Spielbericht 4. Meisterschaftsspiel Damen 1. Liga

Derbyniederlage

Mit einem Kader von sechzehn motivierten Spielerinnen reisten die Trimbacherinnen am Samstagnachmittag in Aarau an, um ihr viertes Saisonspiel gegen den «Derbyrivalen» und Tabellenersten Team Aarau zu bestreiten.

Die Trimbacherinnen starteten gut und konzentriert ins erste Drittel. Durch hohen Druck und schnelle Pässe generierte Team Aarau die gewünschten Lücken, sodass der erste Treffer nicht lang auf sich warten liess. Trotz guter Chancen gelang es den Trimbacherinnen nicht diese zu verwandeln, sodass das erste Drittel mit drei Gegentoren abgehakt werden musste.

Nach einer kurzen Verschnaufpause und motivierenden Worten des Trainerteams, starteten die Trimbacherinnen wie gehabt mit zwei Linien ins zweite Drittel. Der Schnelligkeit und dem Druck konnte standgehalten werden, nur die Tore wollten und wollten einfach nicht gelingen. Um die Kräfte besser einteilen zu können, stellte man in der zweiten Hälfte des zweiten Drittels auf drei Linien um. Im Gesamten gelang es den Trimbacherinn im zweiten Drittel den Aarauerinnen die Stirn zu bieten. Dies zeigte sich auch darin, dass nur ein Gegentor fiel. Die Trimbacherinnen hatten vorne einige gute Möglichkeiten, doch leider wollte das Runde nicht ins Eckige.

Im dritten Drittel war das Ziel klar definiert – endlich vorne abschliessen. Nach mindestens zwei Lattenschüssen und unzähligen Schüssen aufs Tor, waren die Spielerinnen heiss darauf im letzten Drittel abzuliefern und das Spiel so zu drehen. Leider hat die Kraft hierfür nicht mehr gereicht. Die letzten zwei Spielminuten spielten die Trimbacherinnen in Überzahl und hatten so die Möglichkeit noch einmal Torgefährlich zu werden. Leider gelang dies nicht. Somit gewannen die Aarauerinnen das Derby mit 7:0.

Am 24.10.2020 bietet sich die nächste Gelegenheit die Durststrecke zu beenden. Dort dürfen wir Floorball Zurich Lioness bei uns in Trimbach begrüssen.

Team Aarau – UHC Trimbach (3:0, 1:0, 3:0)
Schachenhalle Aarau. SR S. Fiechter/ M. Fiechter
Tore: 5:01 Rieder (Fylke) 1:0; 10:41 Fylke (Birks) 2:0; 16:30 Rieder (Hofer) 3:0; 35:05 Rieder (Hofer) 4:0; 42:09 Wagner (Schär) 5:0; 44:33 Siegrist (Schär) 6:0; 44:49 Fylke 7:0
Strafen: 1 x 2min Strafe für Aarau.

UHC Trimbach: Arnold, Gurtner, Hämmerli, Jost, Laudanovic, Niggli, Rippstein, Scharf, Steffen, Walther (T), Wullschleger, Wüthrich, Wyss, Schenker, Rüttimann (C), Stamm
ohne: Lang, Eng, Gygax (abwesend)

Team Aarau: Birks, Hofer, Zgraggen, Fäs, Rieder, Wagner, Fylke, Schenk, Näf, Zobrist, Suter, Frame, Fischer, Roos, Sigrist, Grimm, Rytz, Schär, Bolt, Castell, Hunt (C), Nenn

Best Player: UHC Trimbach: Schenker; Team Aarau: Rieder

Spielbericht 3. Meisterschaftsspiel Damen 1. Liga

Auswärtsniederlage

Für das Samstagsspiel stand eine lange Reise nach Chur bevor. Die Freude darüber, wieder mal mit dem Car anreisen zu können, wich bald der Ernüchterung, dass diese Fahrt durch diverse Staus und Unfälle unterwegs immer wieder abgebremst wurde. Nach mehr als 3h kam das Team endlich in Domat Ems an. Die Organisatoren hatten mit den Spielerinnen kein Verbarmen und erlaubten es nicht, das Spiel zu Gunsten einer guten Vorbereitung etwas nach hinten zu verschieben.

Die Damen liessen sich aber vorerst nicht beirren und zogen ihr warm-up durch. Bei Anpfiff jedoch die grosse Verwirrung: «Wer spielt hier mit wem?» Beide Teams in Weiss, der einzige Unterschied in der Hosenfarbe, aber dunkelviolett und dunkelblau waren aber kaum zu unterscheiden. Erst als dann die Trimbacherinnen Überzieher anzogen wurde das Ganze etwas übersichtlicher.

