Spannung bis zur letzten Minute

Hot Chilis Rümlang – Regensdorf – UHC Trimbach

Die Spiele der letzten Saison gegen die Hot Chilis wurden mit 4:8, 0:8 und 2:11 alle deutlich verloren, doch in beiden Kadern hat sich seither einiges verändert. Mit neuen Spielerinnen als Unterstützung und mit neuem Mut reisten die Trimbacherinnen am vergangenen Samstag nach Rümlang um dort das erste Meisterschaftsspiel der Saison zu bestreiten.

Trimbach konnte wegen der grossen Anzahl an verletzten Spielerinnen, die das Team auf der Spielerbank oder auf der Tribüne unterstützen, nur mit zwei Blöcken spielen. Dem Spiel war davon aber nicht viel anzumerken. Die Hot Chilis hatten zu Beginn des Spiels eindeutig mehr Spielanteil, doch die Solothurnerinnen liessen sich davon nicht einschüchtern. Erst mit der ersten 2-Minuten-Strafe gegen Trimbach, gelang es den Zürcherinnen den Ball ins Tor zu befördern. Unmittelbar im Anschluss gab es erneut eine Strafe gegen die Solothurnerinnen, doch dieses Mal wurde alles daran gesetzt den Ball nicht hinter die Torlinie kommen zu lassen. Die Trimbacherinnen fanden immer besser ins Spiel und die Hot Chilis konnten ihre Chancen nicht verwerten.

Im Mitteldrittel schöpften die Solothurnerinnen immer mehr Mut und konnten vermehrt Druck aufs gegnerische Tor ausüben. In der 32. Minute war es soweit: Wiedmer konnte auf Pass von Grütter zum 1:1 ausgleichen. Die Freude hielt jedoch nicht lange, denn bereits drei Minuten später gingen die Zürcherinnen erneut in Führung.

Bereits kurz nach Beginn des letzten Drittels bauten die Hot Chilis ihre Führung auf 3:1 aus. Die Trimbacherinnen liessen die Köpfe nicht hängen und kämpften trotz des dezimierten Kaders weiter. Cheftrainer Fischer änderte die Linien und mit Studer als Unterstützung aus der U21 kam neuer Wind ins Team. Der Kampfgeist wurde belohnt und in der 49. Minute gelang Wollschlegel auf Pass von Wyss der Anschlusstreffer. Bereits eine Minute später erzielte Wyss auf Pass von Studer den Ausgleich zum 3:3. Nun wurde es richtig spannend und beide Teams kämpfen bis zum Schluss. Drei Minuten vor Ende des Spiels konnten die Zürcherinnen die Führung erneut auf ihre Seite holen, doch Trimbach hatte bereits auf Punkte gehofft und wollte diese Hoffnung nicht mehr aufgeben. Kurz vor dem Schlusspfiff gelang es ihnen den Ausgleich zum 4:4 zu schiessen. Die Partie ging in die Verlängerung.

Die Solothurnerinnen spürten nun aber doch die Anstrengung in den Beinen und waren öfters einen Schritt zu spät. Somit gelang es den Hot Chilis bereits in der 3. Minute der Verlängerung das entscheidende Tor zum Schlussstand von 5:4 zu erzielen. Die Enttäuschung bei den Trimbacherinnen war gross, doch konnten sie auch stolz auf die erbrachte Leistung sein und hatten nach dieser ersten Meisterschaftsrunde bereits gleichviele Punkte auf ihrem Konto, wie während der gesamten letzten Saison.

Hot Chilis Rümlang – Regensdorf – UHC Trimbach 5:4 (1:0, 1:1, 2:3, 1:0 n.V.)

Sporthalle Heuel Rümlang. SR Nicolas Emch | Marco Staldegger

Tore: Hot Chilis, 1:0; 32. Wiedmer (Grütter), 1:1; 35. Hot Chilis, 2:1; 43. Hot Chilis, 3:1; 49. Wollschlegel (Wyss), 3:2; 50. Wyss (Studer) 3:3; 58. Hot Chilis, 4:3; 60. Thallinger (Wollschlegel), 4:4; 63. Hot Chilis, 5:4.

Strafen: 2 x 2 Minuten gegen UHC Trimbach.

UHC Trimbach: Andres; Herzog; Grütter, Hämmerli, Hofer, Lang, Schenk, Schlub, Studer, Thallinger, Wiedmer, Wollschlegel (C), Wyss; ohne: Bortis, Gurtner, Krähenbühl, Rütimann, Stalder, Wagner; Wild, Zedi (abwesend/verletzt).

Best Player: Wollschlegel (Trimbach); Schibli (Hot Chilis)

 

UH Lejon Zäziwil – UHC Trimbach

Das Meisterschaftsspiel vom Vortag war noch in den Beinen zu spüren. Dies zeigte sich deutlich im ersten Drittel des Cupspiels gegen Lejon. Der Start war aus Sicht der Solothurnerinnen schwach und so liessen sie den Gegnerinnen zu viel Platz. Sie waren oft einen Schritt zu spät, das Zusammenspiel harzte und die Zweikämpfe gingen verloren. So war es absehbar, dass die Lejons bereits in der 8. Minuten in Führung gehen konnten und nur mit viel Glück wurde ein weiteres Tor in diesem Drittel verhindert.

