschauer.

SR: Brunner/Käser.

Tore: 19. N. Zumtaugwald (L. Zurbriggen) 1:0. 22. L. Zurbriggen 2:0. 50. S. Bumann (N. Passeraub) 3:0.

Strafen: 4 x 2 Minuten Visper Lions. 2 x 2 Minuten UHC Trimbach. o

Spielbericht Ligaqualifikation NLB/1.Liga Spiel 1

Erster Pflichtsieg realisiert!

Aufgrund der erbrachten Leistungen in den Playouts gegen den UH Yverdon, spielt der UHC Trimbach auch dieses Jahr die Auf-/Abstiegsspiele. Dort traf das Team von Christian Zweiacker und Stefan Siegentaler am Sonntag um 17:00 Uhr in Visp auf die Visper Lions. Die lange Reise trat man nicht wie gewohnt mit dem Car, sondern dem Zug an. Um 12:57 Uhr auf Gleis 12 in Olten begann also die Reise ins schöne Wallis. Mit im Gepäck waren die Unihockey-Utensilien und der grosse Hunger auf einen langersehnten Sieg. Genauso starteten die Soloturnerinnen ins erste Drittel, denn nach zwei Minuten konnte Wollschlegel per Volley auf Pass von Wyss gekonnt einnetzen. Anstatt die NLB-Klasse auszuspielen, nahmen die Trimbacher Damen unglückliche Strafen, welche dann auch prompt in der letzten Spielminute vom ersten Drittel von Visp mit einem Tor bestraft wurden.

Ereignislos verlief der zweite Spielabschnitt, bis Lara Andres mit einem tollen Weitschuss das Spielgerät eine Sekunde vor Drittelsende im Tor unterbrachte. Mit dieser knappen Führung verabschiedeten sich die Trimbacherinnen also zum zweiten Pausentee.

Das Spiel – nun ein richtiger Kampf auf beiden Seiten – wurde in der 50. Spielminute neu lanciert. Die Gastgeberinnen konnten mit einem Drehschuss den Ausgleichstreffer erzielen. Wer nun ein Trimbacher-Feuerwerk erwartete, der irrte sich. Anstatt Tore zu schiessen, zogen die Solothurnerinnen zwei Strafen ein und mussten gar in doppelter Unterzahl verteidigen. Durch tolle Boxplayarbeit und ein ideenloses Visp, konnten beide Strafen ohne weiteren Schaden überstanden werden. In der 55. Spielminute kam ein wenig überraschend, aber äusserst sehenswert der Siegestreffer für den UHC Trimbach zu Stande. Yolanda Hämmerli, auf Pass von Sarah Grütter, setzte den Ball mit einem schönen Drehschuss ins Netz. Die Gastgeberinnen konnten auf dieses späte Gegentor nicht mehr reagieren.

Der erste Pflichtsieg um den Ligaerhalt ist also im Trockenen und die Reise in das vertraute Olten konnte beruhigt angetreten werden. Von der NLB-Equipe kann man am kommenden Wochenende eine klare Leistungssteigerung erwarten, denn die Visperinnen konnten den Gästen teilweise Paroli bieten. Am kommenden Samstag, 23.03. um 19:00 Uhr findet in der heimischen Gerbrunnen-Halle die zweite Partie statt. Mit einem zweiten Sieg in der Best-of-five-Serie könnten sich die Damen drei Matchbälle erspielen.

Visper Lions – UHC Trimbach 2:3 (1:1, 0:1, 1:1)

BFO Visp, Visp. 304 Zuschauer. SR Brunner/Käser.

Tore: 3. F. Wollschlegel (N. Wyss) 0:1. 20. L. Zurbriggen (A. Kronig) 1:1. 40. L. Andres (F. Wollschlegel) 1:2. 50. L. Zurbriggen (N. Kalbermatter) 2:2. 56. Y. Hämmerli (S. Grütter) 2:3.

Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Visper Lions. 4mal 2 Minuten gegen UHC Trimbach.

Bericht Playouts Damen NLB Spiel 3

Nach der Niederlage in Yverdon war eine Reaktion gefordert.