All diese Ereignisse entschuldigen aber nicht, dass die Trimbacherinnen das Startdrittel verschliefen und einen denkbar schlechten Spieltag einzogen. So sah man sich nach dem ersten Drittel 0:2 hinten. Das zweite Drittel (nun im blauen Trickot) war etwas besser, aber immer noch weit weg von einer guten Leistung (0:1). Erst im dritten Drittel vermochten die Trimbacherinnen Akzente zu setzten und Torchancen zu kreieren, leider ohne Erfolg. Gegen das sehr körperbetonte Spiel der Gegnerinnen hat das Gastteam bis zum Schluss kein Rezept gefunden. Durch die vielen Eigenfehler müssen die Trimbacherinnen aber diese Niederlage auf ihre eigene Kappe nehmen.

Herzlichen Dank an Mariann fürs Einspringen als Torhüterin!

Nun heisst es abhaken und den Fokus auf das nächste Spiel, kommenden Samstag gegen Aarau, zu legen.

Piranha Academy Regio – UHC Trimbach 6:0 (2:0, 1:0, 3:0)

Strafen: 2 x 2min gegen UHC Trimbach

UHC Trimbach: Hof (T), Walther (T), Arnold, Gurtner, Gygax, Hämmerli, Laudanovic, Niggli, Rippstein, Rütimann (C), Wüthrich, Wyss, Schenker
ohne: Lang, Jost, Scharf, Steffen, Wullschleger, Eng (abwesend)

Best Player: UHC Trimbach: Schenker; Piranha Regio: Goncalves

Spielbericht. 2. Meisterschaftsspiel Damen 1. Liga

Erster Saisonsieg ist Tatsache

Nach der deutlichen Saisonstartniederlage vom vergangenen Samstag, wurden in den folgenden beiden Trainings die gemachten Fehler gemeinsam analysiert, so dass die Spielerinnen optimal auf das erste Heimspiel vorbereitet waren.

Der Start verlief allerdings überhaupt nicht nach Wunsch. Bereits kurz nach der ersten Spielminute zappelte der Ball im Netz der Trimbacherinnen: eine schöne Passkombination ermöglichte den Gästen aus Zürich den Führungstreffer.
Das frühe Gegentor schien den UHC Trimbach nun definitiv wach zu rütteln, so dass in der Folge das Spieldiktat mehrheitlich übernommen wurde. Im ersten Drittel vermochte man allerdings noch keinen Torerfolg zu feiern, so dass die Einheimischen mit einem Minimalrückstand die erste Pause antraten.

Das zweite Drittel nahm man nun mit drei kompletten Linien in Angriff, mit dem Hintergedanken, den Druck möglichst hoch zu halten. Durch eine Unachtsamkeit in der Hintermannschaft konnten die Gäste kurz vor Spielmitte ihre Führung auf 0:2 ausbauen. Quasi im Gegenstoß eröffnete allerdings Schenker mit einer schönen Einzelaktion die Tormaschinerie der Einheimischen. Es folgte sogleich ein Abpraller-Tor der Debütantin Steffen, sowie kurz vor Drittelsende ein Überzahltreffer durch Rütimann.

Mit einem Ein-Tore-Vorsprung in das letzte Drittel zu starten ist erfahrungsgemäß kein leichtes Unterfangen, was sich auch heute wieder einmal mehr bestätigen sollte. Kurz nach Wiederanpfiff erzielten die Jets via Freistoßtor den zwischenzeitlichen Ausgleich.
In der Folge wiegte das Spielgeschehen hin und her; keines der beiden Teams wollte die greifbaren Punkte aus den Händen geben. Schließlich konnten die Trimbacherinnen in einer etwas unübersichtlichen Situation vor dem gegnerischen Gehäuse den Ball zur abermaligen Führung im Tor unterbringen. Die letzten zehn Spielminuten waren nun geprägt von Strafen und einigen nervenraubenden Aktionen, die Punkte konnten aber letztlich durch viel Kampfgeist in Trimbach gehalten werden.

Bereits am kommenden Samstag, 03. Oktober 2020, steht für den UHC Trimbach das nächste Meisterschaftsspiel auswärts gegen die Piranha Academy an, wo das Punktekonto erweitert werden möchte.

UHC Trimbach – Kloten-Dietlikon Jets II 4:3 (0:1, 3:1, 1:1)
Gerbrunnen, Trimbach. 34 Zuschauer. SR Pitschen/Senn.
Tore: 1:04 R. Frei (Schläppi) 0:1; 28:43 A. Frei (Schläppi) 0:2; 30:55 Schenker 1:2; 34:02 Steffen (Rütimann) 2:2; 39:27 Rütimann (Wyss) 3:2; 42:32 Hansen (Brunner) 3:3; 49:47 Steffen (Rütimann) 4:3
Strafen: 3 x 2 min; 2 x 2 min.