Auch im zweiten Drittel konnten die Solothurnerinnen ihre Leistung kaum steigern und so standen sie permanent unter Druck. Die Auslösung wollte weiterhin nicht klappen. Lejon wusste die Chancen nicht zu nutzen und das Glück hatte die Trimbacherinnen noch nicht ganz verlassen, denn der Ball streifte erstaunlich oft das Gehäuse. Bis zum Drittelsende Konten die Lejons ihre Führung dennoch weiter ausbauen. Das Resultat zur Drittelspause war 3:0.

An diesem Wochenende hatte Trimbach schon einmal Kampfgeist bewiesen und das taten sie erneut. Anstatt die Köpfe hängen zu lassen, gaben sie noch einmal Vollgas. Endlich kamen auch die Solothurnerinnen ins Spiel und bereits nach drei Minuten erzielte Wollschlegel (Krähenbühl) das erste Tor für Trimbach. Zwei Minuten später verkürzte Krähenbühl auf Pass von Thallinger auf 3:2. Die Hoffnung kehrte zurück und bis zur letzten Sekunde wurde gekämpft – auf beiden Seiten. 30 Sekunden vor Schluss gelang Wollschlegel (Zedi) der Ausgleichstreffer zum 3:3. Doch es sollte wohl einfach nicht sein, denn nur eine Sekunde vor dem Schlusspfiff gelang den Lejons der erneute Führungstreffer.

Wie bereits am Vortag war die Enttäuschung enorm. Doch können die Trimbacherinnen einiges daraus für die weitere Saison mitnehmen. Einen solchen Kampfgeist hat man bei ihnen in der letzten Saison kaum gesehen. Diesen müssen sie für die kommenden Spiele bewahren.

UH Lejon Zäziwil – UHC Trimbach 4:3 (1:0, 2:0, 1:3)

Sporthalle Konolfingen. SR Pascal Wantz | Daniel Bitterli

Tore: 8. UH Lejon Zäziwil, 1:0; 32. UH Lejon Zäziwil, 2:0; 37. UH Lejon Zäziwil, 3:0; 44. Wollschlegel (Krähenbühl), 3:1; 46. Krähenbühl (Thallinger), 3:2; 60. Wollschlegel (Zedi), 3:3; 60. UH Lejon Zäziwil, 4:3.

Strafen: 1 x 2 Minuten gegen UH Lejon Zäziwil.

UHC Trimbach: Andres; Herzog; Grütter, Hämmerli, Hofer, Krähenbühl, Lang, Schenk, Schlub, Studer, Thallinger, Wiedmer, Wollschlegel (C), Wyss, Zedi; ohne: Bortis, Gurtner, Rütimann, Stalder, Wagner; Wild (abwesend/verletzt).

Best Player: Krähenbühl (Trimbach); Buri (Lejon)

Das Wochenende vor dem Saisonstart haben unsere Grossfeld-Damen zu einem letzten intensiven Trainingsweekend genutzt. Unter der Leitung von Nadia Bortis und Stefan Siegenthaler haben sich die Damen NLB sowie die U21-Damen in Däniken zum gemeinsamen Training getroffen.

Freitag
Bereits am Freitag startete das Wochenende für die Damen NLB mit einem Teamevent. Ein guter Anlass, um die Neulinge im Team mit der Spielertaufe einzuweihen, welche sich über das ganze Wochenende ziehen sollte. Vorab blieb es bei einem netten Kostüm in Form eines Ganzkörperanzugs, welcher mit Glöckchen und Unihockeybällen geschmückt wurde.
Zusammen mit Detektiv Dachs wurden danach sämtliche Aufgaben erfolgreich gelöst und die anschliessende Verköstigung im Hotel Al Ponte war hochverdient.

Samstag
Mit einem altbekannten Spiel eröffneten die neuen Spielerinnen den Samstag: Apfelessen im Wasser. Die einen mehr, die anderen weniger erfolgreich, garantierten unsere Neuen allen Anwesenden einen Lacher und damit einen perfekten Start in einen anstrengenden Tag.
Das erste Unihockeytraining stand an. Die anfänglich mangelnde Konzentration konnte kontinuierlich verbessert und die erste Tageshälfte mit einem zufriedenstellenden Spiel abgeschlossen werden.
Nach einem reichhaltigen Mittagessen bei Yoli zuhause, ging es weiter mit einer polysportiven Einheit, die uns auf das nächste Unihockeytraining einstimmte. Geleitet von Andy Schenker wurden die letzten Kräfte ausgepackt und erfolgreich in ein intensives Tagesabschlusstraining gesteckt. Die Konzentration konnte erneut gesteigert und das Niveau stieg im Vergleich zum Tagesbeginn deutlich.

Sonntag
Der Sonntagmorgen begann mit einem letzten kleinen Spiel für unsere Neuzugänge. Schwedische Begriffe mussten vorgelesen und pantomimisch vermittelt werden. So hatte auch das Mutterland des Unihockeys seinen Touch im Trimbacher Trainingswochenende hinterlassen.
Im anschliessenden Training wurde der Fokus auf Pässe, Über- und Unterzahlspiel gelegt. Eine letzte intensive Spieleinheit beendete den Unihockeyteil des Wochenendes.
Der Tag fand seinen Ausklang bei einer Olympiade mit Gummistiefelwürfen, Slalomläufen, Wasserballons und einem Quiz rund um unseren Sport und den Verein.