Die Trimbacherinnen starteten gut in die Partie. Von der ersten Minute an konnten sie Druck auf das gegnerische Tor ausüben. Das erste Drittel verlief nach der Niederlage in Yverdon nach den Wünschen des Heimteams. Es wurden viele Chancen kreiert. Leider, wie so oft schon in dieser Saison, wollte der Ball nicht ins gegnerische Tor fallen. So gelang Yverdon in der 14. Minute das 0:1. Eine Reaktion wurde gefordert seitens Trimbach. In der 18. Minute gelang Wyss noch der Ausgleichstreffer. Somit ging es mit 1:1 in die verdiente Drittels-Pause.

Es folgte ein mässiger Start ins zweite Drittel. Innerhalb von nur 7 Minuten vermochte Yverdon auf 1:3 zu erhöhen. Die Trimbacherinnen machten sich das Leben mit unnötigen Strafen selbst schwer. Eine Minute nach dem dritten Gegentreffer, konnte Gurtner reagieren und verkürzte auf 2:3.

Im letzten und entscheidenden Drittel hiess es ‚Alles oder Nichts‘. Die Trimbacherinnen riskierten schon von der ersten Minute an alles. Nach kurzer Zeit spielten sie 6 gegen 5. Leider lief es nicht wie gewünscht. Trotz dem Willen, den Sieg nach Hause zu holen, um am Sonntag nochmals nach Yverdon zu fahren, waren es die Gäste, welche das erste und letzte Tor in dieser Serie schossen.

Der UHC Trimbach gratuliert Yverdon zum Ligaerhalt und bedankt sich bei den Fans, welche uns zahlreich unterstützten. Der nächste Gegner des UHCT wird in der Liga-Qualifikation der UHC Visper-Lions sein.

UHC Trimbach : UC Yverdon 2:5 (1:1; 1:2; 0:2)

Gerbrunnen Trimbach

SR: Bac Hanh Tran/Roman Koller

Tore: 13’ M. Klopfenstein (0:1), N.Wyss (1:1), 23’ E. Norgren (1:2), 30’ L. Laffely (1: 3), 30’ D’ Gurtner (2: 3), 43’ C. Pilet (2:4), 56’ T. Coquoz

UHC Trimbach: Herzog, Kopp; Anders, Wyss, Wollschlegel, Grütter, Eisenhut; Hämmerli, Lang, Stalder, Schlub, Hofer; Wild, Rippstein, Gurtner, Knapp, Zedi

Thallinger, Rütimann abwesend, Bortis, Krähenbühl verletzt  :