UHC Trimbach: Lang (T), Arnold, Gurtner, Hämmerli, Jost, Laudanovic, Niggli, Rippstein, Rütimann (C), Scharf, Steffen, Wüthrich, Wyss, Walther, Fürst, Schenker
ohne: Eng, Gygax (nicht spielberechtigt), Wullschleger (abwesend)

Kloten-Dietlikon Jets IIBarmet (T), Zemp (T), Frei R., Hansen, Schanz, Brunner (C), Städeli, Schläppi, Gisin, Jucker, Broger, Gyger, Frei A., Rutschmann, Kern

Best Player: UHC Trimbach: Steffen; Kloten-Dietlikon Jets II: Schläppi

Spielbericht 1. Meisterschaftsspiel Damen 1. Liga

Am 19.09.2020 startete nach einer durch und durch speziellen Saisonvorbereitung die Meisterschaft nun auch für die Trimbacherinnen in der ersten Liga. Im Anschluss an einige Testspiele war dies nun der erste Gradmesser.
Die Pumas aus Pfäffikon Zürich liessen sich nicht lange bitten und legten los wie die Feuerwehr. Mit aggressivem Vorchecking erschwerten sie die Aufgabe der Trimbacher Defensive maximal. Ein flüssiges Zusammenspiel war nicht möglich. Immerhin erhielt Trimbach beim zweimaligen Überzahlspiel die Möglichkeit, torgefährlich zu werden. Leider erfolglos. Zu allem Übel sah man sich nach einem Ballverlust und zwei Konter später bereits nach dem ersten Drittel mit einem 0:3 Rückstand konfrontiert. Ein weiteres Gewährenlassen des Heimteams nach deren Gusto war inakzeptabel.

Nach einer Blockoptimierung während des Pausentees, fand Trimbach etwas besser ins Spiel. Mit viel Aufwand schaffte man es, die Pumas in ihre Käfige zurück zu drängen. Schwierig gestaltete sich allerdings noch immer das Festsetzen in der gegnerischen Hälfte und das Erarbeiten von Torchancen. Trimbach rannte Mal für Mal an, konnte aber die Defensive Mauer der Pumas trotz scharfem Geschütz nicht bezwingen. Zudem wurde auch das Boxplay von Trimbach getestet, da wiederholter Stockschlag geahndet wurde. Mit einer soliden Leistung erzielten die Gegner zwar keine weiteren Gegentreffer mehr, allerdings fehlte auch die letzte offensive Konsequenz, um das Score zu Gunsten von Trimbach verändern zu können.

Im letzten Drittel wollte man nun endlich torgefährlich werden. Immerhin sah man, dass man gegen die Gegnerinnen nicht chancenlos war. Aber es lief einfach nicht für die Gäste aus Solothurn. Das Spiel plätscherte weiter vor sich hin, wie es das bereits gegen Ende des zweiten Drittels getan hatte. Trimbach bemühte sich. Allerdings musste man viel zu oft Kontersituationen ausbügeln. Anstelle des Anschlusstreffers kassierte man so prompt zwei Gegentore; das Score stand bei 0:5. Ein Shootout für die Pumas war keine Option, daher nahmen die Trimbacherinnen wieder einen Anlauf. Und siehe da; plötzlich funktionierten die besprochenen Punkte und man schaffte gute Druckphasen auf das gegnerische Tor. Nach einer gefühlten Ewigkeit gelang Andrea Rüttimann auf Zuspiel von Céline Wüthrich der Treffer zum 1:5. Darauf wollte man nun aufbauen und den Druck aufrechterhalten. Leider führten zwei Strafen gegen die Trimbacherinnen zu einem jähen Unterbruch dieser guten Phase und das Blatt wendete sich wieder. 30 Sekunden vor Schluss konnten die Gegnerinnen zum Endresultat von 1:6 einschieben.

Das Spiel zeigte auf, woran die Trimbacherinnen nun intensiv arbeiten müssen. Das Team ist bereit, sich auf das nächste Spiel zu verbessern.

UHC Trimbach – Zürich Oberland Pumas (0:3, 0:0, 1:3)
Dreifachhalle Mettlen Pfäffikon ZH. SR Reich/Friemel.

Tore: 5:01 Morf (Bieber) 0:1; 10:20 Bütler (Wildermuth) 0:2; 15:55 Bieber (Schindler) 0:3; 43:00 Bieber (Studer) 0:4; 46:03 Wildermuth (Bieber) 0:5; 55:01 Rütimann (Wüthrich) 1:5; 55:01 Brühlmann (Wildermuth) 1:6
Strafen: 3 x 2min, 2 x 2 min.