Vielen Dank an alle Organisatoren und an alle Beteiligten für den Einsatz am Wochenende!

Souveräner Sieg dank deutlicher Leistungssteigerung

Nach einem schwachen Startdrittel und dank einer deutlichen Steigerung in punkto Kampfgeist und Qualität, kann der UHC Trimbach den ersten Erfolg der Saison verbuchen.
Mit einer kleinen Tour de Suisse startete der Tag für die Trimbacherinnen. Ganz unter dem Motto: „Je kleiner der Bus, umso grösser der Spass“, stellte sich die dreistündige Anreise quer durch die Schweiz als eine gute Gelegenheit zur Teambildung dar.

Die weite Anreise schien sich jedoch in den Beinen festgesetzt zu haben. Die Trimbacherinnen starteten mit Mühe und schweren Beinen in das Spiel. Das unerwartet starke Pressing der Gegnerinnen liess den Gästen nur wenig Platz und so kamen Erstere zu einigen Torchancen, welche die Torfrau Andres jedoch zu halten vermochte. Trimbach bekundete Mühe in der Auslösung und liess die Tor- und Abschlussgefährlichkeit vermissen. So dauerte es ganze 12 Minuten bis Rütimann als erste reüssierte und damit den Grundstein für ihren persönlich erfolgreichen Abend legte. Unbeirrt pressten jedoch die Gastgeberinnen weiter und erzielten nur eine Minute später den Anschlusstreffer und besiegelten damit den ersten Pausenzwischenstand. Der Zwischenstand von 1:1 widerspiegelte die zahlreichen Fehler und mangelnde Effizienz seitens Trimbach.

Zu Beginn des Mitteldrittels ging es Schlag auf Schlag! Trimbachs zweiter Block harmonierte immer besser und so legten Rütimann und Krähenbühl kurz hintereinander zum 1:3 vor. Der vermeintlich sichere Vorsprung hielt jedoch nur kurz und nur eine Minute später verkürzte Disentis wiederum zum 2:3. Ein Weckruf für das Gastteam, welches nun zum Torreigen Anlauf nahm. Die Auslösungen klappten nun besser und die Pässe konnten schneller nach vorne gespielt werden. Zwischenstand zur zweiten Drittelspause 2:10.

Das letzte Drittel war gezeichnet von zwei Teams, deren Kräfte langsam zur Neige gingen. Das Spiel flachte ab und es gab nur noch wenige heisse Szenen. Schenk erzielte in der 49. Minute das letzte Tor für Trimbach. Disentis, nach wie vor so kampfbereit wie zu Beginn des Spiels, reagierte in der 59. Minute mit einem letzten Treffer zum Endstand von 3:12.

UHC D.B. Disentis – UHC Trimbach 3:12 (1:1, 1:9, 1:2)
Sportzentrum Acla da Font Disentis, 30 Zuschauer. SR Manuela Bösch | Armando Bearth

Tore: 12. Rütimann (Schenk) 0:1, 13. UHC D.B. Disentis, 1:1, 22. Eigentor UHC D.B. Disentis 1:2, 23. Wollschlegel (Stalder) 1:3, 22. UHC D.B. Disentis 2:3, 24. Rütimann 2:4, 28. Krähenbühl (Lang) 2:5, 31. Rütimann (Krähenbühl) 2:6, 32. Rütimann (Lang) 2:7, 35. Wollschlegel (Wagner) 2:8, 37. Schenk (Krähenbühl) 2:9, 38. Stalder 2:10, 46. Rütimann (Krähenbühl) 2:11, 49. Schenk (Krähenbühl) 2:12, 68. UHC D.B. Disentis 3:12.

Strafen: 2 Mal 2 Minuten gegen UHC Trimbach. 3 Mal 2 Minuten gegen UHC D.B. Disentis.

UHC Trimbach: Andres; Herzog; Schlub, Hämmerli, Wollschlegel (C), Stalder, Wagner; Schenk, Hofer, Rütimann, Krähenbühl, Lang, Zedi
Trimbach ohne Grütter, Gurtner, Bortis, Wild, Wyss (abwesend/verletzt).

Ligaerhalt in der heimischen Halle geglückt

Nach dem Auswärtssieg vom Samstag war das Ziel für Sonntag klar gesetzt. Alle wollten verdient in die Saisonpause starten und diese mit einem freien Osterwochenende beginnen.
Der Start fiel noch etwas verhalten aus, doch das Heimteam fand je länger je besser ins Spiel. Folglich war es Rütimann auf Pass von Wagner, welche in der 6. Minute die Blauen in Führung schoss. Es wurden beidseitig Chancen erarbeitet, welche jedoch keine Früchte trugen.
Im 2. Abschnitt konnte das Heimteam vermehrt Druck auf die Gürbetalerinnen ausüben und somit ihr Spiel stören und das eigene immer besser aufziehen. Bis zur 2. Pause konnten die Solothurnerinnen eine 3-Tore-Führung verbuchen.
So sollte es auch im Schlussdrittel weiter gehen. Stalder (Wagner) konnte die Führung noch ausbauen und mittels Penalty erzielte Hell den Treffer zum Schlussresultat von 5:0.