Bericht Playouts Damen NLB Spiel 1

Die Trimbacherinnen verlieren das erste Playoutspiel gegen Yverdon Frauen
Nach guter Vorbereitung und intensiven Trainings, war es diesen Sonntag endlich so weit. Das erste Playoutspiel stand vor der Tür und gleich musste man mit dem Car in die Westschweiz nach Yverdon fahren. Dort angekommen, ging es mit schmalem Kader und den mitgereisten Fans zuerst auf einen Spaziergang, um noch ein wenig Sonne zu tanken und sich die Beine von der Fahrt zu vertreten, bevor es dann an die Spielvorbereitung ging.
Im ersten Drittel waren die Solothurnerinnen, wie so oft in der Meisterschaft, nicht von Beginn an bei der Sache “Unihockey”. So erzielte das Heimteam schon in der 2. Minute das erste Tor. Bis zum Ende des ersten Drittels, sah man eine deutliche Steigerung, aber ohne wirkliche Torchance seitens Trimbach.
Erste Reaktionen dann im zweiten Drittel, obwohl es wieder chaotisch begann. Man hatte Mühe den Ball ruhig hinten raus zu spielen und vorne etwas daraus zu machen. Die erste von drei Strafen begann kurz nach Anpfiff, die zweite nur ein paar Sekunden später. So war man plötzlich zu dritt gegen fünf auf dem Feld. Fast wären die letzten Sekunden der Strafe abgelaufen, als das zweite Tor für Yverdon, trotz gutem und neuem Boxplay, doch noch fiel. Aber auch Trimbach kam zu seinen Torchancen in diesem Drittel, nur leider fehlte der letzte Biss, den Ball wirklich auch rein hauen zu wollen. Das Team von Coach Zweiacker liess sich nichts anmerken und kämpfte weiter. So kam es zu schönen Spielzügen über mehrere Stationen und kreativen Freistoss-Varianten. Dennoch war es wieder Yverdon, welches in der letzten Spielminute des zweiten Drittels nachlegen konnten. Mit einem etwas kurios ausgeführtem Fairplay konnten die Damen des UC Yverdon die Führung auf 3:0 erhöhen.
Zu Beginn des dritten Drittels kamen die Mittelland-Frauen besser ins Spiel als Yverdon. Es machte fast den Anschein, als hätte Trimbach noch genügend Kraft, um doch noch das Spiel in die Verlängerung zu bringen. Von aussen sah man wieder tolle Pässe und ein Team das kämpfte. So erarbeitete man sich auch das 3:1. Aus der Ecke heraus passte Hämmerli den Ball in den Slot, wo er in ein Gewühl von Spielerinnen fiel und durch Schlub verwertet werden konnte. Leider war das gleichzeitig auch das Schlussresultat, womit man in der Serie 0:1 zurückliegt.
Am Samstag 9.3.19 um 18:00 in der Gerbrunnen gibt’s die Chance auf den Ausgleich für unsere Frauen vom UHC Trimbach.
Ein Dank geht an die mitgereisten Fans und an die zu Hause gebliebenen kranken und verletzten Spielerinnen, die uns vor dem Liveticker die Daumen gedrückt haben.

UC Yverdon – UHC Trimbach 3:1 (1:0, 2:0, 0:1)

Salle omnisports des Isles Yverdon-les-bains

SR: Davide Käser / Fabian Brunner

Zuschauer: 150

Tore: 1:45 Gnaegi 1:0; 23:46  Masi  2:0; 39:30 Coquoz 3:0; 42:40 Schlub 3:1.
Strafen: 3 x 2 Minuten gegen UHC Trimbach, 1 x 2 Minuten gegen UC Yverdon

UHC Trimbach: Herzog (T), Thallinger, Hämmerli, Hofer, Wild, Schlub (C), Wyss, Grütter, Stalder, Lang, Andres, Gurtner, Loosli

Best Player: UHC Trimbach, Stalder; UC Yverdon, Gnaegi

Vorschau Playouts Damen NLB

Die Qualifikation der Saison 2018/19 ist für die Damen NLB inzwischen abgeschlossen. Analog der Vorsaison wurde diese auf dem letzten Rang beendet. Allerdings gab es auch in der aktuellen Saison immer wieder Höhepunkte zu verzeichnen (z.B. Punktgewinn gegen Qualifikationssieger). 

Die Gegnerinnen für die anstehenden Playouts sind die Aufsteigerinnen des UC Yverdon. Die Spiele in der Qualifikation endeten jeweils knapp: Zu Beginn der Saison konnte Trimbach auswärts einen 4:3 Sieg einfahren – das Rückspiel Mitte Dezember ging mit dem Schlussresultat von 2:3 zugunsten des Gegners in die Statistik ein. Obwohl der Blick auf die Tabelle eher für einen Vorteil des UC Yverdon spricht, lassen die vergangenen Resultate in den Direktduellen auf eine spannende Serie hoffen.

Spieldaten:

Sonntag, 03. März 2019, 17.00 Uhr                         Salle omnisports des Isles, Yverdon

Samstag, 09. März 2019, 18.00 Uhr                        Gerbrunnen, Trimbach

evt. Sonntag, 10. März 2019, 19.15 Uhr                Salle omnisports des Isles, Yverdon

Die Damen NLB des UHC Trimbach freuen sich über lautstarke Unterstützung!