UHC Trimbach: Arnold, Gurtner, Hämmerli, Jost, Lang (T), Laudanovic, Niggli, Rippstein, Scharf, Steffen, Wullschleger, Wüthrich, Schenker, Rüttimann (C)
ohne: Wyss (abwesend)

Zürich Oberland Pumas: Spaargaren, Schwarzenbach, Studer, Wildermuth, Bieber, Tschanz, Bütler, Brauchli, Germann (C), Elmer (T), Rümmeli, Morf, Frei, Zuppiger, Brühlmann, Thöny, Väkiparta, Schlaepfer,

Best Player: UHC Trimbach: Schenker; Zürich Oberland Pumas: Bieber

Spielbericht Schweizer Cup Damen 1/32-Final

Nach einer, sagen wir mal speziellen Saisonvorbereitung, wurde am Sonntag, 16. August 2020 das Cup-Spiel zwischen den Damen vom UHC Trimbach und Unihockey Gurmels in der Gerbrunnen Trimbach ausgetragen. Da nur 100 Personen in die Halle zugelassen wurden, dies aufgrund der kantonalen Bestimmungen wegen COVID-19, mussten einige Zuschauer das Spiel von draussen her mitverfolgen.

Die Damen vom UHC Trimbach starteten unkonzentriert in das erste Drittel. Viele Fehler wurden gemacht, welche Unihockey Gurmels gnadenlos gleich doppelt in der 5. Spielminute ausnutzten. Trimbach stand unter hohem Druck, denn Gurmels versuchte mit allen Mitteln, den Spielaufbau von Trimbach zu unterdrücken, was ihnen zum Teil gelang. Doch wir fragten uns, ob Gurmels diesen Druck aufrechterhalten kann oder, ob sie nicht bereits zu viel Energie verpulverten. Mit einem Zwischenstand von 0:2 ging es in die erste Drittelspause.

Die Pause tat den Spielerinnen vom UHC Trimbach gut. Neue Energie konnte getankt werden und Fehler, welche unbedingt vermieden werden sollten, wurden ausgiebig diskutiert. Deshalb kehrte die Mannschaft knapp, aber gerade noch rechtzeitig auf das Spielfeld zurück. Trimbach erspielte sich immer mehr Torchancen, welche einmal durch Andrea Rütimann ausgenutzt werden konnte. Da Trimbach im zweiten Drittel immer mehr in der offensive Zone spielen konnte, gab es aber auch viele Lücken in der defensiven Zone, welche durch Gurmels gleich dreimal in diesem Drittel ausgenutzt wurden.

Das dritte Drittel startete gut für die Trimbacherinnen. Viele Torchancen wurden erspielt, welche aber noch nicht ausgenutzt werden konnten. Doch endlich konnte Trimbach in der 53. Spielminute durch einen Weitschuss von Yolanda Hämmerli den Anschlusstreffer zum 2:5 erzielen. Kurze Zeit später doppelte Nicole Wyss zum 3:5 nach. Trimbach drehte zum Schluss nochmals auf, jede ging für jede und kämpfte um jeden Ball, doch es reichte leider nicht. Gurmels konnte in der 57. Minute den Siegestreffer erzielen und entschied den Match für sich.

UHC Trimbach – Unihockey Gurmels 3:6 (0:2, 1:3, 2:1)

Gerbrunnen Trimbach, 48 Zuschauer, SR Chuard/Muntwiler

Tore: 5. F. Bélet (Gygax Marielle) 0:1, 5. Christen Jasmin (Wieland Chantal) 0:2, 26. Walther Eva (Brunner-Schwab Isabelle) 0:3, 27. Wieland Chantal (Dorthe Romane) 0:4, 34. Rütimann Andrea (Wüthrich Céline) 1:4, 39.Dorthe Romane (Christen Jasmin) 1:5, 53. Hämmerli Yolanda (Wüthrich Céline) 2:5, 55. Wyss Nicole (Andrea Rütimann) 3:5, 57. Gygax Marielle (Hüsler Daria) 3:6.

Strafen: 4 x 2 Minuten gegen UHC Trimbach. 3 x 2 Minuten gegen Unihockey Gurmels

Best Player: UHC Trimabch: Sina Schenker – Unihockey Gurmels: Gygax Marielle

Spielbericht 14. Meisterschaftsrunde Damen 1. Liga

Den letzten Match dieser Saison durften die Trimbacherinnen zuhause bestreiten. Als Gegner erwartete der UHC Trimbach den UHC Lok Reinach. Nach der ersten erniedrigenden Auswärtsrunde in Reinach waren die Spielerinnen des UHC Trimbach umso motivierter dieses Spiel zu gewinnen.