Ein herzliches Dankeschön an unsere U21-Juniorinnen, welche uns tatkräftig die ganze Saison über unterstützt haben. Weiterer Dank gilt all unseren Abgängen und im speziellen unserem Trainerstab.
Und last but not least dem ganzen Verein und den Helfern, welche unsere Saison überhaupt möglich gemacht haben.

Matchtelegramm:
UHC Trimbach – Gürbetal RK Belp 5:0  (1:0; 2:0; 2:0)
Gerbrunnen Trimbach Zuschaueranzahl: 70
SR: Baumgartner / Baumgartner
Tore: 6:14 Rütimann (Wagner) 1:0, 28:20 Kyburz 2:0, 35:08 Rütimann (Wagner) 3:0, 40:11 Stalder (Wagner) 4:0, 47:39 Hell 5:0
Strafen: 2 x 2min. UHC Trimbach, 5 x 2min. Gürbetal RK Belp
Timeout: 54:06 Gürbetal RK Belp
UHC Trimbach: Andres, Senkpiel, Gmür, Wollschlegel, Wullschleger, Kyburz, Hell, Zedi, Di Nicola, Rütimann, Stalder, Gurtner, Lang, Hämmerli, Cordi, Wernli, Wagner, Carere, Christen, Grütter.
Gürbetal RK Belp: Moser, Sutter, Hofmann, Klopfenstein, Soltermann, Feller, Bürgy, Straubhaar, Dürig, Bäbler, Furer, Chavez
Bemerkungen: Trimbach ohne Sigrist, Bortis, Blättler, Rösli (alle verletzt)
Best Player: Andres (Trimbach), Soltermann (Gürbetal)

Eine Woche nach dem 1. Playout-Spiel traten die Trimbacherinnen den Weg nach Belp ein zweites Mal an. Dort angekommen, verzögerte sich der Garderobeneinzug, denn diese wurden noch durch Junior-/innen besetzt. Notdürftig diente der Geräteraum als Umziehkabine. Davon liessen sich die Solothurnerinnen jedoch nicht beirren und starteten fokussiert zum Einwärmen.
3:48 nach Anpfiff konnten zum ersten Mal in dieser Serie die Trimbacherinnen durch Rütimann (Kyburz) in Führung gehen. Den gewünschten Aufschwung gab dies jedoch noch nicht und so war es Gürbetal, welche in der 13. Minute den Führungstreffer erzielen konnten. Kyburz setzte vor Drittelsende mit schöner Lauf- und Dribblingarbeit nach und setzte somit das 2:2 zur 1. Pause.
Kurz nach der Hälfte des Spiels, ging Trimbach mit einem schönen, kurz gespielten Powerplay durch Wagner (Hell) wieder in Führung. Jedoch konnte auch diese nicht lange gehalten werden. Damit war auch das Mitteldrittel ausgeglichen.
Die Gäste fassten sich ein Herz und fokussierten sich noch einmal. Durch Kyburz und Hell konnte ein dünnes Polster geschaffen werden. Knapp eine Minute vor Ende, mussten die Gäste durch einen Fehler noch ein Gegentor hinnehmen. Etwas zittrig konnte diese ausgeglichene Partie mit 4:5 in der regulären Spielzeit beendet werden.

Matchtelegramm:
Gürbetal RK Belp – UHC Trimbach 4:5 (2:2; 1:1; 1:2)
GDFH Neumatt Belp, Zuschaueranzahl: 34
SR: Brüderli / Misteli
Tore: 3:48 Rütimann (Kyburz) 0:1, 10:39 Klopfenstein (Sutter) 1:1, 13:13 Wilhelm 2:1, 18:56 Kyburz 2:2, 32:19 Wagner (Hell) 2:3, 35:02 Schmutz (Straubhaar) 3:3, 42:17 Kyburz 3:4, 49:09 Hell 3:5, 59:05 Feller (Furer) 4:5
Strafen: 1 x 2min. Gürbetal RK Belp
UHC Trimbach: Andres, Gmür, Wollschlegel, Wüthrich, Kyburz, Hell, Zedi, Di Nicola, Rütimann, Stalder, Gurtner, Lang, Hämmerli, Cordi, Wernli, Wagner, Carere, Christen
Gürbetal RK Belp: Franklin, Wilhelmi, Hofmann, Käser, Klopfenstein, Soltermann, Feller, Chavez, Kohler, Sutter, Schmutz, Bürgy, Straubhaar, Bäbler, Furer
Bemerkungen: Trimbach ohne Sigrist, Bortis, Blättler, Rösli (alle verletzt)
Best Player: Kyburz (Trimbach), Schmutz (Gürbetal)