Spielbericht 18. Meisterschaftsrunde Damen NLB

52 Minuten mitzuhalten ist NICHT genug

Am Samstagabend traten die Trimbacherinnen gegen die Zweitplatzierten an. Von Anfang an wurde dieses Spiel als Übung für die bevorstehenden Playouts betrachtet. Man wollte Auslösungen üben, einander auf dem Spielfeld finden, konsequent verteidigen und wenn möglich sogar Tore schiessen. Die ersten zwei Drittel verliefen sehr gut. Man konnte mit dem deutlich stärkeren Gegner mithalten und selber das eigene Spiel aufziehen und so kam es zu ein paar wenigen gefährlichen Situationen vor dem gegnerischen Tor. Die Überzahl in der 8. Minute konnte man leider nicht nutzen. Mit einem 2:1 ging es in die erste Drittelpause. Im zweiten Drittel kam es mehrheitlich zu Strafen gegen den UHC Trimbach. Hierbei muss erwähnt werden, dass die Defense eine hervorragende Leistung erbrachte und in drei 2-Minuten-Strafen nur 1 Tor einstecken musste, das andere Tor des Drittels wurde durch einen Penalty des Heimteams erzielt. In der 36 Minute konnte Michelle Krähenbühl, welche zudem zur besten Spielerin seitens Trimbach gekürt wurde, ihr zweites Tor verbuchen. So kam es, dass es zur nächsten Pause 4:2 stand. Am Anfang des letzten Drittels hatte das Team einen Leistungseinbruch, was von einem Team wie den Riders knallhart ausgenutzt wurde. Innerhalb von acht Minuten musste der UHCT 5 Tore hinnehmen, was dann auch zum finalen Resultat von 9:2 führte. Glücklicherweise konnte man sich wieder fangen und dann auch noch die letzte Unterzahl torlos überstehen. Mit vielen Fragezeichen traf man sich anschliessend in der Garderobe und war sich einig, dass man unter anderem daran zu arbeiten hat, die Leistung über 60 Minuten konstant zu halten.

FB Riders DBR – UHC Trimbach 9:2 (2:1, 2:1, 5:0)

Roosriet, Rüti ZH. 79 Zuschauer.

SR Hurni/Stutz.

Tore: 11. I. Brünn (K. Timmel) 1:0. 12. J. Timonen (I. Suikka) 2:0. 19. M. Krähenbühl (F. Wollschlegel) 2:1. 28. K. Timmel (Strafstoss) 3:1. 32. K. Timmel (J. Timonen) 4:1. 36. M. Krähenbühl (N. Wyss) 4:2. 43. I. Brünn (M. Brolund) 5:2. 45. F. Thoma (I. Suikka) 6:2. 49. M. Brolund (F. Thoma) 7:2. 50. S. Altwegg 8:2. 50. M. Brolund 9:2.

Strafen: 1x 2-Minuten gegen FB Riders DBR. 4x 2-Minuten gegen UHC Trimbach.

Trimbach mit: Andres (T), Hämmerli, Krähenbühl, Wild, Schlub, Grütter, Wagner, Gurtner, Wollschlegel (C), Stalder, Lang, Wyss, Schenk, Eisenhut, Bitterli, Walther

Spielberichte 16. und 17. Meisterschaftsrunde Damen NLB

Dieses Wochende stand für das NLB Team eine Doppelrunde an. Am Samstag gegen Waldkirch- St. Gallen und am Sonntag gegen Basel Regio. Das Ziel war wieder einmal zu Punkten und das Selbstvertrauen zu steigern.