Die Partie begann für die Damen des UHC Trimbach wie erhofft. Nach fünf Minuten ging der Ball über die gegnerische Torlinie. Weiterhin gestaltete sich dieses Drittel ganz im Sinne der Trimbacherinnen. Die zahlreich kreierten Torchancen konnte der gegnerische Torwart jedoch alle abwehren. So ging es mit dem Zwischenstand von 1:0 für den UHC Trimbach in die Pause.

Danach ging es einige Zeit sehr ausgeglichen weiter. In der 25. Spielminute bekam unser Torwart eine 2-Minutenstrafe, welche von einer Feldspielerin abgesessen wurde. Die gegnerischen Spielerinnen konnten diese Strafe nutzen und glichen zum 1:1 aus. Kaum fünf Minuten später bekam der UHC Trimbach erneut eine 2-Minutenstrafe. Auch dieses Mal gelang es dem UHC Lok Reinach ein Tor zu erzielen. Keine drei Minuten später konnten sich die Reinacherinnen gar noch das 3:1 erspielen. So gingen die Trimbacherinnen mit einer etwas schlechteren Ausgangslage in die letzte Drittelspause dieser Saison.

Das letzte Drittel wurde angepfiffen und die Trimbacherinnen waren überzeugt den Rückstand noch aufzuholen. Dem Vorhaben wurde aber schnell ein Dämpfer verpasst. Nicht mal eine Minute nach Anpfiff konnte der UHC Lok Reinach mit einem Tor den Abstand zum UHC Trimbach vergrössern. Neuer Spielstand 4:1. Nach dem verpassten Einstieg ins Schlussdrittel, fanden die Trimacherinnen sich nicht gleich wieder und bekamen einen weiteren Treffer. Nun stand es gar 5:1 für UHC Lok Reinach. Unser Trainer nahm ein Timeout, was seine Wirkung zeigte. Die Trimbacherinnen spielten nun wieder besser. Der UHC Lok Reinach bekam von den Schiedsrichtern noch zwei 2- Minutenstrafen. Diese wurden vom UHC Trimbach jedoch nicht ausgenutzt. Nach der Hälfte des 3. Drittels gelang dem UHCT dann auch noch ein Treffer. Trotz des guten Spiels, gelang den Trimbacherinnen kein weiteres Tor mehr. So beendete der UHC Trimbach diese Saison mit einer 5:2 Niederlage gegen den UHC Lok Reinach.

Tore: Rütimann (Wollschlegel), UHC Lok Reinach, UHC Lok Reinach, UHC Lok Reinach, UHC Lok Reinach, UHC Lok Reinach, Wollschlegel (Rütimann)

Trimbach: Walther (T); Wollschlegel (C); Arnold, Di Nicola, Lang, Rütimann, Wyss, Bitterli, Blum, Eisenhut, Loosli, Frech

Spielbericht 13. Meisterschaftsspiel Damen 1. Liga

Beim Hinspiel konnten die Trimbacherinnen die drei Punkte zu Hause behalten. Mit dem grössten Aufgebot der Saison und damit drei vollständigen Blöcken, nahmen die Trimbacherinnen den langen Weg nach Domat Ems auf sich. Drei Blöcke sollen drei Punkte bringen, eine Rechnung die auf dem Papier auf geht, die aber leider ohne den Gegner gemacht wurde.

Der Start ins erste Drittel gelang. Bereits kurz nach Anpfiff, konnte nach einer schnell geführten Auslösung Corti beinahe alleine aufs gegnerische Tor ziehen. Mit einem Pass der eher für den Teamgeist als fürs Tor gedacht war, vereitelten die Trimbacherinnen selbst den ersten Torerfolg. Ein zweites Mal sollte man diesen Fehler nicht machen, so sprang der Ball bei der nächsten Chance bei 2:04 über die gegnerische Torlinie. Torschützin und Kapitän Wollschlegel hatte damit ihren Bann gebrochen. Notiert wurde auf dem Match-Rapport als Assist die Torhüterin Walther, zwar ein verdienter Punkt, der dann aber nach dem Spiel noch zu Gunsten von Cordi’s korrigiert wurde. Zwar folgten im Anschluss einige gute Abschlüsse auf und neben das gegnerische Tor, jedoch ohne Erfolg. Die Piranhas starteten ihren Steigerungslauf langsam. Erst kurz vor Drittelsende gingen ihre Schüsse Richtung Tor. Dies mit nötigen Willen, um den Ball über die Linie zu zwingen, dafür dann aber gleich zweimal innert einer Minute.