Verlängerung…
Nach dem ersten Spiel am Samstag, trafen die beiden Teams am Sonntag erneut aufeinander.
Gürbetal startete aggressiver und offensiver ins Spiel als noch am Samstag. Sie liessen den Trimbacherinnen wenig Zeit in der Angriffsauslösung und setzen sie häufig in der eigenen Zone unter Druck. So waren es auch die Gürbetalerinnen, welche nach vier Minuten als erste Mannschaft scoren konnte. Die Trimbacherinnen liessen sich jedoch nicht abschütteln und Wollschlegel konnte nach einem herrlichen Alleingang zum 1:1 ausgleichen. Das Spiel war hektischer und schneller als noch am Tag zuvor. So kam es vermehrt zu Freistössen, von denen Wollschlegel nach zwölf Minuten einen im Tor der Gürbetalerinnen versenken konnte.
Nach einer kurzen Verschnaufspause und verschiedenen Umstellungen in den Linien, kamen die Damen des UHC Trimbach mit neuer Energie aus der Kabine. Die frisch eingewechselte Carere eroberte den Ball und lochte diesen ein; 3:1 für Trimbach. Durch Unachtsamkeiten in der Defensive und etwas Glück auf Seiten von Gürbetal RK Belp, schafften diese bis zur zweiten Pausensirene erst den Anschluss und konnten gar zum 3:3 ausgleichen.
Das letzte Drittel startete erneut hektisch und Gürbetal schaffte es wiederum vorzulegen. Die Trimbacherinnen liessen sich auch diesmal nicht entmutigen und Wagner erzielte den Ausgleich zum 4:4. In der 49. Minute war es Best Playerin Wollschlegel, welche Trimbach erneut in Führung brachte. Nun galt es die letzten zehn Minuten zu überstehen und Ruhe zu bewahren. Die Gürbetalerinnen nahmen drei Minuten vor Schluss ihre Torhüterin raus und agierten zu sechst. So gelang ihnen der abermalige Ausgleich. Kurz vor Ende des dritten Drittels musste Hofmann für zwei Minuten auf die Strafbank.
Die reguläre Spielzeit war abgelaufen und es kam zur Verlängerung. Trimbach konnte die Überzahl nicht nutzen und so war es Schmutz, welche nach einem Gerangel vor dem Tor von Andres, mit sehr viel Glück für Gürbetal das Siegestor erzielen konnte.
Es steht nun 1:1 nach 2 Playoutspielen. Trimbach hat jetzt eine Woche Zeit sich auf das kommende Wochenende und zwei weitere Spiele (24. März 2018 um 19.00 Uhr in Belp und 25. März 2018 um 18.00 Uhr in Trimbach) vorzubereiten. Kopf hoch Frauen, Ruhe bewahren, Vertrauen und den Fokus wieder finden!

Telegramm
UHC Trimbach – Gürbetal RK Belp 5:6 n.V. (2:1; 1:2; 2:2; 0:1)
Gerbrunnen Trimbach, Zuschauer: 72
SR: Brüderli/Misteli
Tore: 3:50 Feller (Dürig) 0:1, 4:06 Wollschlegel 1:1, 11:54 Wollschlegel (Blättler) 2:1, 23:31 Carere 3:1, 32:51 Chavez (Hofmann) 3:2, 37:52 Portmann (Soltermann) 3:3, 41:39 Feller 3:4, 42:18 Wagner (Cordi) 4:4, 49:08 Wollschlegel (Zedi) 4:5, 57:52 Feller (Hofmann) 5:5, 63:36 Schmutz 5:6
Strafen: 4 x 2 min. Trimbach, 2 x 2 min. Gürbetal RK Belp
UHC Trimbach: Andres, Wollschlegel, Hell, Zedi, Di Nicola, Rütimann, Wagner, Gurtner, Lang, Hämmerli, Blättler, Carere, Cordi, Wernli.
Bemerkungen: Trimbach ohne Sigrist, Bortis, Rösli (alle verletzt), Gmür (krank), Stalder, Christen, Grütter, Kyburz  (alle Einsatz U21).

Der UHC Trimbach reiste am Samstag für das erste Playout-Spiel nach Belp. Das Ziel war klar, fokussiert und ruhig spielen und den ersten Sieg mit nach Hause nehmen. Das Spiel startete mit einem Bullygewinn für Trimbach, jedoch konnte Belp den Ball erobern, konterte und Geiser erzielte nach 11 Sekunden das erste Tor für Belp. So hatte man sich den Start des Spiels nicht vorgestellt. Nach dem anfänglichen Schock gelang es den Trimbacherinnen immer mehr Sicherheit zu finden. Gmür konnte mit einem gezielten Schuss für die Solothurnerinnen den Ausgleich erzielen. Nun folgten vermehrt Schüsse aufs Tor der Gürbetalerinnen. Nach einem starken Angriff von Trimbach, konnte jedoch eine Gürbetalerin den Ball abfangen und einen Konter einleiten, welchen Portmann sicher mit einem Tor abschloss. Der Pausenstand nach dem 1.Drittel hiess 2:1.
Die Ansage in der Kabine war deutlich: Konter unterbinden, einfach spielen, ruhig bleiben und uns auf unsere Stärken berufen. Ausserdem wurden zwei Wechsel vorgenommen: Stalder kam für Cordi und Gurtner für Blättler. Der Beginn des zweiten Drittels war zaghaft. Es gab Chancen auf beiden Seiten, keine führten jedoch zu einem Tor. In der 29. Minute fasste sich Rütimann ein Herz und erzielte mit einem sehenswerten Tor den Ausgleich. In der 33. Minute musste die Torschützin für 2 Minuten auf die Strafbank. Trimbach stand solide in der Box und konnte in Unterzahl den Ball gewinnen. Zu viert kämpften sie sich in die Zone der Gürbetalerinnen und Hämmerli schoss einen Shorthander zum 2:3. Der Jubel war gross auf der Bank. Der Treffer rüttelte die Mannschaft auf und gab ihr Zuversicht für die verbleibenden 26 Minuten Spielzeit. Kurz vor der Pause war es Zedi, welche Trimbach erneut jubeln liess.
Das letzte Drittel begann nervös und die Trimbacherinnen konnten nicht an die Leistung und Unbeschwertheit des zweiten Drittels anknöpfen. Die Torhüterin Andres hatte viele schwierige Bälle vor ihrem Tor abzuwehren. Gürbetal drückte, lauerte auf Konter und konnte die langen Bälle von Trimbach oft abfangen. In den verbleibenden 10 Schlussminuten gelang es Trimbach jedoch durch Hell und Wollschlegel ihren Vorsprung auszubauen.
Trimbach gewinnt somit das erste von maximal 5 Playout-Spielen mit 2:6. Die Freude und Erleichterung war gross. Nach einer kurzen Erholung treffen die beiden Mannschaften am Sonntag, 18. März, 19.30 Uhr für das 2. Playout-Spiel aufeinander. Die Trimbacherinnen nehmen den Schwung und das tolle Gefühl nach dem Spiel mit. Es heisst jedoch wieder von Null beginnen, fokussieren, kommunizieren, ruhig bleiben und vertrauen. Knoten Nr. 1 ist gelöst – Nr. 2 und 3 warten darauf gelöst zu werden.