Am Samstag reisten wir nach St. Gallen. Bereit für das Spiel waren die Trimbacherinnen allemal. Nur 1:44 brauchte das Team für das erste Tor. Ein Freistoss in der gegnerischen Hälfte, schnell gespielt von Wagner auf Wollschlegel und schon lagen die Trimbacherinnen in Führung. Trimbach fand gut ins Spiel, konnte nach vorne viele Aktionen fahren und auch defensiv war die Leistung top. Der Ausgleich für WaSa fiel dann in der 11. Minute. Ein Zeichen, dass man dem Gegner keinen Platz lassen durfte. Das zweite Drittel startete mit einem Gegentreffer zum 2:1, doch das Team stand weiterhin gut, man kam zu Chancen. So gelang dann genau zur Spielhälfte der Ausgleich. Danach war es wiederum WaSa, die einen Torerfolg bejubeln konnten. Ins dritte Drittel starteten die Trimbacherinnen im Wissen, dass heute Punkte zu holen waren. Leider gelang dies bis zur 57. Minute nicht. Anschliessend im 6 gegen 5 musste das Team einen Treffer ins leere Tor hinnehmen und kurz darauf nochmals einen. Trotz tollem Kampfgeist und guter Leistung blieben die Punkte in St. Gallen liegen.

Kurz darauf standen die Trimbacherinnen in der Giroud Olma auf dem Platz. Die Baslerinnen hatten diesmal die flinkeren Beine. Nach drei Unachtsamkeiten in der Verteidigung, stand es plötzlich 0:3 gegen das Heimteam. Nach einem Timeout lief es dann besser. So konnte Lang in der 9. Minute das erste Tor für Trimbach erzielen. Wiederum ein schneller Angriff der Gegnerinnen führte zum 4:1. Den Kopf in den Sand stecken, das war keine Option. So holte das Heimteam diesen Rückstand auf. Dank zwei Weitschusstoren von Grütter (Wyss) und Hofer (Grütter), stand es zur Pause 3:4. Im zweiten Drittel kam Trimbach besser ins Spiel, dennoch gelangen den Baslerinnen drei weitere Treffer. Im dritten Drittel mussten die Trimbacherinnen den müden Beinen etwas Tribut zollen. Während man vorne glücklos agierte, erzielten den Gegnerinnen vier weitere Tore. Eine tolle Aufholjagd wurde leider nicht belohnt und am Schluss war man oft einen Schritt zu spät. Nun wird während der Natipause wieder intensiv trainiert, damit doch nochmals Punkte geholt werden können.

UH WaSa – UHC Trimbach           5:2 (1:1, 2:1, 2:0)

Tal der Demut St. Gallen

SR: T. Nievergelt /S. Müller

Tore: 1. Wollschlegel (Wagner) 0:1, 11. Göldi (Eschbach) 1:1, 23. Scherrer (Resegatti) 2:1, 30. Gurtner 2:2, 35. Baumann (Link) 3:2, 58. Eschbach (Scherrer) 4:2, 58. Link (Bernhardsgrütter) 5:2.

Strafen: keine

UHC Trimbach: Andres; Herzog; Bitterli, Hofer, Eisenhut, Grütter, Gurtner, Hämmerli, Knapp, Lang, Rippstein, Schlub, Siegenthaler, Stalder, Wagner, Wild, Wollschlegel (C), Wyss;
ohne: Bortis, Rütimann, Krähenbühl, Thallinger, Schenk (abwesend/verletzt)

Best Player: Wagner (Trimbach); Bernhardsgrütter (WaSa)

UHC Trimbach-  Basel Regio       3:11 (3:4, 0:3, 0:4)

Giroud Olma Olten

SR: J. Grimm /S. Bertold

Tore: 1. Kesälä (Kramer) 0:1, 1. Grütter (Gerber) 2:0, 4. Grütter 3:0, 9. Lang 3:1, 15. Gerber (Kaarela) 4:1, 17. Grütter (Wyss) 4:2, 18. Hofer (Grütter) 4:3, 24. Mistri (Kramer) 5:3, 30. Kesälä(Kramer) 6:3, 38. Kesälä (Mistri) 7:3, 40. Kesälä (Mandatova) 8:3, 45. Kaarela (Grütter) 9:3, 55. Stocker (Stebler) 10:3, 55. Mistri (Kesälä) 11:3.

Strafen: 1 x 2 Minuten gegen Trimbach

UHC Trimbach: Andres; Herzog; Bitterli, Hofer, Eisenhut, Grütter, Gurtner, Hämmerli, Lang, Rippstein, Schenk, Schlub, Siegenthaler, Stalder, Thallinger, Wagner, Wild, Wollschlegel (C), Wyss;
ohne: Bortis, Rütimann, Krähenbühl (krank/verletzt).   