So starteten die ganz in Blau spielenden Trimbacherinnen mit einem 2:1 Rückstand nach der Pause. Dies sollte nur einem zwischenzeitlichen Tief geschuldet sein,-so hoffte man. Die Devise war, aktiver bewegen, mehr den Körper einsetzen und den Ball schneller laufen lassen. Leider wurde der Körpereinsatz weder von Punkten noch vom Schiedsrichter belohnt, so mussten Blum eine zweiminütige Pause auf der Strafbank hinnehmen, die zum Glück ohne weitere Folgen blieb. Die Stimmung drohte anschliessend zu kippen. Denn bereits im Hinspiel wurde nicht unbedingt zurückhaltend gespielt, so dass es damals zu zwei ernsthaften Verletzungen inklusive Spitalaufenthalt kam. Soweit wollte es keines der Teams nochmals kommen lassen. Lieber entschied man das Spiel durch ein sauberes und schnelles Passspiel, wie dies vor allem dem ersten Block gelang. So entstand kurz nach Ablauf der Strafe das 2:2. Die Churerinnen liessen aber nicht viel Hoffnung zu und überquerten Walthers Torlinie gleich zweimal in Folge. Das Spiel schien den Trimbacherinnen zu entgleiten, als Mumenthaler in der 35 Minute ein Timeout nahm, um seine Frauen wieder auf Kurs zu bringen.

Frisch gestärkt und motiviert kamen die Mittelländerinnen aus der Garderobe zurück. Die Kräfte sollten gebündelt werden, weshalb trotz starker Leistung in den ersten beiden Dritteln, der zusammengewürfelte dritte Block erst mal pausierte. Doch es half alles nichts. Ob es an der langen Anreise, den ähnlichen Trikots (violett- weiss) der Gegnerinnen oder am Vollmond lag, man weiss es nicht. Offensichtlich war jedoch, dass die Trimbacherinnen nicht in ihr Spiel zurückfanden und so den bissigen Piranhas Möglichkeit um Möglichkeit gab. Diese nutzten ihre Chancen und sie schossen in regelmässigem 4-Minuten-Takt munter ihre Tore bis zum 7:2. Bis zum Schluss wollte man an eine ähnliche Leistung wie die Schweiz gegen Tschechien glauben. Glauben alleine half jedoch nichts. Klar war der Kampfgeist da, dieser wurde jedoch von Fortuna nicht belohnt. Somit ging nicht nur das Spiel, sondern auch die Aussicht auf Platz 6 verloren, in einem Spiel, das hätte gewonnen werden müssen.

Ein Dank an dieser Stelle an alle unterstützenden Kräfte vom Damen 2 und der U21, sowie an Wyss-Reisen und speziell an unsere Chauffeurin, die uns sicher hin und wieder zurück gebracht hat.

Am Schluss noch eine Einladung an sie liebes Publikum zum letzten Spiel und damit LOK-alen Derby: Trimbach vs. Reinach, Samstag 15.02.2020, 17:00 Uhr, Gerbrunnenhalle Trimbach

Trimbach:
Arnold, Bitterli, Blum, Cordi, Di Nicola, Eisenhut, Lang, Loosli, Rudin, Rütimann, Stamm, Walther, Wermelinger, Wollschlegel, Wullschleger, Wyss

Spielbericht 12. Meisterschaftsrunde Damen 1. Liga

Keine Punkte trotz kämpferisch einwandfreier Leistung

Kurz nach Sonntag-Mittag stand für die Trimbacherinnen das Heimspiel gegen das aktuell zweitplatzierte Team des R.A. Rychenberg Winterthur in der nahegelegenen Giroud Olma BBZ Olten auf dem Plan (besten Dank für die Zusammenarbeit und Ermöglichung an den Partnerverein Unihockey Mittelland).

Aufgrund der Abwesenheit von beiden Stammtorhüterinnen half uns kurzfristig Melanie Meister vom Damen II aus. Aufstellungsmässig hielt man bis auf kleinste personell zwingenden Massnahmen an den Linien des vergangenen Wochenendes fest, so dass die Automatismen weiter gefestigt werden können.

Der Start ins Spiel gelang dem Gast aus Winterthur besser – nach einer Unachtsamkeit in der Defensive konnten sie nach nicht einmal zwei Spielminuten den Ball aus kürzester Distanz zum 0:1 einschieben. Der UHC Trimbach liess sich davon allerdings nicht beirren und durch gute offensive Störrarbeit konnte Cordi den Ausgleich erzielen. Kurz darauf allerdings die Ernüchterung – nach einem gut vorgetragenen Freistoss erzielte Winterthur wiederum die Führung. Die Trimbacherinnen zogen allerdings in der Person von Rütimann nach und erzielten ebenfalls via Freistoss den erneuten Ausgleichstreffer. Einige Zeigerumdrehungen später war die Reihe nun an Trimbach: durch einen wunderbaren Konter erzielte schliesslich Wollschlegel die erstmalige Führung für das Heimteam, was gleichzeitig auch dem Pausenstand von 3:2 entsprach.