Matchtelegramm:
Gürbetal RK Belp – UHC Trimbach 2:6 (2:1 / 0:3 / 0:2)
GDFH Neumatt Belp, Zuschaueranzahl: 66
SR: Schmutz/Müller
Tore: 0:11 Geiser (Portmann) 1:0, 04:18 Gmür (Hell) 1:1, 15:18 Portmann (Hofmann) 2:1, 29:57 Rütimann 2:2, 34:30 Hämmerli (Lang) 2:3, 37:33 Zedi 2:4, 52:38 Hell (Wollschlegel) 2:5, 55:46 Wollschlegel (Wernli) 2:6.
Strafen: 1 x 2min. Trimbach
UHC Trimbach: Andres, Gmür, Wollschlegel, Hell, Zedi, Di Nicola, Rütimann, Stalder, Gurtner, Lang, Hämmerli, Blättler, Cordi, Wernli.
Bemerkungen: Trimbach ohne Sigrist, Bortis, Rösli (alle verletzt) Carere und Wagner (abwesend), Best Player Hell (Trimbach), Steiner (Gürbetal)

Knapp an der Sensation vorbei
Die Trimbacherinnen verlieren denkbar knapp mit 2:3 und scheiden im Playoff-Viertelfinal aus.

Wer letzten Sonntag in der Gerbrunnenhalle das Spiel zwischen den Trimbacherinnen und den Hot Chilis verfolgte, traute seinen Augen nicht. K(n)app war es…… Knapp in Bezug aufs Resultat und Kapp die Doppeltorschützin der Chilis, die den Unterschied ausmachte. Zwei Mal führte der UHC Trimbach gegen die sichtlich nervös wirkenden Favoritinnen aus Rümlang. Mit einer beherzten und kämpferischen Leistung schafften es die Trimbacherinnen die Chilis an den Rand einer Niederlage zu bringen. Und wäre der Schuss in der 53. Minute unter anstatt an die Latte…… wäre, hätte, könnte, Fakt ist am Ende schaffen es die Rümlangerinnen in den Playoff-Halbfinal und die Frauen des UHC Trimbach werden ab Mitte März um den Ligaerhalt kämpfen. Wenn sie so spielen stehen die Chancen um den Verbleib in der Nationalliga B sehr gut.

Telegramm
UHC Trimbach – Hot Chilis Rümlang 2:3 (2:1 / 0:2 / 0:0)
Gerbrunnen Trimbach, Zuschaueranzahl: 47
SR: Muntwiler/Chuard

Tore: 9:38 Wollschlegel (Hell) 1:0, 15:53 Hagg (Knecht) 1:1, 17:19 Wagner (Di Nicola) 2:1, 22:20 Kapp (Lackova) 2:2, 38:00 Kapp (Hagg) 2:3
Strafen: 1 x 2 Trimbach, 1 x 2 Hot Chilis

UHC Trimbach: Andres ,Walther, Christen, Gmür; Wollschlegel, Kyburz, Hell; Zedi, Di Nicola; Rütimann, Stalder, Wagner; Wüthrich, Grütter; Gurtner, Lang, Hämmerli; Blättler

Bemerkungen: 36:11 Timeout Hot Chilis, 56:53 Timeout Trimbach, Trimbach ohne Sigrist, Bortis, Wernli, Cordi, Carere, Rösli (alle verletzt), Best Player Kyburz (Trimbach), Hagg (Hot Chilis)