Best Player: Grütter (Trimbach); Kesälä (Basel Regio)


Spielbericht 15. Meisterschaftsrunde Damen NLB

Erneute Niederlage

Trotz der vielen Niederlagen, waren die Trimbacherinnen motiviert den Urnerinnen drei Punkte wegzuschnappen. Das Spiel startete ausgeglichen. Es wurden auf beiden Seiten Chancen herausgespielt, jedoch hatte Floorball Uri mehr Glück als unser Heimteam und ging bis zur ersten Pause mit 0:1 in Führung.

Im zweiten Drittel wurde das Spiel zunehmend härter. Sowohl das Heim- wie auch das Gastteam konnten bei jeweils einem Powerplay keinen Treffer erzielen, womit es nach zwei Dritteln immer noch 0:1 für Floorball Uri stand.

In der Pause haben die Damen des UHCT nochmals positive Energie getankt und wollten das Spiel ausgleichen. Jedoch konnte Uri nach einem Fehlpass der Trimbacherinnen das 0:2 realisieren. Trotzdem wollte das Heimteam das Publikum nicht enttäuschen und kämpfte bis zum Schluss. In der 50. Minute gelang Uri der dritte Treffer, worauf die Trimbacherinnen leider nicht mehr reagieren konnten. So lautete das Schlussresultat nach 60 Minuten 0:3 zu Gunsten der Urnerinnen. 

UHC Trimbach – Floorball Uri 0:3 (0:1, 0:0, 0:2)

Gerbrunnen Trimbach 

SR Joel Kämpf | Jan Rotzler 

Tore: Floorball Uri 1:0; 11. Floorball Uri 2:0; 42, Floorball Uri 3:0; 50 

Strafen: 3 x 2 Minuten gegen UHC Trimbach, 2 x 2 Minuten Floorball Uri 

UHC Trimbach: Andres; Thallinger, Zedi, Hämmerli, Krähenbüehl, Hofer, Wild, Schlub, Grütter, Wagner, Gurtner, Wollschlegel (C), Stalder, Lang, Wyss, Schenk, Kopp

ohne: Bortis und Rütimann (verletzt)

Spielbericht 14. Meisterschaftsrunde Damen NLB

Für das erste Meisterschaftsspiel im neuen Jahr, mussten die Spielerinnen des UHC Trimbach zuerst den langen Weg in die Sonnenstube Tessin auf sich nehmen. Nach gut zweieinhalb Stunden Carfahrt, erreichten wir schliesslich Bellinzona.
Mit grossem Willen Punkte nach Hause zu holen, starteten wir ins erste Drittel. Mit einer aggressiven Manndeckung versuchten wir den Spielerinnen aus Mendrisio wenig Spielraum zu geben. Dies gelang uns ganz gut. Die Gegnerinnen hatten Mühe ins Spiel zu kommen, dennoch lagen wir nach 20 Minuten mit 4:0 im Rückstand. Wir wussten, dass noch nichts verloren war. Im mittleren Drittel fanden auch unsere Bälle den Weg ins Tor. Die Freude nach dem ersten Treffer von Lang war gross. Nach einer ausgeglichenen Partie im zweiten Drittel, lagen wir immer noch mit 7:2 im Rückstand.
Im Schlussabschnitt gelangen Wollschlegel weitere zwei Tore, jedoch konnte man nicht verhindern, dass sechs Schüsse den Weg in unser Gehäuse fanden.

SU Mendrisiotto – UHC Trimbach 13:4 (4:0, 3:2, 6:2)
Arti e Mestieri Bellinzona: 50 Zuschauer
SR: Martina Peter / Nadia Peter
Tore UHC Trimbach: Lang (Thallinger); Grütter (Wyss); Wollschlegel (Stalder); Wollschlegel (Stalder)
Strafen: 2 x 2 Minuten SU Mendrisiotto / 3 x 2 Minuten UHC Trimbach