Trotz knapper Führung im Rücken, war für das Heimteam klar, dass an der Leistung des ersten Drittels nahtlos angeknüpft werden musste, wollte man heute Punkte einfahren. Kurz nach Wiederanpfiff konnte Rütimann aus spitzem Winkel die Führung für die heimischen Farben auf zwei Tore ausbauen. Mit einem glücklichen Weitschuss gelang dem Gast der Anschlusstreffer zum 4:3. Das Spiel wog in dieser Phase hin und her, schliesslich konnten die Gäste eine ihrer Chancen zum Ausgleich verwerten. Daraufhin folgte eine Unterzahlsituation für die Trimbacherinnen, welche durch viel Kampfgeist schadlos überstanden werden konnte. Beide Teams sehnten nach einem hektischen Drittel den Pausenpfiff und eine Verschnaufpause herbei.

Der ausgeglichene Spielstand verhiess viel Spannung für das letzte Drittel. Beide Teams gaben keinen Ball verloren und es entwickelte sich ein Kampf auf Biegen und Brechen. Nach etwas mehr als fünf gespielten Minuten verfing sich der Helm der Trimbacher Torhüterin in den Tornetzen, worauf die Gäste die kurze Verwirrung auf dem Platz gnadenlos ausnutzten und den Ball zum 4:5 ins Tor einschoben. Das Heimteam gab sich noch nicht geschlagen, leider konnten die Chancen allerdings nicht mehr verwertet werden. Im Gegenzug trafen die Winterthurerinnen via platzierten Weitschuss sowie einem Überzahltreffer zum Endstand von 4:7.

Trotz guter Leistung konnten die Trimbacherinnen ein weiteres Mal keine Punkte mitnehmen. Durch die gleichzeitige Niederlage des Schlusslichts Kloten-Dietlikon Jets ist der Ligaerhalt für den UHC Trimbach zwei Runden vor Saisonende nun auch rechnerisch besiegelt.

UHC Trimbach – R.A. Rychenberg Winterthur 4:7 (3:2, 1:2, 0:3)
Giroud Olma BBZ, Olten. 54 Zuschauer. SR Hansen/Merki.
Tore: 1:53 Trachsler (Feer) 0:1; 7:24 Cordi 1:1; 9:15 Müller (Schindler) 1:2; 11:20 Rütimann (Wollschlegel) 2:2; 15:51 Wollschlegel (Rütimann) 3:2; 23:25 Rütimann (Wollschlegel) 4:2; 25:27 Rechsteiner (Feer) 4:3; 33:15 Müller 4:4; 45:59 Hollenstein 4:5; 51:10 Trachsler (Feer) 4:6; 55:51 Rechsteiner (Feer) 4:7
Strafen: 2 x 2 min; keine Strafen.

UHC Trimbach: Meister (T), Arnold, Cordi, Di Nicola, Rütimann, Wollschlegel (C), Wyss, Bitterli, Blum, Rudin, Eisenhut, Frech, Stamm
ohne: Grilz (verletzt), Lang, Walther, Wullschleger (abwesend)

R.A. Rychenberg WinterthurFischer (T), Brand, Wuffli, Feer, Della Rosa, Rechsteiner, Trachsler, Sutter, Pumm, Hollenstein, Schindler, Haab, Näf, Stutz, Zgraggen, Wallnöfer, Müller, Bünter, George, Böckli (C)

Best Player: UHC Trimbach: Rütimann; R.A. Rychenberg Winterthur: Feer

Spielbericht 11. Meisterschaftsrunde Damen 1. Liga

Letzten Samstag trafen die Trimbacherinnen in Zürich auf die Damen der Kloten-Dietlikon Jets. Nach dem Sieg gegen die Jets in Trimbach, war es nun primär wichtig, diese Rückrunde zu gewinnen, um den Abstand in der Tabelle auf die Jets auszubauen.

Die Partie begann für die Damen des UHC Trimbach wie erhofft. Schon fünf Minuten nach Spielbeginn gelang es ihnen den Ball ins gegnerische Tor zu befördern. Weiterhin übten die Gäste Druck auf das gegnerische Team aus. Diese wehrten sich jedoch mit Erfolg. So kamen beide Mannschaften zu gefährlichen Torchancen, jedoch gelang es keiner mehr, ein weiteres Tor zu erzielen. Somit ging der UHC Trimbach mit einer 1:0-Führung in die erste Drittelpause.