Playoffs schreiben andere Gesetze…
… zumindest bis zur 34. Minute, aber alles der Reihe nach. Nach 21 „Testspielen“ galt es endlich ernst. Dass der Vorrundensieger Hot Chilis Rümlang 50 Punkte mehr auf dem Konto hatte als das Tabellenschlusslicht Trimbach, spielte ab sofort keine Rolle mehr, denn es gilt nun die Best-of-3-Serie zu gewinnen. Besondere Spiele erfordern besondere Massnahmen, daher arbeiteten die Trimbacherinnen u.a. auch mit einem Mentaltrainer zusammen und dank der minutiösen Vorbereitung des Trainerstaffs auf den Gegner, war der Glaube an eine Sensation spürbar. Mit drei U17-Spielerinnen verstärkt, davon zwei in den Starting 6, begannen die Trimbacherinnen kämpferisch und wollten die Chilis nicht ihr Spiel aufziehen lassen. Nach der bereits zweiten Strafe gegen die Chilis im ersten Drittel, gelang es der Trimbacher Power-Play-Formation den Underdog nach einem Konter in Führung zu bringen. Rütimann verwertete eiskalt. Mit einer gut organisierten Defensive konnten die Trimbacherinnen den Vorsprung in die erste Pause mitnehmen.
Wende innert 50 Sekunden
Bis zur 34. Minute hatten die Gäste alles im Griff und es lief nicht nach „Chili-Geschmack“. Doch dann wendete der Paradeblock der Chilis die Partie mit 3 Toren innert 50 Sekunden. Zwar konnte sich der Underdog in den folgenden Minuten wieder etwas fangen, trotzdem gingen die Chilis nun mit einem 4:1 Polster in die Pause. Nach 45 Minuten erhöhte Huber auf 5:2, ehe die beiden U17-Spielerinnen der Gäste sich das nicht gefallen liessen. Best Playerin Kyburz versenkte auf Pass von Christen den Ball unter der Latte und liess die Hoffnungen der Solothurnerinnen wieder aufleben. Doch 4 Minuten später war es erneut Huber mit einem Drehschuss, die für die Chilis einnetzte. Am Ende stand es 8:2. Der Sieg der Chilis war sicher verdient, doch wohl zu hoch ausgefallen, waren die Favoriten doch das effizientere und spielbestimmende Team. Die aufopfernd kämpfenden Trimbacherinnen haben nun in Spiel 2 zu Hause in der Gerbrunnen-Halle die Chance die Playoff Serie auszugleichen.

Telegramm

Hot Chilis Rümlang – UHC Trimbach 8:2 (0:1 ; 4:0 ; 4:1)
Heuel Rümlang, Zuschauer: 86
SR: Schmutz/Müller
13.38 Rütimann 0:1, 34.24 Kapp 1:1, 34.40 Eigentor 2:1, 35.13 Lackova 3:1, 39.14 Kapp (Knecht) 4:1, 45.52 Huber 5:1, 45.59 Kyburz (Christen) 5:2, 49.57 Huber (Faude) 6:2, 54.48 Schnyder (Schellenberg) 7:2, 57.52 Rogenmoser (Berry) 8:2

UHC Trimbach: Andres (Senkpiel); Christen, Gmür; Wollschlegel, Kyburz, Hell; Zedi, Di Nicola; Rütimann, Stalder, Wagner; Blättler, Wüthrich; Gurtner, Lang, Hämmerli
Bemerkungen: 35. Timeout Trimbach, Trimbach ohne Sigrist, Bortis, Rösli, Cordi, Carere, Wernli (alle verletzt)

UHC Laupen ZH – UHC Trimbach

Obwohl der Tabellenzweite UHC Laupen bereits nach dem Start ins zweitletzte Spiel der Qualifikation deutlich mehr Ballbesitz vorweisen konnte, hielt Trimbach mit viel Kampfgeist wacker dagegen. So brachten weder das Chancenplus auf Seiten des Heimteams, noch die punktuellen Vorstösse der Gäste zählbares auf die Spielanzeige, so dass die ersten 20 Minuten einen torlosen Verlauf nahmen.

In der 23. Minute eröffnete Laupen schliesslich das Score und brachte den Ball hinter die Torlinie der Gäste. Jedoch gelang es beiden Teams in der Folge nur noch, sich in Überzahlsituationen durchzusetzen und je einmal zu punkten. Ein Hochkaräter vor Laupens Gehäuse, wurde kurz vor der zweiten Pause nicht verwertet. Somit starteten die Trimbacherinnen mit einer Hypothek von einem Tor ins letzte Drittel.

Nun zogen die Gastgeberinnen ihren heutigen Trumpf aus dem Ärmel und machten sich das dezimierte Trimbacher Kader zum Vorteil. Aufkommende Unkonzentriertheiten und die zunehmend müden Beine der Gäste, wurden gnadenlos ausgenutzt und ein wahrer Torregen prasselte auf die Trimbacherinnen ein. Allein Laupens S. Wildermuth, konnte sich innerhalb von 6.5 Minuten dreimal als Torschützin eintragen lassen.  Auch ein spätes Timeout von Trimbach konnte keine Wende mehr einleiten und so verloren die Gäste nach zwei sehr gut gespielten Dritteln schlussendlich überdeutlich mit 1:8.