Nach der kurzen Erholung startete Trimbach das 2. Drittel mit einem Dämpfer. Der Gegner erzielte zwei Minuten nach Wiederbeginn den Ausgleichstreffer. Nach einigen harten Zweikämpfen und Möglichkeiten ohne, dass ein Team nachgab, erklang der Ton zur krafttankenden Pause.

Nach einigen Inputs des Trainers startete der Schlussabschnitt. Jede Mannschaft versuchte die Fehler des Gegners auszunützen und suchte nach einer Lücke zum Tor. Dies gelang schliesslich einer Stürmerin vom UHCT zur 2:1-Führung. Die Freude hielt jedoch nicht lange an. Nur zwei Minuten später, in der 48. Spielminute, gelang es den Jets, durch einen Konter, den Spielstand wieder gleichzusetzten. Glücklicherweise vermochten die Trimbacherinnen in der 49. Minute erneut in Führung zu gehen. Nach weiteren harten elf Minuten, erklang schliesslich der erlösende Schlusspfiff und der UHC Trimbach ging siegreich mit 3:2 gegen die Kloten-Dietlikon Jets vom Feld.

Tore: Lang (Di Nicola), Kloten-Dietlikon Jets, Stamm (Blum), Kloten-Dietlikon Jets, Lang (Stamm)

Trimbach: Walther (T); Wollschlegel (C); Arnold, Cordi, Di Nicola, Lang, Rütimann, Wullschleger, Bitterli, Blum, Eisenhut, Loosli, Stamm

Spielbericht 10. Meisterschaftsrunde Damen 1. Liga

Drama im dritten Drittel

Kurz vor der Weihnachtspause durften die Damen des UHC Trimbach auf heimischem Terrain gegen die aus Nesslau angereisten (oder geschwommenen?) Haifische antreten. Die Hinrunde zeigte ein unschönes 7:2 zu Ungunsten der Solothurnerinnen auf der Anzeigetafel. Natürlich wollte man sich in der aktuell laufenden Rückrunde den Sharks nicht wie billiges Fischfutter zum Frass vorwerfen lassen. Zwar befanden sich die Sharks auf dem 2. Tabellenplatz, man war sich jedoch bewusst, dass mit einer guten Leistung Punkte absolut möglich sind. Mit solider Defensivarbeit und schnellen Gegenangriffen schaffte man einen optimalen Start ins Spiel. Die Gegnerinnen liessen die Damen des UHC Trimbach gewähren und schafften nur wenige ernst gemeinte Angriffe vor das eigene Tor. Leider fehlten bei den eigenen Angriffen die Genauigkeit und Effizienz. Die Schwächen der Gegnerinnen konnte man offensiv nicht ausnützen. So ging es mit einem 0:0 in die Kabine.

Nach einer kurzen, feurigen Motivationsrede des Trainers startete das zweite Drittel wie das erste geendet hatte. Die Gegnerinnen liessen Trimbach freie Hand beim Spielaufbau. Mit etwas mehr Struktur zeigte Trimbach erneut eine solide Leistung. Einziger Haken: wer Haifische jagen möchte, sollte die Fische nicht nur am Wurm knabbern lassen, sondern die Angel mit samt dem Fisch aus dem Wasser ziehen. Heisst in diesem konkreten Fall: Tore schiessen. Angriff um Angriff führte jedoch nicht zum nötigen Torerfolg. Kurz vor dem Pausentee hatte Nesslau mehr Glück und versenkte den Ball ins rechte obere Eck und ging in Führung

Das dritte Drittel startete der UHCT mit der Gewissheit, dass man nun noch mehr Druck aufbauen musste. Zu Beginn des Drittels klappte dieses Vorhaben ziemlich gut. Allerdings wurde Trimbach immer nervöser, je länger das Spiel lief. Der Ausgleichstreffer wollte und wollte nicht fallen. Trimbach riskierte nun mehr. So gab es erste Risse im Fangnetz. Die Sharks entwischten der Trimbacher Defensive und kombinierten sich fröhlich vor das Tor, wo sie die verteilten Geschenke unverzüglich in Tore ummünzten. Innerhalb von fünf Minuten sah sich Trimbach mit einem 0:5 Rückstand konfrontiert. Trimbach wollte zumindest noch Resultatkosmetik betreiben. Ein solches Resultat widerspiegelt in keiner Weise den Spielverlauf bis zum dritten Drittel. Aber das Drama hatte bereits seinen Lauf genommen. Trimbach vermochte nicht mehr zu reagieren und so endete die Jagd nach Punkten und nach Fischen ohne Beute.

UHC Trimbach: Arnold, Bitterli, Blum, Cordi, Di Nicola, Eisenhut, Frech, Lang, Rudin, Rütimann, Strahm, Walther, Wollschlegel, Wullschleger

UHC Trimbach ohne: Grilz, Wyss