Matchtelegramm

UHC Laupen ZH – UHC Trimbach 8:1 (0:0, 2:1, 6:0)
Sporthalle Elba, Wald ZH. 75 Zuschauer. SR Keller/Schryber.
Tore: 23. A. Wildermuth (S. Hofmann) 1:0. 26. S. Stalder (T. Di Nicola) 1:1. 28. S. Sturzenegger (S. Hofmann) 2:1. 46. M. Zimmermann (C. Walder) 3:1. 47. S. Wildermuth (S. Gasner) 4:1. 51. S. Wildermuth (R. Widmer) 5:1. 54. S. Wildermuth (L. Vontobel) 6:1. 54. A. Holst (A. Wildermuth) 7:1. 56. S. Sturzenegger (C. Walder) 8:1
Strafen: 1 x 2 Minuten gegen UHC Laupen ZH. 2 x 2 Minuten gegen UHC Trimbach

UHC Trimbach: Andres; Blättler, Di Nicola, Gmür, Zedi, Hämmerli, Wagner, Gurtner, Hell, Wollschlegel, Rütimann, Stalder, Lang
UHC Trimbach ohne: Carere, Sigrist, Cordi, Bortis, Rösli, Wernli (alle verletzt)

UHC Laupen ZH: Wenger; Spaargaren, Grob, Holst; Keller, Sturzenegger, Gasner, L. Rüegg, Altwegg, Umbricht, Widmer, M. Rüegg, Gmür, Hofmann, A. Wildermuth, Walder, Eisenbart, S. Wildermuth, Linhardt, Vontobel, Zimmermann, Debrunner

 

UHC Trimbach – Unihockey Basel Regio

Das Spiel war erst gut drei Minuten alt, als Unihockey Basel Regio ein erstes Missverständnis in der Trimbacher Abwehr ausnutzen konnte und in Führung ging.  Die Gäste spielten effizient und Trimbach zu fehleranfällig. So konnten die Baslerinnen im ersten Drittel auch gleich mit 0:4 davonziehen. Einzig mit einer sehenswerten Kombination von Wagner auf Lang zum ersten Treffer in der 19. Minute erhielt Trimbach den Hoffnungsfunken am Lodern.

Im Mittelabschnitt hatte sich einiges zu ändern, wollten die Solothurnerinnen im letzten Qualifikationsspiel noch ein Wörtchen mitreden. Basel konnte aber gleich wieder eine Kontersituation kreieren, schob zum 1:5 ein und erhöhte im Dreiminutentakt auf 1:7. Das Timeout des Trainerduos Graber/Lampart zeigte einige Minuten später dann aber Wirkung: Wollschlegel kämpfte sich zweimal erfolgreich durch die Abwehr der Gäste und konnte in der 34. und 38. Minute einnetzen. Doch auch Basel Regio blieb noch zweimal treffsicher, so dass die Pausenbilanz mit 3:9 ernüchternd blieb.

Das 10. Tor fiel nach 44 Minuten Spielzeit, was nach dem anstrengenden Wochenende gegen Ende teilweise auch am Nervenkostüm der Gastgeberinnen nagte, worauf die Schiedsrichter Strafen auszusprechen hatten. Immerhin überstand das Heimteam die letzten Minuten in Unterzahl mit vereinten Kräften ohne weiteren Gegentreffer. Die 3:10-Niederlage war zu diesem Zeitpunkt aber ohnehin bereits klar genug.

Ende der Qualifikation – Start der Playoffs

Damit beendet der UHC Trimbach die Qualifikationsphase ihrer ersten NLB-Saison auf dem letzten Platz. Bereits am nächsten Wochenende werden die Playoffs gegen den Tabellenleader Hot Chilis Rümlang-Regensdorf ausgetragen.

Matchtelegramm

UHC Trimbach – Unihockey Basel Regio 3:10 (1:4, 2:5, 0:1)
Giroud Olma – Turnhallen BBZ, Olten. 43 Zuschauer. SR Jakob/Rüst.
Tore: 4. M. Sirola (K. Kantokorpi) 0:1. 11. G. Blank (N. Huber) 0:2. 14. J. Kesälä (I. Mäkinen) 0:3. 17. I. Mäkinen (J. Kesälä) 0:4. 19. J. Lang (D. Wagner) 1:4. 21. K. Kantokorpi (I. Mäkinen) 1:5. 24. S. Hettich (F. Koch) 1:6. 27. F. Koch (L. Mistri) 1:7. 34. F. Wollschlegel 2:7. 38. F. Wollschlegel (S. Stalder) 3:7. 38. I. Mäkinen (K. Stebler) 3:8. 39. N. Huber (S. Kramer) 3:9. 44. J. Kesälä (K. Stebler) 3:10
Strafen: 2 x 2 Minuten, 1 x 5 Minuten, 1 x 10 Minuten MS  gegen UHC Trimbach. 2 x 2 Minuten gegen Unihockey Basel Regio.

UHC Trimbach: Andres; Blättler, Di Nicola, Gmür, Zedi, Hämmerli, Wagner, Hell, Wollschlegel, Rütimann, Stalder, Lang
UHC Trimbach ohne: Gurtner, Carere, Sigrist, Cordi, Bortis, Rösli, Wernli (alle verletzt)

Unihockey Basel Regio: Sägesser, Laulajainen; Stebler, Bröckelmann, Koch, Kantokorpi, Huber, Mistri, Kramer, Müller, Doppler, Blank, Hettich, Kramer, Stocker, Kesälä, Sirola, Mäkinen, Grütter, Müller

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